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Aktuelles aus dem Malteser Hospiz-Zentrum

Aktuelles Kursprogramm

Hier finden Sie das aktuelle Kursprogramm 2010 (PDF, 1 MB)

Grundkurs: "Sterbende begleiten lernen" in der Kinder- und Jugendhospizarbeit

Das Malteser Hospiz-Zentrum startet erstmalig einen Kurs „Sterbende begleiten lernen“ für die Kinder- und Jugendhospizarbeit. Der Kurs dient der Vorbereitung ehrenamtlicher Hospizhelfer/innen zur Begleitung von Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind im Hamburger Nordosten. Die Schulung umfasst 50 Unterrichtsstunden in der Zeit vom 20.08. bis 06.11.2010 und kostet 130 Euro.

Ein kostenloser Informationsabend findet am 23.06.2010 von 18:30 bis 20:30 Uhr statt. Um Anmeldung hierfür wird gebeten.

Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard, Halenreie 5, Nähe U-Bhf. Volksdorf, Tel. 603 3001, www.malteser-hamburg.de


Benefizkonzert - Jugend musiziert zu Gunsten der Hospizarbeit im Nordosten von Hamburg

Maria Goudimov Harfe

Am Sonntag, den 20. Juni um 17:00 Uhr findet im Rockenhof - Kirche in Volksdorf ein Benefizkonzert zu Gunsten der Hospizarbeit im Nordosten von Hamburg statt.
PreisträgerInnen der "Jugend musiziert" - Wettbewerbe (wie z.B.: Sarah Ferde - Gesang; Anton Gerzenberg - Klavier; Maria Tsaytler Goudimov - Harfe; Tilman Höfs - Trompete; Irene Huang - Klavier; Fanny Kloevekorn - Oboe; Anton Micke - Violoncello; Maike Schmersahl - Violine; Ricarda Schmersahl - Klavier) spielen Werke von Barock bis zur Moderne.

Der Eintritt kostet 10 Euro / ermäßigt 5 Euro
Kartenverkauf in der Buchhandlung Ida von Behr und an der Abendkasse


Abschluss des Grundkurses "Sterbende begleiten lernen 2010"

GK Sterbende begleiten lernen 2010
Auch in diesem Jahr konnten in einem Grundkurs zur Begleitung Sterbender und ihrer An- und Zugehörigen 17 neue HospizbegleiterInnen für ihre zukünftige ehrenamtliche Tätigkeit geschult werden. Der Kurs fand im Zeitraum von März bis Mai 2010 statt und umfasste insgesamt 50 Unterrichtsstunden. Nun können die Kursteilnehmer/innen einen ersten Einblick in die Praxis erhalten. Sie können ihr 40-stündiges Praktikum ambulant, in einer stationären Pflegeeinrichtung oder auf einer Palliartivstation durchführen. Dabei werden sie durch die hauptamtlichen Koordinatorinnen eng begleitet. Aufbauend auf die im Praktikum gesammelten Erfahrungen, schließt im September 2010 ein Vertiefungskurs im Umfang von ebenfalls 50 Stunden an.

Weitere Informationen zur ehrenamtlichen, ambulanten Hospizbegleitung im Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard erhalten Sie unter der Telefonnummer (040) 603 3001


In der Nähe gesehen - Ausstellung von Bildern der Braunschweiger Künstlerin Andrea Piep

Seit Freitag, den 7. Mai 2010 um 18:00 Uhr sind im Hospiz-Zentrum präzise Naturstudien und freie figürliche Malereien der Braunschweiger Künstlerin Andrea Piep ausgestellt. Die Bilder werden bis Ende August 2010 in den Räumen des Malteser Hospiz-Zentrums zu betrachten sein.

Für spezielle Besichtigungstermine bitten wir um eine Anmeldung unter der Tel.-Nr. (040) 603 3001


Fachvortrag mit Prof. Dr. Frank Oemichen

Am 7. April 2010 fand im Vortragsraum des Ev. Amalie Sieveking Krankenhauses ein fachlich und musikalisch spannender Abend statt. Herr Prof. Dr. Frank Oehmichen setzte mit seinem Vortrag: "Entscheidungsfindung bei Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen - Chancen und Grenzen der Behandlung" wichtige Impulse. Als Chefarzt des Zentrums für Langzeitbeatmung und Beatmungsentwöhnung in Dresden verfügt Prof. Oehmichen über einen besonders großen praktischen Erfahrungshintergrund mit etischen Entscheidungen am Lebensende. Frau Prof. Giesela Gumz sorgte mit ihrem Cembalo für eine thematisch hervorragend abgestimmte musikalische Umrahmung der Veranstaltung.

Beide Veranstalter , das Diakonie-Hospiz Volksdorf und das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard informierten mit Ständen über ihre Tätigkeiten. An einem Büchertisch konnten Bücher und CD´s der Vortragenden käuflich erworben werden.



Tag der Offenen Tür

Am 27. März 2010 fand im Malteser Hospiz-Zentrum ein Tag der offenen Tür statt. Zahlreiche BesucherInnen informierten sich über die Angebote der ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienste. Drei Schwerpunkte der ehrenamtlichen Sterbebegleitung: Begleitung von Menschen mit Demenz, Begleitung von Patienten mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) und die Begleitung von Kindern und Jugendlichen, wurden in jeweiligen Themenecken von den zuständigen Ansprechpartnerinnen vorgestellt. In Fachvorträgen berichteten die beiden Koordinatorinnen Carolin Goedeke und Ramona Bruhn über die vielfältigen Pläne des Hospiz-Zentrums, welches dem Sterben einen Platz in unserem Leben geben möchte. Bei Kaffee und Kuchen wurden mit betroffenen Menschen, InteressentInnen und KollegInnen viele intensive Gespräche geführt.
Es war ein rundum gelungener Tag!



Erster Befähigungskurs zur ehrenamtlichen Trauerbegleitung im Malteser Hospiz-Zentrum HamburgAbschlussbild Erster Befähigungskurs

Erstmalig wurde für die aktiven ehrenamtlichen SterbebegleiterInnen des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard ein Befähigungskurs "Trauernde begleiten lernen" angeboten. Zwölf geschulte ehrenamtliche HospizmitarbeiterInnen und vier ehrenamtliche HospizmitarbeiterInnen aus dem Flensburger "Katharinen Hospiz am Park" konnten am 17. Januar 2010 das Zertifikat überreicht werden. Der Kurs umfasst 72 Stunden, welche durch die Kursleiterin Conny Wolff vom Trauerinstitut Deutschland e.V. (TID) über fünf Monate verteilt an fünf Wochenenden vermittelt wurden. Als zusätzliche Begleiterinnen vor Ort unterstützten die Hospizleiterin Corinna Woisin im wechsel mit Hannah Friedl (Trauerbegleiterin) den Kursverlauf. Alle waren sich zum Abschluss einig: Es war eine tolle und intensive Zeit, bei der es nicht nur "kuschelig" (Zitat einer Teilnehmerin) zuging, die aber durch die warmherzige Atmosphäre der Gruppe etwas ganz besonderes war.

Nun möchten alle geschulten ehrenamtlichen MitarbeiterInnen Hinterbliebenen kompetent zur Seite stehen. Neben den Trauergruppen, dem Trauercafe und den Einzelgesprächen können auch ehrenamtliche TrauerbegleiterInnen nun die betroffenen Menschen unterstützen.

Finanziell wurde der Kurs durch die Barbara und Michael Hell Stiftung, der E.W. Kuhlmann-Stiftung und dem Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. unterstützt. Hierfür gilt den Förderen ein ganz besonderer Dank! 


 Anna DitgesFilmabend in der "Koralle" mit Anna Ditges

Im Rahmen der Hamburger Hospizwoche zeigte das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard in Kooperation mit dem Diakonie-Hospiz Volksdorf den Dokumentarfilm "Ich will dich - Begegnungen mit Hilde Domin". Die Filmemacherin und Begleiterin von Hilde Domin, Anna Ditges, war im Volksdorfer Kino "Koralle" anwesend und sprach vor einem ausverkauften Kino über ihre sehr besondere Arbeit mit der Lyrikerin. Gut 140 sichtbar bewegte Zuschauer hörten die einleitenden Worte der jungen Regisseurin und hatten im Anschluss an die Vorstellung die Möglichkeit, Anna Ditges Fragen zu stellen. Die Leiterin des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard, Corinna Woisin, freut sich über das überwältigende Interesse an der Veranstaltung und darüber, "dass wir insbesondere interessierte Bürger aus Volksdorf und Umgebung erreichen konnten".

 Auf dem Bild: Anna Ditges im Gespräch mit Zuschauern.

 


Fachtag Palliativpflege - Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard veranstaltet Fachtagung "Haltung und Kultur in der Palliative Care" 

Von Bedeutung sein bis zuletzt - sterbenden Menschen dieses Gefühl zu vermitteln, ist Palliativfachkräften ein besonderes Anliegen. Dies gilt auch für andere beteiligte Berufsgruppen wie Seelsorger und Ehrenamtliche, die es zu unterstützen gilt in der Begleitung von Patienten und der Entwicklung einer eigenen Haltung.

Zum Thema Haltung und Kultur in der Palliative Care luden das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard und die Palliative Care Akademie im DFA und am 19. September 2009 zu einer Fachtagung ein. Rund hundert Teilnehmer aus Pflege und anderen Berufsgruppen kamen in die Räumlichkeiten der Albertinen-Akademie und nahmen die Gelegenheit wahr, mit Hauptreferentin Cornelia Knipping und anderen Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Die Schweizerin Knipping, eine international anerkannte Expertin zum Thema Palliative Care, forderte die Teilnehmer auf, den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit zu sehen. "Wenn wir an seiner Lebensgeschichte teilhaben und hören was für ihn bedeutsam ist, schaffen wir damit ein besseres Verständnis. Dabei dürfen wir uns nicht auf die Defizite konzentrieren, sondern auf die Möglichkeiten, die sich uns bieten, den Patienten bis zu letzt begleitend unterstützen zu können", so Knipping.

Besonders wichtig ist es dabei, Raum für Gespräche zu schaffen. "Gespräche sind unverzichtbar und wertvoll. Es zählt nicht was gezählt werden kann, sondern das, was erzählt werden kann", erläutert Corinna Woisin, Leiterin des Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard, einen von Cornelia Knipping genannten Aspekt. Um dies gewährleisten zu können, ist es notwendig, Pflegekräfte, Ärzte, Sozialpädagogen und Seelsorger regelmäßig zu informieren und fortzubilden. Stefanie Bohns, Leitung der Palliative Care Akademie im DFA: "Wir wollen helfen, sich im Spannungsfeld zwischen organisatorischer Struktur und dem eigenen Anspruch an die Arbeit zu orientieren und eine eigene Haltung zu entwickeln."

Weitere Veranstaltungen wie z.B. eine vom Malteser Hospiz-Zentrum organisierte Vernissage und ein Dokumentarfilm über das Lebensende von Hilde Domin finden im Rahmen des Welthospiztages statt. Alle Informationen unter: www.welthospiztag-hamburg.de

Fachtagung Palliativcare

v.l.n.r. Stefanie Bohns (Leitung DFA), Cornelia Knipping (MAS Palliative Care, Dipl. Pflegefrau und Hebamme), Corinna Woisin (Leitung Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard)


Aktuelles Kursprogramm:

Kursprogramm 2010 (PDF, 1,09 MB)

Curriculum Pflegekurs (PDF, 173 KB)

Grundkurs "Sterbende begleiten lernen" (PDF, 133 KB)

Anmeldeformular (PDF, 57 KB) 

Kontakt:
Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard
Halenreie 5
22359 Hamburg
Fon: (040) 603 30 01
Fax: (040) 609 117 81
E-Mail: hospiz-zentrum.hamburg@malteser.org

 


Trauergruppe


Nach dem Tod eines geliebten Menschen stehen viele Trauernde oft alleine vor neuen Herausforderungen. Zusammen mit der Trauer und dem Schmerz über den Verlust sind auch Gefühle wie Angst, Einsamkeit, Wut, Schuld und Hilflosigkeit verbunden. Das Malteser Hospiz-Zentrum in Volksdorf bietet Betroffenen die Möglichkeit ab dem 8. September an einer fachlich geleiteten Trauergruppe teilzunehmen. Die Treffen finden 14-tägig in der Halenreie 5 jeweils dienstags von 10:00 bis 12:00 h statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Darüber hinaus bieten die Malteser ein Trauercafé an, das jeden letzten Donnerstag im Monat von 16-18 Uhr geöffnet ist. Hier können Hinterbliebene ohne Voranmeldung bei einer Tasse Kaffee und Kuchen mit Gleichbetroffenen ins Gespräch kommen.

Mehr Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer (040) 603 3001.


Neue ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen im Malteser Hospiz-Zentrum geschult

Im Malteser Hospiz-Zentrum wurde Anfang Juni schon der zweite Grundkurs "Sterbende begleiten lernen" in diesem Jahr abgeschlossen. Nach über 50 Stunden konnten neun neue Hospizbegleiterinnen und drei Hospizbegleiter im Alter von 33 bis 74 Jahren mit unterschiedlichsten beruflichen und persönlichen Lebensläufen  in die Praxisphase verabschiedet werden. Das jeweilig 40-stündige Praktikum kann im Diakonie-Hospiz Volksdorf, in der Seniorenanlage Lerchenberg oder auf der Palliativstation Barmbek geleistet werden. Anschließend findet aufbauend auf diesen ersten Erfahrungen ein Vertiefungskurs von September bis November 2009 statt. Schon Ende Februar haben 17 TeilnehmerInnen einen Grundkurs abgeschlossen, welcher konkret für die ehrenamtliche Mitarbeit im Diakonie-Hospiz Volksdorf vorbereitet hat. Dort sind mittlerweile 30 ehrenamtliche Hopizbegleiterinnen der Malteser aktiv.

Weitere Informationen der ambulanten Hospizbegleitung und die Möglichkeiten der ehrenamtlichen Hospizbegleitung erhalten sie direkt unter der Telefonnummer (040) 603 3001.

 

 

 

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