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Malteser Hamburg

Aktuelles

Gesucht: Kinderwagen für Flüchtlingsunterkunft

Foto: Steffen Hellwig/pixelio.de

Der Malteser Hilfsdienst e.V. Hamburg bittet um gut erhaltene Kinderwagen für die jüngsten Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung am Rahlstedter Grenzweg. Auch Babyschalen (Maxi Cosis) werden dringend benötigt, um die Kleinstkinder beispielsweise sicher zu Fachärzten fahren zu können.
Derzeit leben rund 200 Flüchtlinge in den Wohncontainern der Unterkunft am Rande des Naturschutzgebietes Höltigbaum im Hamburger Nordosten. Die Spenden können gerne am Besuchereingang (Neuer Höltigbaum 4) beim Sicherheitspersonal abgegeben werden.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Susanne Behem-Loeffler unter 0160 94 66 24 85.


Ein Zuhause für Flüchtlinge — Ehrenamtliche sollen Wohnungssuche unterstützen

Auch Abdel Salam Zanlah sucht für sich und seine achtjährige Tochter eine Wohnung.

Ob angespannte Wohnungslage, Sprachbarrieren, eingeschränkte finanzielle Mittel oder eventuelle Vorbehalte — die Wohnungssuche ist für Flüchtlinge besonders schwierig. „Deshalb ist eine Begleitung durch Ehrenamtliche eine große Hilfe“, sagt Susanne Behem-Loeffler, die Ehrenamtsprojekte in der Erstaufnahme der Malteser im Rahlstedter Grenzweg koordiniert. Die Malteser suchen ab sofort Ehrenamtliche, die den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft bei der Wohnungssuche helfen möchten. Derzeit leben rund 200 Menschen in den Wohncontainern am Rande des Naturschutzgebietes Höltigbaum.

Die möglichen Aufgaben in diesem Bereich sind vielfältig, beispielsweise gemeinsam in Onlineportalen nach Zimmern und Wohnungen suchen oder die Flüchtlinge mit den Regeln des Jobcenters für Wohnungsgrößen und Mietgrenzen vertraut machen. „Der Wunsch, endlich unabhängig zu sein und Privatsphäre zu haben, ist bei vielen unserer Bewohner groß. Sich zu Hause fühlen und sich integrieren, funktioniert leichter, wenn man in einer Wohnung lebt“, ist Behem-Loeffler überzeugt. Wer Flüchtlingen bei der Suche nach Wohnraum helfen möchte, meldet sich bei Susanne Behem-Loeffler unter 0160 94 66 24 85 oder per E-Mail an susanne.behem-loeffler(at)malteser(dot)org


Foto: Tanja Bee-Weinelt

Den Frühlingsanfang und Nowruz, das Persische Neujahr, feiern am heutigen Freitag, 24. März die Bewohner der Erstaufnahme am Rahlstedter Grenzweg mit vielen Leckereien, Tanz und Musik. Nicht fehlen dürfen dabei auf dem Tisch: Hyazinten (Symbol der Freundschaft), Münzen (Wohlstand), ein Spiegel (Reinheit und Ehrlichkeit), eine Kerze (Feuer), ein bemaltes Ei (Fruchtbarkeit), ein Goldfisch im Wasser (Glücklichkeit) und ein Buch (Weisheit).


Ein Platz zum Toben in der Erstaufnahme Rahlstedt

Foto: Tanja Bee-Weinelt

Er ist ein bunter Farbklecks inmitten der Container der Erstaufnahme am Rahlstedter Grenzweg, der langersehnte Spielplatz, den die kleinen Bewohner am heutigen 7. März endlich in Beschlag nehmen konnten. "Die Herausforderung bestand darin, Spielgeräte zu finden, die trotz der besonderen Geländebeschaffenheit im Rahlstedter Grenzweg für Kinder aller Altersklassen Spiel und Spaß und dabei das Optimum an Stabilität bieten", so Tanja Bee-Weinelt, stellvertretende Unterkunftsleiterin der Erstaufnahme. Der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge plante und finanzierte den Spielplatz als Teil der Anfang Oktober 2016 eröffneten Flüchtlingsunterkunft im Hamburger Nordosten.


Gärtnern für die Integration - Ehrenamtliche gesucht

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Gemeinsam pflanzen und gestalten wollen die Malteser ab dem Frühjahr auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft am Rahlstedter Grenzweg. Die Hilfsorganisation sucht passionierte Gärtner, die Lust haben, gemeinsam mit den Bewohnern und Sozialarbeitern einen Garten anzulegen. Die Unterkunft mit derzeit rund 200 Bewohnern liegt direkt zwischen dem Naturschutzgebiet und dem Gewerbegebiet Höltigbaum. Beete und Kräutergärten anlegen oder Lavendeltöpfe pflanzen: Die Bewohner können selbst aktiv werden und sich an der Gestaltung des Außengeländes beteiligen. Der Garten soll Ort der Begegnung und des Lernens werden und den Teilnehmern einen Zugang zur Natur und Erholung bieten. Wer beim Gartenprojekt mitmachen möchte, wende sich bitte an Susanne Behem-Loeffler von den Maltesern unter Telefon 0160 94 66 24 85 oder per E-Mail an susanne.behem-loeffler(at)malteser(dot)org.


Familienpaten dringend gesucht

Foto: Marvin Siefke/pixelio.de

In Alsterdorf sucht ein afghanisches Ehepaar dringend Unterstützung beim Bewältigen ihres Alltags. Die Flüchtlingsfamilie hat fünf Kinder im Alter von zwei bis 17 Jahren und benötigt beispielsweise Hilfe bei der Suche nach einem Kitaplatz sowie bei der Übersetzung und beim Ausfüllen von Behördenpost. Mehrere Ehrenamtliche können sich die Patenschaft für die Familie auch gerne teilen. Veronika Trautmann vom Malteser Hilfsdienst beantwortet Ihre Fragen unter Telefon 040 20 94 08 97 oder per E-Mail an veronika.trautmann(at)malteser(dot)org.


Malteser eröffnen Erstaufnahme am Rahlstedter Grenzweg - Nachmittag der offenen Tür am Mittwoch, 12. Oktober

Die vier Wohnblöcke in der Erstaufnahme Rahlstedter Grenzweg stehen für den Einzug der Bewohner bereit. Foto: Stefanie Langos

Die ersten 86  Bewohner werden am Dienstag, 4. Oktober in die Flüchtlings-Erstaufnahme der Malteser am Rahlstedter Grenzweg einziehen. Bis zu 560 Menschen werden bis Ende 2016 in vier Wohnblöcken leben. Wir möchten den Anwohnern die Möglichkeit geben, die Unterkunft zu besichtigen. Der „Nachmittag der offenen Tür“ findet am Mittwoch, 12. Oktober von 15 Uhr bis 18 Uhr in der Malteser Erstaufnahmeeinrichtung Rahlstedter Grenzweg (Eingang Neuer Höltigbaum) statt. In geführten Gruppen können die Wohnhäuser, die Sanitärbereiche, die Kantine, der Arztcontainer, die Kitaräume, die Schulungsräume und der Verwaltungsbereich besichtigt werden.

Lese-Tipp: Einen Blog-Eintrag zum Einzug in die Erstaufnahme finden Sie auf Spiegel Online unter http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/fluechtlingsheim-am-grenzweg-in-rahlstedt-so-laeuft-der-einzug-a-1115612.html


Flüchtlingskinder bekommen Zahnchecks in "Mobiler Zahnarztpraxis"

Zahnarzt Stefan Metje führte ehrenamtlich Zahnchecks bei Kindern durch. Foto: Forberg

Die "Mobile Zahnarztpraxis" des DRK Hamburg Altona und Mitte war am Donnerstag, 11. August in der Malteser Erstaufnahme am Rugenbarg in Hamburg-Osdorf zu Besuch. Das ehrenamtliche Team untersuchte die Zähne von zehn Mädchen und Jungen. Zahnarzt Stefan Metje verteilte Zahnbürsten und Zahnpasta an die Kinder. Die "Mobile Zahnarztpraxis" ist seit Mai in Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge unterwegs. Da die Krankenkassen diesen Service nicht übernehmen, ist das Team auf ehrenamtliche und finanzielle Unterstützung sowie Sachspenden angewiesen. Weitere Informationen erhalten Sie unter 040/890 81 10 oder unter email(at)drk-Altona-mitte(dot)de


Ferienprogramm sensibilisiert für Kunst und Natur

Mit viel Liebe zum Detail gestalten und verzieren die Kinder "Blumenmädchen". Foto: Stefanie Langos

Ein abwechslungsreiches Ferienprogramm der Hamburger Kunsthalle erleben in der Woche vom 8. bis zum 12. August sechs Kinder im Alter zwischen sechs und neun Jahren, die in der Erstaufnahmeeinrichtung der Malteser in Hamburg-Osdorf leben. Neben Ausstellungsbesuchen, wo die Teilnehmer sich Gemälde von Éduard Manet angeschaut und selbst mit Farben experimentiert haben, geht es immer wieder auch in den botanischen Garten Klein-Flottbek. Heute standen das Gestalten von Blumenmädchen aus Ton und das Zeichnen mit Pastellkreide auf dem Programm. So standen beispielsweise Pflanzen aus dem botanischen Garten Modell für die Werke der Teilnehmer. "Die Kinder sollen Pflanzen beobachten und kennenlernen. Wir wollen ihre Wahrnehmung schärfen und sie für die Natur, z.B. den Geruch von Lavendel, sensibilisieren", so Claudia Behling, die eine der beiden Gruppen leitet. Außerdem sollen die Kinder verschiedene Materialien wie Ton, Kreide und Wasserfarben kennenlernen. Die Malteser Hamburg danken allen Spendern, die den Kindern diese Ausflüge ermöglichen.


Beethovens 9. Sinfonie berührt Flüchtlinge, Ehrenamtliche und Gäste

“Seid umschlungen Millionen” heißt es in der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Eine große Geste der Umarmung war am Freitagabend, 15. Juli auch das Open-Air-Konzert „A Kiss For All The World“ mit rund 400 Besuchern auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft Blomkamp in Hamburg-Osdorf. Unter Leitung des spanischen Dirigenten Iñigo Pírfano führten die Hamburger Symphoniker, der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor und die Solisten Ainhoa Arteta, María José Montiel und Aris Argidis Beethovens Werk auf. Binnen sechs Wochen hatten alle Beteiligten dieses außergewöhnliche Projekt verwirklicht.

"Mit dieser wundervollen Musik wollen wir den vielen Menschen Kraft geben, die der Küsse und Umarmungen bedürfen, die in einer Welt leben, die oft unverständlich und grausam ist, durchpflügt von Hass und Habgier von vielen", so Pírfano. Eine Veranstaltung wie diese sei gerade deswegen so bedeutsam, sagte der Dirigent. "Wir werden mit Hilfe der Musik ein großes Fest der Integration, der Gemeinsamkeit, der Brüderlichkeit begehen", beschrieb er das Ziel des Projektes. "Heute wollen wir zelebrieren, dass weder die Würde noch die Schönheit Grenzen kennen, sie wissen nichts von Religionen oder Sprachen oder Rassen. Sie sind Gemeingut der Menschen - jedes Menschen", sagte Pírfano.

Eingeladen waren Bewohner der Unterkunft, Ehrenamtliche der Flüchtlingshilfe und Nachbarn. „Wir sind sehr dankbar, dass es hier stattfinden konnte. Die Begegnung zwischen Flüchtlingen und Hamburgern schafft ein Annähern und nimmt die Angst vor dem Fremden“, so Ute Landwehr-von Brock, die das Projekt mit auf die Beine gestellt hat. “Wenn das Konzert auch nur ein paar Menschen berührt hat, dann war der Abend ein voller Erfolg“, sagte Jan Weiß, der die Flüchtlingsarbeit der Malteser in Hamburg koordiniert.

Die Idee friedlichen Zusammenlebens sei eine alte, schon frührere Generationen hätten daran gearbeitet und wir müssten weiter daran arbeiten, sagte Rüdiger Kruse (MdB). Diese Aufgabe sei eine Herausforderung, aber auch eine Chance, so Kruse weiter. "Ohne das Ehrenamt würden wir das nicht schaffen", ist der Politiker überzeugt. Auch Daisy Gräfin von Bernstorff, Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienstes e.V. dankte den Ehrenamtlichen, die ein gutes Ankommen und friedliches Miteinander der Flüchtlinge ermöglichten. "Für uns Malteser ist die Flüchtlingsarbeit eine große Chance, Nächstenliebe zu praktizieren. Es gibt keine bessere Aufgabe", so von Bernstorff. Diözesanleiter Andreas Damm bezeichnete das Konzert als "ein unerwartetes Geschenk" und dankte dem Team rund um Iñigo Pírfano für deren Bereitschaft, die Anwesenden mit dieser Idee zu beschenken.


Kreative Unterstützung der Flüchtlingsarbeit

Kunstauktion am Sonntag, 19. Juni ab 17 Uhr

Das Werk "Flucht" von Volker Burk kann am 19. Juni ersteigert werden.

Altonaer Künstler werden im Rahmen einer Kunstauktion einige ihrer besten Werke spenden, um die vom Malteser Hilfsdienst betriebene Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände der Graf-von-Baudissin-Kaserne in Hamburg-Osdorf zu unterstützen. Zur Versteigerung am Sonntag, 19. Juni ab 17 Uhr in der Gemeindehallte der St. Petri-Kirchengemeinde Altona (Schmarjestraße 33) sind nicht nur Kunstinteressierte herzlich eingeladen. Der SPD-Distrikt Altona-Altstadt und die St. Petri-Kirchengemeinde Altona organisieren diese kreative Aktion gemeinsam. Die Künstler bieten Kunstwerke aus dem Herzen Altonas an, die Interessierte zu günstigen Mindestgebotpreisen erwerben können. Die Erlöse kommen zu einhundert Prozent der Flüchtlingshilfe zugute. Den Bietern bleibt ein besonderes Kunstwerk und Flüchtlinge und ihre Unterstützer freuen sich über ein buntes Zeichen der Solidarität.


Auktion: Altonaer Künstler unterstützen Flüchtlingshilfe

"Tulpen" von Christiane Maria Luti.

40 Werke der Altonaer Künstler Christiane Maria Luti, Astrid Krüger, Anna Hohlmeier, Volker Burk, Peter Märker, Julia Waller und Gabriele Wening werden am Sonntag, 3. April für die Flüchtlingshilfe der Malteser in Hamburg versteigert. Die Auktion findet von 15 bis 17 Uhr in der Gemeindehalle der St. Petri-Kirchengemeinde Altona, Schmarjestrasse 33, statt. Im Rahmen der Auktion können Dank der teilnehmenden Künstler "hochwertige zeitgenössische Kunstwerke der Hamburger Künstler zu attraktiven Preisen ersteigert werden", so der Maler Volker Burk. Der Auktionserlös geht als Spende an den Malteser Hilfsdienst, der Flüchtlinge in der Unterkunft auf dem Gelände der Graf-von-Baudissin-Kaserne betreut. Freuen Sie sich auf einen spannenden Sonntag für den guten Zweck und entdecken Sie interessante Künstler von nebenan! Wir freuen uns, wenn Sie mit Ihrem Dabeisein die Notunterkunft unterstützen.


Die Kraft der Rhythmen spüren

Mit Profis den Rhythmen auf der Spur. Foto: Mena Rytlewski

Getrommelt was das Zeug hält haben zehn Schulkinder unserer Flüchtlingsunterkunft in Osdorf in der Ferienwoche vom 7. bis zum 11. März. Mit großer Begeisterung haben sie beim Trommel-Workshop im "KL!CK-Kindermuseum" mitgemacht und sich mit der Kraft verschiedener Rhythmen beschäftigt. Bereits zum zehnten Mal fanden die Schlagzeugworkshops von "Elbphilharmonie Kompass" in ganz Hamburg statt. Unter Anleitung professioneller Schlagzeuger erfanden die Kinder auch eigene Beats – und das auf Trommeln, Kisten oder Mülleimern. Die dabei entstandenen Musikstücke präsentierten sie am Freitag, 11. März zum Abschlusskonzert in der Hamburger Laeiszhalle. Zum Konzert waren auch insgesamt 40 Bewohner der Unterkunft "Graf-von-Baudissin-Kaserne" gekommen.


Erster Schultag für Flüchtlingskinder

Glückliche Gesichter bei Groß und Klein am ersten Schultag der Flüchtlingskinder. Foto: Stefanie Langos

Vor Aufregung kaum geschlafen haben viele Kinder der Flüchtlingsunterkunft in Osdorf: Pünktlich um 8 Uhr versammelten sie sich am Montag, 1. Februar mit ihren Eltern im Hörsaal auf dem Geländer der Graf-von-Baudissin-Kaserne, denn ihr erster Schultag in Hamburg stand an. „Wir freuen uns sehr, dass es jetzt losgehen kann“, sagte Dorothea Lange, Direktorin der Goosacker Schule. Bis die Unterrichtsräume auf dem Gelände der Unterkunft fertiggestellt sind, finden die gut 20 Schüler im Alter zwischen sechs und 16 Jahren in der nahegelegenen Grundschule Unterschlupf. Sechs Schulstunden pro Tag erwarten die Kinder von nun an. „Die Kinder sind seit mindestens einem Jahr nicht mehr in die Schule gegangen. Jetzt müssen sie sich wieder an den Unterricht gewöhnen. Und nach und nach werden wir sie zum Deutschsprechen hinführen, ins Lesen und Schreiben. Das geht auch mit Mathe oder Sachunterricht“, weiß die Direktorin. "Zum Alphabet kommen wir erst in ungefähr drei Wochen, sagt Manuela Scupin. Die Lehrerin für Deutsch, Deutsch als Fremdsprache und Sachunterricht ist eine von drei Pädagoginnen, die die Kinder in drei Lerngruppen unterrichten werden. "Heute lernen wir uns erst einmal als Gruppe, den Schulweg und den Ablauf des Schultages kennen. Danach sprechen wir über unsere Familien."
Der Dank der Malteser gilt dem unermüdlichen Einsatz der Schulleitung der Goosacker Grundschule, die die Beschulung der Flüchtlingskinder möglich gemacht hat. Aber auch allen fleißigen Spendern des Christianeums in Hamburg und vielen ehrenamtlichen Helfern, die den Kindern Schultaschen geschenkt, Federmäppchen und sogar Schultüten gepackt haben. 


Werbespot für die weltweite Flüchtlingshilfe

Der Schlüssel als Symbol der Hoffnung. Foto: Stefanie Langos

Um auf die Not der Flüchtlinge und die weltweite Flüchtlingshilfe aufmerksam zu machen, fanden am Sonntag, 24. Januar Dreharbeiten für einen Werbespot in der Flüchtlingsunterkunft der Malteser in Hamburg-Osdorf statt. Das Projekt heißt „Keys of hope“ und wurde inspiriert durch die Fotoserie „Syrian Nakba“ des britischen Fotojournalisten Bradley Seckers. Viele Flüchtlinge nehmen ihre Haustürschlüssel mit auf die Flucht. Sie lassen nicht nur Krieg und Gewalt hinter sich, sondern auch ihr Zuhause, ihre Heimat. Der Schlüssel ist deshalb für viele Flüchtlinge ein Symbol, wie viel sie zurückgelassen haben. Gleichzeitig ist er aber auch Zeichen der Hoffnung auf eine Rückkehr. Das Projekt dokumentiert Flüchtlinge an fünf Orten in Europa und erzählt stellvertretend für alle Flüchtlinge die Geschichte hinter den Schlüsseln.


Integration von Flüchtlingen: Lotsen helfen im Alltag

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig besucht die Flüchtlingsunterkunft der Malteser in den Berliner Messehallen. Foto: Malteser

Mit ehren- und hauptamtlichen Integrationslotsen wollen die Malteser an 150 Standorten in Deutschland Flüchtlingen den Weg in die deutsche Gesellschaft ebnen. Binnen zwei Jahren sollen jeweils 30 bis 50 Ehrenamtliche gewonnen und geschult werden, um vor allem Familien aus Syrien, dem Irak und Afghanistan sowie aus afrikanischen Ländern die Integration zu erleichtern.

In Berlin stellte der Vorstandvorsitzende der Malteser, Karl Prinz zu Löwenstein, Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) die Integrationsunterstützung vor. Unter anderem sollen die Lotsen Kontakt zu besonders hilfsbedürftigen Menschen aufbauen und ihnen Wege zu Kita, Schule, Ämtern und Jobcenter vermitteln und sie dabei, wenn nötig, begleiten. Als Mittler zu Sprache und Kultur helfen die Lotsen zudem, dass die Flüchtlinge am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Die ehrenamtlichen Lotsen werden auf ihre Aufgabe gezielt vorbereitet. Hauptamtliche Mitarbeiter sollen für die Koordination und das Know-how der Ehrenamtlichen sorgen sowie die professionelle Zusammenarbeit mit lokalen Stellen gewährleisten.

Für die Bundesfamilienministerin ist der Integrationslotse ein wichtiger Helfer: „Integrationslotsen benötigen wir, weil sie den ankommenden Menschen bei den alltäglichen Fragen helfen können und damit ein wichtiger Baustein der Gesellschaft sind.“ Schwesig und Löwenstein besuchten am Vormittag eine von den Maltesern betreute Flüchtlingsunterkunft in Berlin.

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