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Malteser Hamburg

2014

1. Familiennachmittag des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard

Wenn Kinder Wichtellandschaften bauen und Eltern auf Entspannungsreise gehen, dann muss das ein ganz besonderer Tag sein. Und so war es auch am 6. Dezember, beim ersten Familiennachmittag des Kinder- und Jugendhospizdienstes des Malteser Hospiz-Zentrums in Hamburg-Volksdorf. Für alle Familien, die in der Kinder- und Jugendhospizarbeit sowie in der Kinder- und Jugendtrauerarbeit begleitet werden und wurden, gab es ein vielfältiges Angebot. Nach einem gemeinsamen Adventcafé konnten die Besucher/innen in der Holzwerkstatt individuellen Weihnachtsbaumschmuck gestalten, Kerzen dekorieren, Wichtellandschaften gestalten, Kekse backen und kleine Engel anfertigen. Für die Eltern stand eine Entspannungsreise mit Klangschalen auf dem Programm. Ein besonderes Highlight war der Besuch von Ayla, einer Golden Retriever Hündin und ihrer Besitzerin vom Malteser Besuchs-und Begleitungsdienst mit Hund. Abgerundet wurde der bunte Nachmittag mit einem gemeinsamen Abendessen, bevor alle Familien mit einem kleinen Nikolausgeschenk wieder nach Hause aufbrachen.

„Dieser Nachmittag war in jeder Hinsicht ein großer Erfolg.“, resümierten die beiden Hospizkoordinatorinnen Ramona Bruhn und Monica Polanco. „Dabei gilt unser besonderer Dank vor allem den vielen Unterstützer/innen und Ehrenamtlichen, die diesen Tag mit so viel Herz geplant, unterstützt und durchgeführt haben. Ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, ein so breites Angebot für die Familien auf die Beine zu stellen und den 1. Familiennachmittag auf den Weg zu bringen!“ Ein herzlicher Dank gelte auch dem Jugendzentrum „Manna“ in Volksdorf, das seine Räumlichkeiten für das Familienfest zur Verfügung gestellt hat.


1000 Euro Weihnachtsspende für die ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit

Ramona Bruhn und Corinna Woisin vom Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard freuen sich über eine 1000 Euro-Spende des Großhamburger Bestattungsinstitutes (GBI) für die ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit.
Die GBI-Spende hilft doppelt, denn sie nimmt an der Spendenverdopplungs-Aktion der Bethe-Stiftung teil. Damit möchte die Stiftung die Arbeit von Kinderhospizen und Einrichtungen im Bereich Kinderschutz mit Hilfe der Bevölkerung unterstützen. Somit wandern 2000 Euro in den großen Spendentopf. Herzlichen Dank dafür!
Ausführliche Informationen zur Spenden-verdopplungsaktion finden Sie hier.


„Wir sagen DANKEschön!“

Das Malteser Hospiz-Zentrum freut sich über eine überraschende Spende von 316,50 Euro, die die Skatgemeinschaft um Volker Witthöft, Knut Witthöft und Spielleiter Jürgen Sander der Leiterin des Malteser Hospiz-Zentrums, Corinna Woisin, am 17.11.2014 überreichte.

Das Geld spendeten die Skat-Freunde schon zum dritten Mal „für die ambulante Hospizarbeit in Volksdorf“ . "Einfach toll, wie unbürokratisch und spontan Herr Sander mit dem Umschlag bei uns vor der Tür stand und mir das Bargeld überreichte, von Bürgern für Bürger der Region", bedankt sich Corinna Woisin.


Neue HospizbegleiterInnen im Hospiz-Zentrum geschult

100 Theorie- und 40 Praktikumsstunden sind geschafft, auch den Vertiefungskurs zur Befähigung als HospizbegleiterIn haben alle 17 Teilnehmer erfolgreich abgeschlossen. die Frauen und Männer sind motiviert nun aktiv Begleitungen für das Hospiz-Zentrum zu übernehmen. "Ihr werdet auch dringend gebraucht", so die Kursleiterin und Koordinatorin Astrid Karahan. Denn derzeit sind alle vorhandenen 130 ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter des Dienstes in Begleitungen oder in vorübergehender Auszeit. Die Anfrage nach Begleitung im Ambulanten Hospiz-und Begleitungsdienst ist gerade im Hebst besonders groß.

Ein neuer Grundkurs "Sterbende begleiten lernen" startet bereits im Februar 2015. Dazu finden im Malteser Hospiz-Zentrum in Volksdorf zwei kostenfreie Informationsabende am 3. Dezember 2014 und am 20. Januar 2015, jeweils von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr, statt. Interessierte können sich dazu gerne direkt im Hospiz-Zentrum unter 040/ 603 3001 anmelden.


Debatte über Sterbehilfe

In der Debatte um die Beihilfe zum Suizid hat der Geschäftsführer der Malteser Deutschland gGmbH, Dr. Franz Graf von Harnoncourt einen massiven Ausbau der Hospizarbeit und Palliativversorgung in Deutschland gefordert. „Ziel ist es, Leiden zu lindern und nicht sich des Leidenden zu entledigen“, sagte er.

Das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard in Hamburg-Volksdorf begleitet seit 1991 schwerkranke und sterbende Menschen sowie ihnen nahestehende Personen. „Wir beobachten im Hospizdienst, dass nur selten der ausdrückliche Wunsch geäußert wird, nicht mehr leben zu wollen. Was man hingegen hört, ist der Satz: ’Ich will so nicht mehr leben.’ Die Umstände, unter denen jemand nicht mehr leben will, sind sehr verschieden und diesem so kann in unserer hospizlichen Arbeit auch sehr unterschiedlich begegnet werden“, sagt Corinna Woisin, Leiterin des Hospiz-Zentrums.

„Die Äußerung von Sterbewünschen kann als ein Zeichen des Vertrauens gewertet werden. Es kann ein vorsichtig tastender Versuch sein, auszuloten, ob sich das Gegenüber auf solche tiefe und existenzielle Fragen einlässt. Das Gespräch kann eine große Entlastung für den Erkrankten bedeuten. Der Todeswunsch ist dabei nicht absolut und ausschließlich zu sehen, sondern kann durchaus Ausdruck eines Zwiespalts sein. Es gehe oft um zwei Hoffnungen, die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Lebens und die Hoffnung auf mehr Leben. „Und diese Hoffnungen bestehen nebeneinander“, erläutert Corinna Woisin.

Mehr als 130 geschulte ehrenamtliche Begleiter sind für das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard tätig und engagieren sich in der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen. Mitte 2010 wurde das Hospiz-Zentrum um einen Kinder- und Jugendhospizdienst erweitert. Dabei begleiten qualifizierte Ehrenamtliche unheilbar  erkrankte Kinder und Jugendliche und deren Geschwister sowie Kinder schwerstkranker Eltern.


Gelungener Social Day im Hospiz-Zentrum

Fünf Mitarbeiterinnen und zwei Mitarbeiter aus dem Personalbereich der Commerzbank in Hamburg waren am Malteser Social Day am Freitag, 10. Oktober, im Malteser Hospiz-Zentrum mit Tatkraft im Hospiz-Garten aktiv: Einen Tag lang haben sie sich Zeit genommen, die Auffahrt gepflegt und das Blumenbeet neu gestaltet.  „Wir haben richtig viel geschafft, hatten tolles Wetter und sehr gute Gespräche über unsere Arbeit“, sagt Erika Seligmann (Servicekraft am Hospiz-Zentrum). Gemeinsam mit Hospizleiterin Corinna Woisin hat sie den Einsatz begleitet und koordiniert. "Ein gelungener Social Day", resümiert Corinna Woisin. 


Ein himmlisches Café

Seit 24 Jahren öffnet ein engagiertes Team von ehrenamtlichen Gemeindesmitgliedern der St. Jacobi-Kirche an den ersten Sonnabenden in den Sommermonaten die Türen des Turmcafés für Gäste. In einer Höhe von 84 Metern können die Gäste dieses „himmlischen Cafés“ einen wunderschönen Ausblick über die Hamburger Innenstadt genießen, während sie bei Kaffee und Kuchen an liebevoll gedeckten Tischen sitzen. Der Erlös des Tages kommt jedes Mal einer anderen sozialen Einrichtung zugute.
Die Tagesspenden des 05.07. gingen an das Malteser Hospiz-Zentrum. Drei Hospizmitarbeiter und die Koordinatorin Monica Polanco haben sich daher auf den Weg zum Turmcafé gemacht, um interessierte Gäste an einem Informationstisch über den Dienst zu informieren sowie konkrete Fragen zur Hospizarbeit zu beantworten. 
Das Team des Malteser Hospiz-Zentrums bedankt sich herzlich für die Einladung und die Spende in Höhe 1151,00 Euro für die Hospiz-Arbeit! 


Sommerfest als Dankeschön an Ehren- und Hauptamtliche

Über 100 Ehren- und Hauptamtliche des Malteser Hospiz-Zentrums waren trotz des Regens am Nachmittag zum diesjährigen Sommerfest in die Halenreie gekommen. Ihr Optimismus muss den Regen vertrieben haben, denn pünktlich zu Beginn des Festes, als die Pfadfinder der Gemeinde Heilig Kreuz in bewährter Weise die Grills in Betrieb nahmen, schlossen sich die Schleusen.
Das Sommerfest des MHZ wird jedes Jahr als Dankeschön für die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden vom Team um Corinna Woisin ausgerichtet. Und diesen Dank richtete die Leiterin des Hospiz-Zentrums in ihrer Begrüßung dann auch noch einmal ausdrücklich an alle Anwesenden. Diese waren zum Teil ganz neu dabei und erst seit Kurzem im Einsatz, andere hingegen seit vielen Jahren, einige sogar seit über 20 Jahren, für Schwerstkranke, Sterbende und/oder Trauernde engagiert.

Andreas Damm, Diözesanleiter der Malteser, schloss sich dem Dank, den Corinna Woisin auch im Namen ihres Teams ausgesprochen hatte, an. Er betonte, wie stolz er auf die geleistete Arbeit sei und wünschte allen Gästen ein schönes Fest. 

Eine großzügige Sachspende des Kosmetikherstellers Dr. Hauschka, von der Koordinierungsstelle Hospiz-und Palliativarbeit Hamburg an die Hospizdienste verteilt, wurde von Dr. Andreas Borkamp, dem zweiten Vorsitzenden des Hospiz-Freundeskreises, mit Witz und Einfallsreichtum an die Frau und den Mann gebracht.
Andreas Damm zeichnete anschließend Helmut Radeke, der als Architekt die schwierigen Sanierungsarbeiten des denkmalgeschützten Hauses, in dem das Hospiz-Zentrum untergebracht ist, leitet und beaufsichtigt, mit einer Malteser Ehrennadel aus.


Grundkurs 2014 "Sterbende begleiten lernen" mit 18 Teilnehmern abgeschlossen

Bereits der Informationsabend im März war auf besonders großes Interesse gestoßen. Aus den zahlreichen Anmeldungen wurde dann ein Kurs zusammen gestellt und am 4. April starteten 17 Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer, verschiedener Altersgruppen und aus den unterschiedlichsten Berufen, den Befähigungskurs „Sterbende begleiten lernen“. Am 14. Juni schlossen alle 18 den Grundkurs erfolgreich ab und beginnen nun mit dem Praktikum. Im September geht es mit dem Vertiefungskurs weiter.


Volksdorfer Totentanz

Am 19. Juni 2014 um 18 Uhr lädt das Malteser Hospiz-Zentrum zu einem besonderen Abend ein. Gemeinsam mit den Religionskursen der Stufe 9 des Walddörfer Gymnasiums wird die neue Ausstellung unter der Überschrift „Volksdorfer Totentanz“ eröffnet. Präsentiert werden Fotografien und Texte der Schülerinnen und Schüler, die sich kreativ mit den Themen Sterben, Tod und Trauer im Rahmen ihres Religionsunterrichtes auseinandergesetzt haben.

Schon seit mehreren Jahren pflegt das Walddörfer Gymnasium mit den Religionskursen der Stufe 9 eine gute Zusammenarbeit mit dem Malteser Hospiz-Zentrum. An zwei Tagen besuchen die Schülerinnen und Schüler den Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst in Hamburg-Volksdorf, der ein wenig versteckt in der Halenreie 5 liegt. „Vor dem Besuch im Hospiz habe ich gedacht, dass es sehr schwer sein muss, einen Menschen beim Sterben zu begleiten. Doch jetzt denke ich, dass es schön sein kann, Menschen und Angehörige in dieser Situation zu unterstützen und einem Sterbenden noch einige glückliche Momente zu bereiten.“, so beschreibt Anna ihre Erfahrungen im Hospiz-Zentrum.

Am ersten Projekttag steht vor allem das Kennenlernen der Hospizarbeit im Allgemeinen im Vordergrund sowie die ehrenamtliche Tätigkeit der über 130 Hospizbegleiter/innen des Malteser Hospiz-Zentrums. Ein bis zwei Wochen später folgt ein weiterer Besuch bei dem sich die Schülerinnen und Schüler kreativ mit dem Themen rund um „Sterben und Tod“ auseinandersetzen und dabei das gesamte Hospiz-Zentrum nutzen. Seminarräume, Bibliothek, Wintergarten und Grünflächen rund um das Haus werden als Atelier für das freie Projekt verwandt und auch die Küche findet bei jedem Schulbesuch großen Anklang. So werden Glückskekse mit eigenen Weisheiten der Schüler/innen, Trostgebäck oder Lokmas, türkische Trauerpfannkuchen, für den ganzen Kurs gebacken.

Frank Mehnert, Religionslehrer am Walddörfer Gymnasium, begleitet die Besuche im Hospiz-Zentrum seit Anbeginn und ist jedes Jahr wieder begeistert, wie sich die Schüler/innen  den abschiedlichen Themen nähern und ihrem inneren Erleben einen kreativen Ausdruck verleihen. „Im Garten kommen Leben und Sterben ganz natürlich zusammen. Gut, dass das Malteser Hospiz-Zentrum einen Garten hat. Und wenn dann noch 15-Jährige sich im Garten mit dem Sterben befassen und das im Frühsommer, bei Sonne und Schatten, dort einen Weg des Sterbens anlegen aus Blättern, Ästen und Moos, aus Ästen eine Leiter zum Himmel aufstellen mit 6 Sprossen, die alle einen Namen tragen, die letzte heißt ‚Freiheit‘, einen Gullideckel bunt anmalen, weil das Unscheinbare bedeutsam ist im Leben wie im Sterben, dann lebt das Hospiz und seine Idee.“ (Frank Mehnert) 

Die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen und weiteren Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, ist ein wichtiger Bestandteil der Malteser Hospizarbeit. Seit 2011 erfolgt ein bundesweites Malteser- Projekt, das wissenschaftlich durch die Universität Klagenfurt mit dem Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF, Wien) begleitet wird. Am 14. Juni 2014 findet zum Projektabschluss eine Fachtagung statt („TOD - Kein Thema für Kinder?“: http://www.malteser-hospizarbeit.de/bildungsangebot/malteser-fachtagung.html).

Einen Einblick in die regionale Arbeit hier in Hamburg  soll die Ausstellung „Volksdorfer Totentanz“ vermitteln, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Die Ausstellungseröffnung findet am 19. Juni 2014 um 18 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wird voraussichtlich bis  Oktober 2014 in den Räumlichkeiten des Malteser Hospiz-Zentrums zu besichtigen sein.  Bei Interesse an einer Ausstellungsbesichtigung außerhalb der Eröffnung bittet das Malteser Hospiz-Zentrum um eine vorherige Terminabsprache unter 040 – 603 3001. 

Für mehr Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an:
Ramona Bruhn unter Tel. 603 3001, ramona.bruhn(at)malteser(dot)org


Dankeschön an das Basarteam der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Volksdorf

Am 14. April nahmen fünf Damen des Basarteams die Einladung der Koordinatorinnen des Kinder- und Jugendhospizdienstes, Ramona Bruhn und Monica Polanco, in die Halenreie an, um den Dank für eine großartige Spende über 3390,17 Euro entgegenzunehmen. Mit einem Vortrag über die Kinder- und Jugendhospizarbeit und einem Gespräch, gelang es den Zuhörerinnen einen Einblick in die Arbeit mit Familien mit einem lebensverkürzend erkranktem Kind oder einem sterbenden Elternteil zu nehmen. In einem regenfreien Moment wurde das Treffen mit einem Foto festgehalten. Zum Ende nahmen die Frauen Ostereier mit nach Hause, die am Nachmittag im Rahmen der Kindertrauergruppe von den Kindern bemalt und beklebt wurden.

Im November hatten die fleißigen Bastlerinnen den Hospizdienst nun schon zum zweiten Mal ausgewählt, als eines der drei Projekte, welches durch den Erlös des Adventsbasars gefördert werden. Inmitten vieler selbstgefertigten  Werke (Kekse, Marmelade, Kerzen, Tischdecken, verschiedenster Adventskalender etc.) und eines reichhaltigen Kuchenbuffets nahmen zwei  Mitarbeiterinnen des Dienstes  teil an dem  bunten,  lebhaften Treiben in den Räumen der Kirchengemeinde. Hier ergaben sich  Möglichkeiten mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und von unserer Arbeit zu erzählen, zu erläutern wohin die Spende geht und natürlich Fragen zu beantworten. Wir freuen uns sehr, dass unserem  Dienst  ein  Drittel des Erlöses des Basars zugute gekommen ist und bedanken uns bei allen Spendern und dem Basarteam!


14. Kunstausstellung mit großem Besucherandrang

Mit einer gut besuchten Vernissage wurde am Freitag, 21.03., die 14. Kunstaustellung des Hospiz-Freundeskreises Bruder Gerhard e.V. eröffnet.

Zahlreiche Kunstinteressierte waren in das Hospiz-Zentrum gekommen, um die Werke der Hamburger Künstlerin Anne-Katrin Piepenbrink zu sehen. Dass ihre Bilder mehrere Besucher schnell in ihren Bann zogen, zeigte sich darin, dass bereits vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellung einige Werke den Besitzer wechselten. 
Die Künstlerin mit der selbsterklärten Vorliebe dafür, das unmittelbare Erlebnis im Bild einfangen, beim Malen und Skizzieren direkt am Wasser und bei Musikern und Tänzern in Aktion, unterstützt mit dieser Ausstellung und dem Verkauf ihrer Werke die Arbeit des Freundeskreises Bruder Gerhard e.V.
Dafür danken der Freundeskreis und das Team des Hospiz-Zentrums ihr sehr herzlich!

Die eindrucksvollen Bilder werden noch bis Mitte Juni 2014 im Malteser Hospiz-Zentrum gezeigt. Besichtigungstermine können direkt unter Tel. 040 - 603 3001 vereinbart werden.


Vom Umgang mit der Wahrheit - Referetin Martina Kern beeindruckt beim Walddörfer Hospiztag

„Vom Wagnis sterbenden Menschen die Wahrheit zu sagen“, unter diesem Titel stand der Walddörfer Hospiztag am Donnerstag, 20. März. Veranstaltet wurde er von den Freunden und Förderern des Diakonie-Hospizes Volksdorf sowie dem Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V.
Zum gleichnamigen Vortrag von Referentin Martina Kern (Pflegedienstleitung des Zentrums für Palliativmedizin und Leiterin der Akademie für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus Bonn) waren weit über 100 Besucher in das amalieFORUM des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses in Hamburg-Volksdorf gekommen.
Zunächst begrüßte Peter J. Gerhartz für beide Fördervereine die Zuhörer und hob in seinem Grußwort die ausgesprochen gute Zusammenarbeit zwischen den Förderkreisen und den Diensten beider christlichen Konfessionen hervor. Anschließend stellten die beiden Hospizleitungen Corinna Woisin und Andreas Hausberg die Arbeit ihrer Hospizeinrichtungen vor.
Anschließend beleuchtete Martina Kern in ihrem Vortrag viele Facetten des Umgangs mit der Wahrheit. Die Individualität der begleiteten Menschen und ihren An-und Zugehörigen, die erforderliche Reflexionsfähigkeit aller Begleiter (Ärzte, Pflegende und Ehrenamtliche) wurde deutlich. Die große Erfahrung der Referentin mit einer Akzeptanz und Wertschätzung den Erkrankten und ihrem Umfeld gegenüber, bereit, sich selbst immer wieder zu hinterfragen, machten diesen Vortragsabend zu einem besonderen Erlebnis für die Zuhörerschaft.
Die Fragen von Pflegenden, Interessierten und Betroffenen, moderiert und zusammengefasst von Corinna Woisin, machten dieses sehr deutlich.
Corinna Woisin betont: „Jeder, ob Spender und Förderer, ob Fachkraft aus Medizin und Pflege, ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen und auch Bürgerinnen und Bürger konnten aus diesem Vortrag viel für sich mitnehmen.“


Das Malteser Hospiz-Zentrum freut sich über ehrenamtlichen Zuwachs im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst

Am 01. März 2014 konnte der Vertiefungskurs "Sterbende begleiten lernen" für ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes erfolgreich abgeschlossen werden. Elf Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer beschäftigen sich über 50 Stunden, aufgeteilt auf sieben Abendtermine und drei Samstage, mit der Situation von Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind und setzten sich mit der besonderen Situation von Kindern sterbender Eltern auseinander. Unterschiedliche Referent/innen aus dem Netzwerk gaben einen ergänzenden Einblick in ihren jeweiligen Arbeitskontext.  Die beiden Kursleiterinnen und Koordinatorinnen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes, Ramona Bruhn und Monica Polanco, freuen sich über die neuen Ehrenamtlichen im Kinder- und Jugendhospizdienst, die sich mit viel Engagement, Freude und Interesse auf die Inhalte eingelassen haben.
Für weitere Informationen nehmen Sie gern Kontakt zum Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst auf: Ramona Bruhn und Monica Polanco, Tel.: 040 - 6033001.


Vom Wagnis die Wahrheit zu sagen - 2. Walddörfer Hospiztag

Die Freunde und Förderer des Diakonie-Hospizes Volksdorf und der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. des Malteser Hospiz-Zentrums laden am Donnerstag, 20.03., gemeinsamen zum 2. Walddörfer Hospiztag ein.
Um 19.00 Uhr findet  im amalieFORUM des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses am Haselkamp 33 in 22359 Hamburg-Volksdorf der Vortrag  “Vom Wagnis die Wahrheit zu sagen – Kommunikation als Herausforderung für alle Begleiterinnen und Begleiter“ statt. Referentin ist Martina Kern, Pflegedienstleitung des Zentrums für Palliativmedizin und Leiterin der Akademie für Palliativmedizin im Malteser Krankenhaus Bonn. Sie verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen mit dem Thema und weiß: "Der Umgang mit der Wahrheit bei schwerstkranken und sterbenden Menschen ist ein Wagnis und erfordert von Ärzten, Pflegenden und weiteren Berufsgruppen in der palliativen Versorgung sowie von Begleitern und Angehörigen eine sensible Kommunikation. Die Patienten können sowohl dankbar reagieren, wenn in einem Aufklärungsgespräch oder in der Begleitung die begrenzte Lebenserwartung offen ausgesprochen wird, als auch vorwurfsvoll, da diese Wahrheit das für sie Zumutbare übersteigt und die Hoffnung und der Lebenssinn zerstört werden." 
Der Eintritt zum Vortrag ist frei. 


14. Kunstausstellung mit Werken von Anne-Katrin Piepenbrink

Wasser, Wellen im Gegenlicht und Lichtreflexe, Farbstimmungen an der Elbe und Kräne als Silhouetten sind das eine, immer unter freiem Himmel bearbeitete Thema der Hamburger Künstlerin Anne-Katrin Piepenbrink – das andere sind mit schnellem Stift gezeichnete Eindrücke von Musikern im Konzertsaal, deren Bewegungen eingefangen und damit die Klänge der Musik geradezu sichtbar gemacht werden.

Diese Eindrücke aus nächster Nähe zu erleben, und sie dabei sofort künstlerisch umzusetzen, das fasziniert Anne-Katrin Piepenbrink besonders. Ob sie sich mit Ölfarbe und Spachtel ein Plätzchen möglichst dicht am Wasser sucht oder sich direkt neben Musiker bei der Arbeit setzt – mit genauer Beobachtung und Sensibilität, bringt sie mit lebendigem Strich ihre Erlebnisse auf Malkarton und Papier.
Die Unmittelbarkeit ihres Erlebens überträgt sich auf den Betrachter und macht den großen Reiz ihrer Hafenbilder und Musikerzeichnungen aus, die wir bis Mitte Juni in unseren Räumen zeigen werden.
Anne-Katrin Piepenbrink hat in Hamburg an der HAW Illustration studiert. Sie arbeitet freiberuflich als Malerin sowie als Zeichnerin und Designerin für Verlage und war mehrmals als Lehrbeauftragte an der Rudolf-Steiner-Schule Altona tätig.

Der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. lädt ein zur Vernissage am Freitag, 21.03., um 18.00 Uhr in der Halenreie 5, 22359 Hamburg Volksdorf.
Die Ausstellung wird bis Mitte Juni 2014 gezeigt. Besichtigungstermine können im Hospiz-Zentrum unter Tel. 040 - 603 3001, hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org vereinbart werden.


Erste Einsätze nach erfolgreichem Kursabschluss

Über 14 neue ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen freuen sich die Albertinen und das Malteser Hospiz-Zentrum. Die Frauen hatten sich seit Januar 2014 intensiv mit den Themen Endlichkeit des Lebens, Sterben und Tod auseinandergesetzt und schlossen am Samstag, 01.03., den Grundkurs „Sterbende begleiten lernen“ erfolgreich ab. Somit können sie nun in ihre ersten Einsätze auf der onkologischen Palliativeinheit im Albertinen Krankenhaus oder auf der geriatrischen Palliativeinheit im Albertinen Haus gehen.

Der Grundkurs "Sterbende begleiten lernen" wurde bereits zum zweiten Mal gemeinsam vom Malteser Hospiz-Zentrum und dem Albertinen Diakoniewerk angeboten. Er umfasst insgesamt 50 Stunden Theorie sowie 40 Stunden Praktikum und thematisiert zunächst Idee und Ziel der Hospizbewegung und der Palliativversorgung, regt zur persönlichen Auseinandersetzung mit den Themen Leben und Sterben, Krankheit und Tod an und behandelt die Bedürfnisse Sterbender und ihrer Begleiter. Außerdem thematisiert er u.a. die Kommunikation mit Sterbenden, die Spiritualität in der Sterbebegleitung sowie Unterstützungsmöglcihkeiten für Angehörige in der Trauerphase.

Der Grundkurs wird regelmäßig angeboten, Interessierte wenden sich an das Malteser-Hospiz-Zentrum, Corinna Woisin oder Uwe Enenkel, Tel. (040) 6033001, hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org.


Sterbehilfe-Diskussion: Familien schwer erkrankter Kinder geraten unter Druck

Zum heutigen Tag der Kinderhospizarbeit (10.02.): In der Diskussion um die aktive Sterbehilfe sind die Bedürfnisse von lebensverkürzend erkrankten Kindern ausgeblendet, kritisieren die Malteser. „Mit einem Gesetz, das die aktive Sterbehilfe für Kinder ermöglicht, wie es in Belgien gerade bevorsteht, wird die Tötung als eine menschliche Lösung dargestellt. Anstatt umfassend zu begleiten, was sowohl die Lebensqualität als auch die Möglichkeit des Loslassens berücksichtigt, und damit das Leiden zu lindern und die Familie zu unterstützen, wird so der Druck auf die ganze Familie erhöht. Das ist eine Kapitulation der Gesellschaft. Der Gesetzgeber sollte statt dessen alles tun, damit Kinder und Jugendliche in Würde sterben, ohne ihr Leben künstlich zu verlängern oder zu verkürzen – das Leiden beseitigen und nicht den Leidenden. Es ist wirklich kein Gesetz nötig, das das Leben unwiderruflich abzuschneiden erlaubt“, sagt Prof. Dr. Lukas Radbruch, Leiter des Zentrums für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard in Bonn.
 
Radbruch weiter: „Unsere Gesellschaft muss den Eltern und den erkrankten Kindern umfassend helfen. Kinder- und Jugendhospizdienste tragen dazu jeden Tag ihren Teil bei: Ehrenamtliche geben den Eltern Raum für sich, sind ihnen Gesprächspartner, erschließen Netzwerke der Hilfe und haben Zeit für die Geschwisterkinder.“ 
 
Das Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard bietet mit seinem integrierten Kinder- und Jugendhospizdienst Beratung, Begleitung und Unterstützung für erkrankte Kinder und Jugendliche an. Auch Angebote der Trauerbegleitungen für Kinder und Jugendliche sind vorhanden. Darüber hinaus arbeiten die Malteser in dem Projekt „Gib mir `n kleines bisschen Sicherheit – die Unsicherheiten des Lebens und Sterbens teilen“ mit Kindern und Jugendlichen zu Themen wie Sterben, Tod und Trauer in Kindergärten und Schulen.

Weitere Informationen


Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE72 3706 0120 1201 2240 19  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7