Navigation
Malteser Hamburg

Malteser (Stadt-) Wanderungen


Hamburg per pedes

Wandern mal ganz anders: Nicht auf stillen Feld- und Waldwegen, sondern mitten durch die Hansestadt. Die Malteser (Stadt-) Wanderungen bieten genau das. Raus in die Stadt, neue Leute kennen lernen und dabei schöne Spazierstrecken in Hamburg und der näheren Umgebung entdecken - all das können Sie, wenn Sie sich mit uns die Schuhe schnüren.   

Die kostenfreien (Stadt-)Wanderungen finden einmal im Monat für Teilnehmer jeden Alters statt. Auf einer abwechslungsreichen Strecke geht es durch wechselnde Hamburger Stadtteile. Wie wandern bei jedem Wetter (außer bei Glatteis). Wir kümmern uns um eine interessante Streckenplanung, Sie haben wetterangepasste Kleidung, feste, bequeme Schuhe, Verpflegung und Getränke dabei.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Thomas Kleibrink für die Wanderungen an. Dort erfahren Sie auch Treffpunkt, Uhrzeit und Wanderdauer. Den Kontakt finden Sie am Fuße dieser Seite.


Besichtigung des Medizinhistorischen Museums Hamburg am 25. November

Im ehemaligen Schwesternwohnheim Erikahaus am UKE kann man historische Säle besichtigen. Foto: Ajepbah

Die letzte Wanderung in diesem Jahr widmet sich einem kulturellen Thema: Gemeinsam besuchen wir das Medizinhistorische Museum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und sehen uns das Erika-Haus an, das der Hamburger Baudirektor Fritz Schumacher 1914 ursprünglich als Schwesternwohnheim errichten ließ. Das Medizinhistorische Museum zeigt die Entwicklungen in Medizin und Gesellschaft seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Naturwissenschaft-
liche Methoden stellten die Medizin zwischen 1840 und 1890 auf ein neues Fundament. Neue Techniken erlaubten spektakuläre Einblicke in den menschlichen Körper.

Wirksam wurden viele wissenschaftliche Errungenschaften für eine breite Bevölkerung erst, als die gesellschaftlichen Verhältnisse ihr den Zugang ermöglichten. Der Kampf um sauberes Trinkwasser ist eng mit der Geschichte des UKE verbunden. Mutterschutz und Säuglingsfürsorge sind Errungenschaften der frühen Weimarer Republik. Der Entwicklung der Krankenpflege widmet das Museum einen eigenen Raum.

Die Geschichte der modernen Medizin wird im historischen Ambiente erfahrbar: Das von Fritz Schumacher zwischen 1913 und 1926 errichtete Institutsgebäude mit Laboratorien, Hörsälen, Sektionssälen, Mikroskopiersaal und Versuchstierställen war ein Gebäudeensemble, das den neuen Forschungsanforderungen der Medizin entsprach.

Treffpunkt: Samstag (bitte beachten!), 25. November um 12:30 Uhr am Eingang S-Bahnhof Holstenstraße. Es wird empfohlen eine HVV-Tageskarte (gültig ab 9:00 Uhr) zu kaufen.


Dritter Teil der Alsterwanderung am 24. Oktober

Entlang der Alster. Foto: Jürgen Mala/pixelio.de

Neben der Elbe ist die Alster der zweitwichtigste Fluss in Hamburg. Durch den Aufstau der Alster bekam Hamburg seit dem Mittelalter zwei Seen im Stadtzentrum: die Binnenalster und die Außenalster, die heute einmalig sind für eine Großstadt, die Wasser für Erholungszwecke in ihrer Mitte hat. Mit der Alster-Regulierung auf der Grundlage seines Konzeptes von 1913 wurden von Fritz Schumacher Böschungs-   mauern, Terrassen und Becken geschaffen, die im Bereich Alsterdorf teilweise erhalten sind. Dagegen gab es auch eine naturnahe Böschungsplanung. Letztlich hatte die Alsterkanalisierung die Schaffung von attraktiven Bau- und gehobenen bürgerlichen Wohngebieten zur Folge.

Wir haben die Alster bis Poppenbüttel erwandert und möchten nun weiter gehen. Unser Weg führt stromaufwärts auf dem Alsterwanderweg bis wir ein Café oder eine Gaststätte finden. Nun wird der Fluß schmal und ist von Bäumen und Büschen versteckt. Wir lassen uns überraschen, wie weit uns unsere Füße tragen.

Treffpunkt: Dienstag, 24.10.2017 um 10:30 Uhr am S-Bahnhof Poppenbüttel an den Bahnsteigen.


Besichtigung des Freilichtmuseums am Kiekeberg und Besuch im Wildpark Schwarze Berge am 27. September

Damwild im Freigehege. Foto: Wildpark Schwarzeberge

Die nächste Stadtwanderung führt uns nach Hamburg-Harburg in das Freilichtmuseum am Kiekeberg und den Wildpark Schwarze Berge. Wie die Menschen auf dem Lande früher lebten zeigt das Freilichtmuseum, das als Dorf mit mehr als 40 Gebäuden zu besichtigen ist. Zu sehen sind sowohl Felder und Gärten mit seltenen Gemüse-, Obst- und Getreidesorten als auch Nutztiere, wie Gänse, Hühner, Schweine, Pferde, Rinder und Schafe, die auf dem Gelände leben. Dabei wird die Entwicklung von Landwirtschaft und Ernährungsindustrie anschaulich dargestellt.      Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Museumsgasthof können sich die Stadtwanderer mit traditionellen norddeutschen Gerichten stärken.

Anschließend geht die Tour weiter zum Wildpark Schwarze Berge, wo man in weitläufigen, naturnahen Gehegen über hundert verschiedene Tierarten, wie beispielsweise Wisente, Wölfe, Luchse, Elche oder europäische Braunbären beobachten kann. Vom Elbblicktturm im Park ist bei guter Fernsicht die Elbe, der Hamburger Hafen, Blankenese und Cranz zu sehen.

Treffpunkt: Mittwoch, 27.09.2017 um 10:20 Uhr am S-Bahnhof Neuwiedenthal. Bitte pünktlich sein, damit der Bus 340 um 10:28 Uhr zum Freilichtmuseum am Kiekeberg erreicht wird. Wir empfehlen eine HVV-Tageskarte (gültig ab 9:00 Uhr).

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Thomas Kleibrink
Abteilungsleiter Senioren
Tel. (040) 20 94 08 - 19
E-Mail senden

 

Weitere Informationen


Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE72 3706 0120 1201 2240 19  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7