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Malteser Hamburg

2015

Zweiter Familiennachmittag des Kinder- und Jugendhospizdienstes

Was wird 2016 bringen? Was wünsche ich mir für das kommende Jahr? Foto: Ramona Bruhn

In der Holzwerkstatt Weihnachtsbaumschmuck gestalten, Kerzen dekorieren, Stoffherzen nähen sowie bunte Schneelandschaften, Weihnachtsbären und Teelichthalter basteln oder auch selbstgebackenen Kuchen und leckere Waffeln genießen, all das stand für die 26 Teilnehmer beim zweiten Nikolaus-Familiennachmittag des Malteser Hospiz-Zentrums am Samstag, 5. Dezember auf dem Programm. Für alle Familien, die in der Kinder- und Jugendhospizarbeit sowie in der Kinder- und Jugendtrauerarbeit begleitet werden und wurden, gestalteten Ehrenamtliche sowie die Koordinatorinnen Ramona Bruhn und Roswitha Brandt diesen besonderen Nachmittag.
Die Erwachsenen konnten mit Hilfe von Klangschalen auf Entspannungsreise gehen. Ein besonderes Highlight war der Besuch von Bonny, einer kleinen agilen Pudeldame, die mit ihrer Besitzerin Ivonne Sablonski, einer Ehrenamtlichen des Malteser Besuchsdienstes mit Hund, für viel Freude sorgte. Abgerundet wurde der bunte Nachmittag mit einem gemeinsamen Abendessen sowie einer bunten Sammlung an Wünschen für 2016 der kleinen und großen Teilnehmer/innen, bevor alle Familien mit einem kleinen Nikolausgeschenk wieder nach Hause aufbrachen. Zehn Ehrenamtliche hatten den kreativen Nachmittag wieder mit viel Herz und großem Engagement geplant und begleitet. „Ich finde es toll, wieder hier sein zu können“, resümierte Sarah (18 J.) am Ende der Veranstaltung, „Wir sind nun das zweite Mal hier und irgendwie ist es schon ein kleines Ritual für mich und meine Familie geworden.“
2016 soll es im Rahmen der Jubiläen „25 Jahre Malteser Hospiz-Zentrum & 5 Jahre ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit“ am 10. September 2016 ein Spätsommerfest für alle begleiteten und interessierten Familien geben.


Wissenstransfer nach Russland

Russische Ärzte- und Palliativmediziner beim Austausch im Hospiz-Zentrum. Foto: Ingeborg Dallmann

Russische Ärzte und Palliativmediziner informierten sich am Freitag, 11. Dezember im Malteser Hospiz-Zentrum über die fachlichen, personellen und finanziellen Strukturen der deutschen Hospiz- und Palliativversorgung. Hospizleiterin Corinna Woisin referierte auch über die ambulante Hospizarbeit des Malteser Hospiz-Zentrums und die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern. Die 18 Zuhörer hatten als Dankeschön ein Gemälde eines russischen Künstlers im Gepäck. Die Teilnehmer der Fachdelegation kamen aus verschiedenen Teilen Russlands. Sie sind eine Woche lang in Hamburg, um Informationen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen, um den Aufbau von palliativen Strukturen in Russland vorzubereiten.


300 Euro für die Hospizarbeit der Malteser in Hamburg

Bewährtes Miteinander zwischen Cura-Seniorenzentrum und dem Hospiz-Zentrum. Foto: Cura.

Über eine Spende von 300 Euro vom Cura-Seniorenzentrum "Haus Lerchenberg" an das Malteser Hospiz-Zentrum freute sich Hospizleiterin Corinna Woisin am Dienstag, 8. Dezember. Einrichtungsleiterin Sabine Becker, Pflegedienstleiter Kai Heimmüller und die Beschäftigungstherapeutin Frauke Günther überreichten den Spendenscheck als Anerkennung der guten Zusammenarbeit. Seit 2006 besuchen ehrenamtliche Hospiz-Begleiterinnen der Malteser schwerkrankte und sterbende Bewohnerim Cura-Seniorenzentrum.


Neue Hospizbegleiter/innen im ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst

Gut geschult in die Sterbebegleitung. Foto: Corinna Woisin

17 Teilnehmer/innen haben kürzlich den Vertiefungskurs für den ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst im Malteser Hospiz-Zentrum erfolgreich abgeschlossen. Dabei standen Themen wie Schmerzen, die Auswirkungen von schweren Erkrankungen auf die Familie, bestimmte Krankheitsbilder, Selbstbestimmung am Lebensende, sowie Trauer und Abschiednehmen auf der Agenda. Die Teilnehmer sind jetzt befähigt, als Hospizbegleiter für den ambulanten und stationärem Einsatz Erwachsenen zur Seite zu stehen. Die Kursleiterinnen Corinna Woisin und Astrid Karahan freuen sich über die engagierten neuen ehrenamtlichen Begleiter/innen. Alle Absolventen haben sich für eine Tätigkeit im Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard entschieden, viele von ihnen sind bereits in der ambulanten Begleitung, auf einer Palliativstation oder im stationärem Diakonie Hospiz-Volksdorf eingesetzt.


Abgeschlossen: 4. Kurs für Ehrenamtliche im Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst

Die neuen Ehrenamtlichen wollen Kinder und Jugendliche im Sterben begleiten. Foto: Malteser Hospiz-Zentrum

Acht Teilnehmerinnen und vier Teilnehmer haben kürzlich den vierten Kurs für ehrenamtlich Interessierte des Kinder- und Jugendhospizdienstes im Malteser Hospiz-Zentrum absolviert. Im Frühjahr 2015 hatten die Ehrenamtlichen bereits den Grundkurs „Sterbende begleiten lernen“ besucht, bevor sie nun von September bis November den 50-stündigen Vertiefungskurs für den Bereich „Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“ gemeistert haben. Mehrere der Ehrenamtlichen befinden sich bereits in einer ambulanten Begleitung. So auch Wolfgang Klein, einer der neuen Ehrenamtlichen. Warum er sich für diesen Bereich entschieden hat? "Das kam mehr aus dem Bauch heraus, vielleicht weil ich beruflich als Gewerbelehrer vor allem mit jungen Menschen zu tun hatte und es für mich eine schöne Erfahrung war, Zugang zu ihnen zu bekommen und zu merken, ihnen etwas geben zu können. Angesprochen hat mich auch, dass Kinder- und Jugendhospizarbeit bedeutet, stark vernetzt zu sein. Teil dieses Netzwerks zu sein, gefällt mir.“ Er begleitet seit einigen Wochen einen 14-jährigen Jungen mit einer schweren Mehrfachbehinderung. Wolfgang Klein besucht ihn einmal wöchentlich für ca. drei Stunden: „Die Erfahrung,  dass es auch ohne die Möglichkeit der sprachlichen Kommunikation, ein Miteinander geben kann, eine Beziehung möglich ist und zum Beispiel ‚nur‘ ein kleines, angedeutetes Lächeln des Jungen, mich tief berühren kann, ist für mich von besonderem Wert", erzählt er. Ramona Bruhn und Roswitha Brandt, Kursleitungen und Koordinatorinnen des integrierten ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes im Malteser Hospiz-Zentrum, freuen sich sehr über die neuen, ehrenamtlich Engagierten, die sowohl Familien mit einem lebensverkürzt erkrankten Kind, aber auch Familien, in denen ein Elternteil sterbend ist, eine psychosoziale Begleitung anbieten.


"Wiederholungstäter": Skatgemeinschaft spendet

Skat spielen für einen guten Zweck. Foto: Steffi Pelz / pixelio.de

Das Malteser Hospiz-Zentrum freut sich über eine Spende von 340 Euro, die die Skatgemeinschaft um Volker Witthöft, Knut Witthöft und Spielleiter Jürgen Sander der Leiterin Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard, Corinna Woisin, am Montag, 16. November überreichte. Schon zum vierten Mal spendeten die Spieler für die ambulante Hospizarbeit in Volksdorf das Geld aus der Spielrunde, welches großzügig aufgerundet wurde. "Es klingelte an der Haustür und der Spielleiter Herr Jürgen Sander überreichte mir den Briefumschlag mit der Spende. Wir haben uns sehr gefreut und sind begeistert über diese Art der Wertschätzung unserer Arbeit", bedankte sich Corinna Woisin.


Vernissage: »Marlies Fliessbach – Malerei«

Der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. lädt ein zur Ausstellungseröffnung »Marlies Fliessbach – Malerei« am Donnerstag, 12. November um 18 Uhr im Malteser Hospiz-Zentrum, Halenreie 5, in 22359 Hamburg-Volksdorf.
 
Leuchtende Farben und eingeritzte Zeichen: Die Künstlerin Marlies Fliessbach schafft rätselhafte Szenen, die scheinen, als wären sie Traumbildern oder Wünschen entnommen. Es sind kleine Anekdoten und erfundene Erzählungen, die aus den Tiefen der Schichten an die Oberfläche dringen. Die Bilder erhalten einen geradezu archäologischen Charakter, indem aufgebaute Schichten wieder abgeschabt und aufgekratzt und die unteren Lagen der Malerei offengelegt werden. Man möchte sich in diesen Erzählungen verlieren, oder gar flüchten, vor den täglichen Nachrichten und Hiobsbotschaften dieser Zeit. Marlies Fliessbach kommentiert das gesellschaftliche und politische Geschehen nicht, sondern schafft Rückzugsraum, einen Gegenpol.

Die Ausstellung wird bis Ende Februar 2016 gezeigt. Besichtigungstermine können direkt unter Tel. 040 - 603 3001 vereinbart werden. Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an Hospizleiterin Corinna Woisin, unter Tel. 040/603 3001 oder per E-Mail an corinna.woisin(at)malteser(dot)org.


Sterben ohne Obdach – Brauchen wohnungslose Menschen Sterbebegleitung?

Uwe Enenkel während seines Vortrags zu gelingender Sterbebegleitung. Foto: Heike Günther

Das Interesse sich im Rahmen der Hamburger Hospizwoche mit dem Thema Sterben ohne Obdach auseinanderzusetzen war groß: Über 40 Personen aus dem Bereich des freiwilligen Engagements, der medizinisch-pflegerischen Versorgung und der Wohnungslosenhilfe besuchten am Dienstag, 13. Oktober die Veranstaltung des Arbeitskreises „Wohnungslosigkeit und Gesundheit“ der Koordinierungsstelle „Gesundheitliche Chancengleichheit“ Hamburg im Gesundheitszentrum St. Pauli. Uwe Enenkel, Koordinator für das  Malteser Hospiz- Zentrum Bruder Gerhard in Hamburg-Volksdorf, berichtete wie Sterbebegleitung gelingen kann und welche Möglichkeiten der Unterstützung es für Betroffene und ihre Angehörigen in Hamburg gibt. Lesen Sie hier den vollständigen Bericht zur Diskussionsrunde.


Theaterstück "Aufgewacht" begeistert Publikum

Unbefangener Umgang mit schweren Themen. Das "Aufgewacht"-Team begeisterte das Publikum. Foto: Astrid Karahan

Über 80 Zuschauer/innen im Volksdorfer Kino Koralle freuten sich das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard und das Diakonie-Hospiz Volksdorf am Donnerstag, 15. Oktober. Die Uraufführung des Theaterstücks „Aufgewacht“ vermittelte die ambivalenten Gefühle zwischen Sinnlosigkeit, Sehnsucht nach dem Tod und die Suche nach dem Sinn des Lebens angesichts einer schweren Erkrankung. Der jungen Schauspielerin und Autorin des Stücks, Vivane Jovanov, gelang es gemeinsam mit Uwe Bruns (Gitarre/Bass) und Lioba Suchomel (Gesang) das Publikum zu begeistern. Das Stück konnte Mut machen, dem Tod ins Gesicht zu sehen und die Sehnsucht nach dem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen wieder zu entdecken und zu spüren. In der anschließenden Gesprächsrunde, die von Corinna Woisin (Leiterin Malteser Hospiz-Zentrum) und Andreas Hausberg (Geschäftsführer Diakonie-Hospiz Volksdorf) moderiert wurde, kam es zu einem sehr persönlichen Erfahrungsaustausch zwischen Schauspielerin, Regie und Publikum. 


Gemeinsam begleiten - 10. Hospiz- und Palliativtag Schleswig-Holstein

Sterbebegleitung kann niemand alleine leisten. Beim 10. Hospiz- und Palliativtag am Samstag, 17. Oktober in Elmshorn geht es deshalb um Palliativmedizin, häusliche Versorgung, Pflege und emotionale Unterstützung durch Ehrenamtliche. Nur fachübergreifend und kooperativ ist eine Begleitung möglich, die Entlastung für Familien und Betroffene schafft und Freiräume für einen würdevollen Abschied.

10:00-13:00 Uhr: Ehrenamtliche als Grenzgänger im System der Hospiz- und Palliativversorgung (Corinna Woisin, Malteser Hospiz-Zentrum Hamburg). Das ausführliche Programm, weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier

Der Hospiz- und Palliativtag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Freien Waldorfschule Elmshorn und dem Hospiz- und Palliativverband SH e.V.

Veranstaltungsort: (barrierefrei)
Freie Waldorfschule
Adenauerdamm 2
25337 Elmshorn


"Aufgewacht": Bewegendes Theaterstück am 15. Oktober im Kino Koralle

Annas Leben liegt eigentlich noch vor ihr. Doch die junge Frau verliert sich in der Sinnlosigkeit ihres Lebens. Sie findet keinen Ausweg aus ihren negativen Gedanken, sie wünscht sich den Tod. Parallel zu dem was Anna bewegt, sind immer wieder ihre Träume präsent. Das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard und das Diakonie-Hospiz Volksdorf präsentieren ein Theaterstück zwischen Sinnlosigkeit, Sehnsucht nach dem Tod und Suche nach dem Sinn des Lebens angesichts einer schweren Erkrankung.

Das Stück soll Mut machen, dem Tod ins Gesicht zu sehen, um dann die Sehnsucht nach dem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen wieder zu entdecken und zu spüren. Die Musiker geben dem Publikum immer wieder die Möglichkeit zu träumen, eigene Gedanken zu spinnen oder in Gefühle einzutauchen, die das Stück unweigerlich auslöst.

Schauspiel: Viviane Jovanov
Gesang und Off-Stimme: Lioba Suchomel
Gitarre/Bass: Uwe Bruns
Regie: Apostolos Dulakis, Anke Camela Roeder

"Aufgewacht" am Donnerstag, 15. Oktober im Kino Koralle, Kattjahren 1, in 22359 Hamburg. Karten erhalten Sie im Kino Koralle (Tel. 040/ 64 20 89 39, info(at)korallekino(dot)de), Kosten: 10 Euro/8 Euro ermäßigt (Schüler, Studenten, Mitarbeiter/innen beider Veranstalter). Das Theaterstück beginnt um 19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr).


Trauernde und Begleiter berichten über ihre Erfahrungen in der Trauerbegleitung. Foto: Malteser Hospiz-Zentrum

Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen scheint schlagartig nichts mehr wie es war. In dieser schweren Phase begleitet und unterstützt das Malteser Hospiz-Zentrum in Volksdorf trauernde Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Trauernde und ehrenamtliche Trauerbegleiter/innen berichten am Mittwoch, 14. Oktober von 19 bis 21 Uhr im Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard (Halenreie 5) über ihre Erfahrungen und stehen für Gespräche zur Verfügung.

Das Angebot des Hospiz-Zentrums umfasst Trauergruppen, Einzelbegleitungen, Kochen mit Trauernden sowie den Besuch des monatlichen Trauercafés in Hamburg-Volksdorf oder in Hamburg-Alsterdorf (ein Angebot für Menschen mit und ohne Behinderung).

Umrahmt wird die Veranstaltung durch die Ausstellung "Hamburger Lichtzeichen", in der hochwertige, ausdrucksstarke und künstlerisch wertvolle Einzel- und Gruppenarbeiten von Künstler/innen mit Handicap aus dem atelier lichtzeichen präsentiert werden. Es sprechen Claudia Trilk, Ramona Bruhn, trauernde Angehörige und ehrenamtliche Trauerbegleiter/innen. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich.


Welthospiztag und Hamburger Hospizwoche 2015

"Gemeinsam für ein würdevolles Sterben" - unter diesem Motto stehen der diesjährige Welthospiztag am 10. Oktober im Unilever-Haus in der Hafencity, Am Strandkai 1, und die anschließende Hamburger Hospizwoche bis 18. Oktober mit rund 60 Veranstaltungen im gesamten Hamburger Stadtgebiet.
Die Koordinierungsstelle Hospiz- und Palliativarbeit Hamburg hat zusammen mit dem LandesVerband Hospiz und Palliativarbeit Hamburg e.V. und vielen Einrichtungen ein umfangreiches Kultur- und Informations-Programm zusammengestellt. Das ist eine ideale Möglichkeit, die verschiedenen Einrichtungen kennen zu lernen und sich ausgiebig über Angebote, Voraussetzungen und auch die Möglichkeiten einer Mitarbeit zu informieren.

Der Welthospiztag am 10. Oktober steht in Hamburg in diesem Jahr unter dem Schwerpunktthema "Letzte Wünsche". Zwei Vorträge und eine Mitmachaktion, bei der alle Hamburger/innen aufgefordert sind, zu formulieren, was sie sich in ihrem Leben auf jeden Fall wünschen, laden ein zur Auseinandersetzung mit
dem, was einem wirklich wichtig ist. Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentieren sich von 13 bis 17 Uhr die Einrichtungen des LandesVerbandes Hospiz und Palliativarbeit Hamburg e.V.

Das Programm finden Sie unter
http://www.welthospiztag-hamburg.de


Gemeinsam begleiten - 10. Hospiz- und Palliativtag Schleswig-Holstein

Sterbebegleitung kann niemand alleine leisten. Beim 10. Hospiz- und Palliativtag am Samstag, 17. Oktober in Elmshorn geht es deshalb um Palliativmedizin, häusliche Versorgung, Pflege und emotionale Unterstützung durch Ehrenamtliche. Nur fachübergreifend und kooperativ ist eine Begleitung möglich, die Entlastung für Familien und Betroffene schafft und Freiräume für einen würdevollen Abschied.

10:00-13:00 Uhr: Ehrenamtliche als Grenzgänger im System der Hospiz- und Palliativversorgung (Corinna Woisin, Malteser Hospiz-Zentrum Hamburg). Das ausführliche Programm, weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

Der Hospiz- und Palliativtag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Freien Waldorfschule Elmshorn und dem Hospiz- und Palliativverband SH e.V.

Veranstaltungsort: (barrierefrei)
Freie Waldorfschule
Adenauerdamm 2
25337 Elmshorn


Sozialtag für Arbeitnehmer im Hospiz-Garten

Auch im Garten ist Teamarbeit gefragt. Foto: Corinna Woisin

Weder Software-Entwicklung noch Abstimmungsmeetings standen am Freitag, 25. September für neun Mitarbeiter/innen des Dienstleistungsunternehmens ConceptPeople auf dem Programm. Im Rahmen des Malteser Social Days hatte ihr Arbeitgeber sie einen Tag zugunsten von sterbenden Menschen freigestellt. So halfen sie den Garten und die Auffahrt des Malteser Hospiz-Zentrums zu pflegen. „Bei diesem tollen Wetter haben wir richtig viel geschafft, sodass der barrierefreie Zugang zum Haus jetzt wieder begehbar ist“, sagt Erika Seligmann, Servicekraft am Hospiz-Zentrum. Sie und Hospizleiterin Corinna Woisin haben den Einsatz begleitet. Bei Suppe, Kaffee und Kuchen tauschten sich die Teilnehmer des Social Days in den Pausen über die jeweils anderen Tätigkeitsfelder aus.

Für den Sozialtag stellen bundesweit 52 überwiegend größere Unternehmen ihre Mitarbeiter zugunsten von hilfsbedürftigen Menschen frei. Neben benachteiligten Kindern, Sterbenden, Kranken, stehen auch Menschen mit Behinderung im Vordergrund. In fast 130 Maßnahmen engagieren sich mehr als 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Branchen wie Banken, Technologie, Informationsservices und Verwaltung.

Hier können Sie erfahren, welchen Eindruck unsere Gäste von ConceptPeople vom Social Day im Hospiz-Zentrum hatten http://www.conceptpeople.de/news/bericht-malteser-social-day.html


„Ich wünschte mir, ich hätte vor sieben Jahren gewusst, dass es Sie gibt!“

Diese Aussage einer 84-jährigen Dame an unserem Infostand, anlässlich des Volksdorfer Stadtteilfestes am 5. September, hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig und sinnvoll Öffentlichkeitsarbeit ist. Vor sieben Jahren war ihr Ehemann an einem Gehirntumor erkrankt. Gemeinsam mit der Tochter pflegte und begleitete sie ihn zu Hause bis zu seinem Tod. Die schwere Aufgabe meisterten die beiden bis an den Rand der Erschöpfung und hätten sich dabei Unterstützung durch ehrenamtliche Hospizbegleiter gewünscht. Leider wussten sie nichts von dem kostenlosen Angebot der Malteser in Volksdorf. Noch heute, nach sieben Jahren, erlebe die Witwe Phasen tiefer Trauer über den Verlust ihres Partners. Hier konnten wir ihr ein weiteres Hilfsangebot des Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard, nämlich die Unterstützung bei der Trauerbewältigung, aufzeigen. Ob Einzelbegleitung, Trauercafé, Trauergruppe oder das Kochen mit Trauernden – auch hier sind die meisten Angebote für Betroffene kostenlos.

Uwe Enenkel (Palliative Fachberatung)


Neu: Trauergruppe für Jugendliche

Hoffnung in der Trauer geben. Foto: Falk/pixelio

Bisher gibt es im Hamburger Nordosten noch kein Gruppenangebot für trauernde Jugendliche. Dies möchten das Hospiz-Zentrum des Malteser Hilfsdienstes e.V., das Institut für Trauerarbeit Hamburg e.V. und das Hamburger Zentrum für Kinder und Jugendliche in Trauer e.V. nun ändern. Ab Mittwoch, 11. November startet erstmalig eine Jugendtrauergruppe in Kooperation der drei Einrichtungen. Die fachlich geleitete Gruppe, die auf die jeweiligen Bedürfnisse von Jugendlichen eingehen und ein altersbezogenes Unterstützungsangebot bieten möchte, wird 14-tägig jeweils mittwochs von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Malteser Hospiz-Zentrum, Halenreie 5, in 22359 Hamburg stattfinden. Eine Anmeldung zur Gruppe ist vor Beginn erforderlich (geschlossene Gruppe).

Interessierte Jugendliche zwischen 14 bis 18 Jahren und deren Familien melden sich für ein Vorgespräch oder weitere Einzelheiten bitte bei Ramona Bruhn im Malteser Hospiz-Zentrum unter Tel. 040 – 603 3001 oder per E-Mail an ramona.bruhn(at)malteser(dot)org.


Noch Plätze frei: Neue Trauergruppe im Malteser Hospiz-Zentrum

Mit den Maltesern in der Trauer nicht allein. Foto: luise/pixelio

Das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard bietet Betroffenen die Möglichkeit, ab dem 
16. September an einer von erfahrenen Trauerbegleiterinnen geleiteten Trauergruppe teilzunehmen. Die Treffen finden mittwochs von 10  bis 12 Uhr in der Halenreie 5 statt. Für diese Gruppe stehen noch einige Restplätze zur Verfügung. Interessierte können einen Termin für unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren oder nähere Informationen erhalten unter Tel.: 603 3001. Eine Anmeldung ist noch bis zum 10. September möglich!

Trauercafé
Jeden letzten Donnerstag im Monat findet das Trauercafé im Malteser Hospiz-Zentrum statt. Von 16 bis 18 Uhr haben Hinterbliebene die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee und Kuchen mit Gleichbetroffenen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung hierzu ist nicht nötig. Nächste Termine: 24. September, 29. Oktober und 26. November.

Für mehr Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an:
Claudia Trilk unter Tel. 603 3001 oder per E-Mail an claudia.trilk@malteser.org


Inspirierender Spaziergang für Hospizmitarbeiter

Durch das benachbarte Naturschutzgebiet, die Volksdorfer Teichwiesen, wanderten am Samstag, 22. August 23 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freunde des Malteser Hospiz-Zentrums. Mit Texten und Liedern kamen die Teilnehmer miteinander zum Thema Ernte ins Gespräch. Sie verweilten, beteten, sangen und gaben der Stille Raum und gingen gemeinsam wieder ein Stück des Weges. Dieses spirituelle Angebot wird von den ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern selbständig organisiert und als Kraftquelle für den eigenen Glauben und für die hospizliche Gemeinschaft verstanden.


„Hamburger Lichtzeichen“ - Künstler mit Handicap stellen aus

Hochwertige, ausdrucksstarke und künstlerisch wertvolle Einzel- und Gruppenarbeiten von Künstler/innen mit Handicap präsentiert das atelier Lichtzeichen ab dem 20. Juli im Malteser Hospiz-Zentrum. Unter dem Motto „Hamburger Lichtzeichen“ sind abstrakte, farbenfrohe und energiereiche Bilder, aber auch gemalte Impressionen und Wahrzeichen Hamburgs zu sehen.

Das "atelier Lichtzeichen" ist 1993 im Rahmen der Tagesförderung gegründet worden und gehört zur alsterarbeit gemeinnützige GmbH im Verbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf. Zurzeit üben 20 Menschen mit Handicap im "atelier Lichtzeichen" eine künstlerische Tätigkeit aus. Im Vordergrund stehen dabei die Künstler, die mit ihren Begabungen in der Öffentlichkeit soziale Akzeptanz erfahren und mit ihrer künstlerischen Arbeit einer regelmäßigen, assistierten Beschäftigung nachgehen.

Die Ausstellung „Hamburger Lichtzeichen“ wird bis zum Ende der Hamburger Hospizwoche (18. Oktober 2015) im Malteser Hospiz-Zentrum gezeigt. Besichtigungstermine können direkt unter Tel. 603 3001 vereinbart werden.

Für mehr Informationen und Fragen zur Ausstellung wenden Sie sich bitte an:
Ramona Bruhn, Tel. 040 - 603 3001, hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org
Für mehr Informationen zum Atelier Lichtzeichen wenden Sie sich bitte an:
Marcel Ben Merabet, Tel. 040 – 50 77 37 89, marcel.ben-merabet(at)alsterdorf(dot)de
Alsterdorfer Markt 10, 22297 Hamburg, www.atelier-lichtzeichen.de


Lebens- und Trauercafé Alsterdorfer Gärten für Menschen mit und ohne Behinderung

Das „Lebens- und Trauercafé Alsterdorfer Gärten" für Menschen mit und ohne Behinderung wurde Anfang April neu eröffnet. Das Angebot steht nun jeden ersten Donnerstag im Monat zwischen 16 und 18 Uhr in der Dorothea-Kasten-Straße 1f in Hamburg zur Verfügung, so auch am Donnerstag, 1. Oktober. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard und dessen stellvertretende Leiterin Ramona Bruhn, sowie Sabine Plohmann, Mitarbeiterin der alsterdorf assistenz west und Palliativfachkraft, gestalten und begleiten das Lebens- und Trauercafé.

Das Lebens- und Trauercafé wird von den Assistenzgesellschaften der Ev. Stiftung Alsterdorf – dies sind die alsterdorf assistenz ost und die alsterdorf assistenz west – und durch das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard getragen. Diese Kooperation im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung ist in Hamburg bislang einmalig. 

Menschen mit Behinderung trauern wie Menschen ohne Behinderung und benötigen gleichermaßen Unterstützung und Begleitung. „Unser Bedürfnis ist, auch für trauernde Menschen mit einer geistigen Behinderung den Zugang zur Trauerbegleitung zu schaffen. Wir wollen ihnen wie Betroffenen ohne Behinderung die Möglichkeit geben, Menschen in der gleichen Lage kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen ihrem individuellen Verlust Ausdruck zu verleihen“, sagt Ramona Bruhn. Und Sabine Plohmann ergänzt: „Wir können das Wissen von Hospizarbeit und der Arbeit mit Menschen mit Behinderung nutzen und miteinander verbinden.“ Das Ziel ist, Menschen mit Assistenzbedarf langfristig den gleichen Zugang zu Hospiz-und Trauerangeboten zu bereiten und bei ihnen eine Kultur des Abschiednehmens zu fördern.
Der Besuch des Lebens- und Trauercafés, das vormals in der Himmelstraße 42 in Hamburg-Winterhude untergebracht war, ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nächster Termin des Lebens- und Trauercafés Alsterdorfer Gärten
Donnerstag, 1. Oktober von 16 – 18 Uhr in der Dorothea-Kasten-Str. 1f, 22297 Hamburg-Alsterdorf.

Kontakt
Ramona Bruhn, Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard, E-Mail: ramona.bruhn(at)malteser(dot)org, Tel.: 040/ 60 68 51 17 oder
Sabine Plohmann, alsterdorf assistenz west, E-Mail: s.plohmann(at)alsterdorf-assistenz-west(dot)de, Tel.: 040/ 35 74 81 16


„Ich habe noch nie so gut im Regen gestanden"

Der plötzlich einsetzende Sommerregen konnte die Stimmung beim Sommerfest des Malteser Hospiz-Zentrums am Dienstag, 7. Juli nicht trüben. Das Fest des Ehrenamts im Garten des Hospiz-Zentrums hielt Heiteres und Nachdenkliches für die rund 140 Gäste bereit. Die Teilnehmer der Projektgruppe „gelebte Spiritualität im Malteser Hospiz-Zentrum“ rund um die Ehrenamtlichen Cornelia Heinrich und Klaus Stieper gedachte aller Verstorbenen, die im vergangenen Jahr durch die Malteser begleitet wurden. Im Januar hatten die Hospiz-Begleiter Steine mit den Vornamen der Verstorbenen beschriftet und in einem Glasgefäß gesammelt. Zum Sommerfest legten die Gäste diese Steine in den Garten des Hospiz-Zentrums und gedachten damit auch allen Trauernden, die einen Menschen verloren haben.

Während später am Abend draußen der Regen prasselte, sorgten Daniel Lager (Gesang) und Gero Parmentier (Erzlaute/ Gitarre) im Hospiz-Zentrum mit Klassikern von Caterina Valente oder dem Ohrwurm „Tausendmal berührt“ von Klaus Lage für musikalische Unterhaltung und beste Stimmung. Corinna Woisin, Leiterin des Hospiz-Zentrums, bedankte sich bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. Besonderer Dank galt auch dem Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. „Ich bin dankbar für alles, was wir durch den Freundeskreis hier tun können. Danke für die antreibende Unterstützung und ehrenamtliche Arbeit, die Sie einbringen“, sagte Diözesangeschäftsführer Alexander Becker.


Sterbende begleiten lernen - zweiter Grundkurs abgeschlossen

Elf TeilnehmerInnen haben am Samstag, 6. Juni im Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard den Grundkurs zur Befähigung als HospizbegleiterIn abgeschlossen. Das Team des Hospiz-Zentrums freut sich über insgesamt 28 engagierte Frauen und Männer, die in diesem Jahr diesen Grundkurs abgeschlossen haben und nun in die praktische Tätigkeit eingeführt werden können. Nach der Praktikumsphase beginnt im September ein Vertiefungskurs, wahlweise für den ambulanten Hospizdienst bei Erwachsenen oder für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst. Die Vertiefungskurse setzen sich aus den AbsolventInnen aus den beiden Grundkursen 2015 zusammen. Alle TeilnehmerInnen haben sich für eine Tätigkeit im Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard entschieden.
Informationen zum Grundkurs 2016 "Sterbende begleiten lernen"


Inspirierender Spaziergang für Hospizmitarbeiter

Durch das benachbarte Naturschutzgebiet, die Volksdorfer Teichwiesen, sind am
Samstag, 28. März 25 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freunde des Malteser Hospiz-Zentrums gelaufen. Zwischen Texten und Liedern kamen die Teilnehmer miteinander ins Gespräch und tauschen sich aus. Sie verweilten, beteten, gaben der Stille Raum und gingen gemeinsam wieder ein Stück des Weges. Schon zum zweiten Mal fand dieses spirituelle Angebot statt. Für viele ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter ist es Kraftquelle für den eigenen Glauben und die Gemeinschaft. Ganz nach dem Motto vom Ehrenamt fürs Ehrenamt!


Kurs und Informationsabend „Sterbende begleiten lernen“

Das Malteser Hospiz-Zentrum startet im April einen neuen Kurs „Sterbende begleiten lernen“ für ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Der Kurs dient der Vorbereitung von InteressentInnen zur Begleitung von Menschen im Hamburger Nordosten, einschließlich der Regionen um Langenhorn, Bramfeld und Wandsbek, die mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind. Der Grundkurs umfasst 50 Unterrichtsstunden in der Zeit vom 10.04. bis 06.06. und kostet 130 Euro.

Für Kurs-Informationen und zur Vereinbarung eines persönlichen Gesprächs wenden Sie sich bitte an: Astrid Karahan oder Corinna Woisin, Tel. 6 03 30 01, hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org


"Wenn Krankheit und Tod mir zu nahe kommen" - Prof. Dr. Traugott Roser in Volksdorf

100 Besucher waren am Donnerstag, 26. Februar in die St. Michaels Kapelle nach Volksdorf gekommen, um Professor Dr. Traugott Roser zu hören, der anlässlich des 3. Walddörfer Hospiztages über die Kraft der Spiritualität in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Patienten und ihrer Familien sprach. Der Dozent hielt einen facettenreichen Vortrag mit Blick auf Leiden, die Begleitern und Begleiterinnen in Gemeinden, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, aber natürlich auch jedem Menschen im Privatleben begegnen. Außerdem beleuchtete er die aktuelle Debatte über ärztlich assistierten Suizid und den persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Leid in Krankheit und Tod. Die komplexen Informationen regten die Zuhörer und Zuhörerinnen zum Nachdenken über die eigene Haltung an. Anschließend fand ein reger Austausch an den Ständen des Diakonie-Hospizes Volksdorf und des Malteser Hospiz-Zentrums statt, die mit Informationsflyern bei Wasser und Wein zu einem gemütlichen Abschluss einluden.


3. Walddörfer Hospiztag - "Wenn Krankheit und Tod mir zu nahe kommen"

Anlässlich des 3. Walddörfer Hospiztages laden die Freunde und Förderer des Diakonie-Hospizes Volksdorf und des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard am Donnerstag,
26. Februar um 19 Uhr in die St. Michaels-Kapelle nach Volksdorf ein (Farmsener Landstraße 73, bei der Residenz am Wiesenkamp). Prof. Dr. Traugott Roser, Professor für Praktische Theologie und Sprititual Care an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster, spricht über die Kraft der Spiritualität in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Patienten und ihrer Familien. Der Eintritt ist frei.


10. Februar ist Kinderhospiztag

Unsere Gesellschaft muss den Eltern und erkrankten Kindern umfassend helfen. Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste im Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard trägt dazu bei: Ehrenamtliche geben den Eltern Raum für sich, sind ihnen Gesprächspartner, erschließen Netzwerke der Hilfe und haben Zeit für die Geschwisterkinder.

Die Malteser sind bundesweit Träger von 28 ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten und bieten ebenfalls an 28 Standorten Kindern und Jugendlichen Trauerbegleitungen an. Darüber hinaus arbeiten die Malteser seit 2011 in dem Projekt „Gib mir`n kleines bisschen Sicherheit – die Unsicherheiten des Lebens und Sterbens teilen“ mit Kindern und Jugendlichen zu Themen wie Sterben, Tod und Trauer in Kindergärten und Schulen.


Anlässlich des Kinderhospiztages, der seit Jahren  am 10. Februar gefeiert wird, möchte der Kinder- und Jugendhospizdienst des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard in Hamburg auf seine vielfältigen Angebote aufmerksam machen:
In unserem Hospizdienst begleiten wir mit den dafür geschulten HospizbegleiterInnen seit 2010 lebensverkürzt erkrankte Kinder und Jugendliche, deren Geschwister und Eltern, sowie abschiednehmende Kinder und Jugendliche schwersterkrankter Eltern. Beratend stehen wir auch dem weiteren Bezugssystem (z.B. Schule und Kindergarten) zur Seite. Wir bieten Gruppen für trauernde Kinder an und begleiten erwachsene Trauernde.
Unsere geschulten ehrenamtlichen Hospizbegleiter bieten Unterstützung auf vielfältige Weise: Sie schenken Zeit, bieten Hilfestellung im Alltag der betroffenen Familien, sind offen für Fragen und Nöte, unterstützen die Selbsthilfe der Familie. Erstmalig wurde am Nikolaustag im Dezember 2014 ein Familiennachmittag, für alle durch den ambulanten Malteser  Kinder- und Jugendhospizdienst begleitete Familien, gestaltet. Dies hat allen beteiligten ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen sehr viel Freunde gemacht!

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit informieren wir durch Infostände und Fachvorträge, bieten Veranstaltungen zum Thema an und begleiten Schul-und Kindergartenprojekte.

Für mehr Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an:
Monica Polanco, Tel. 603 3001, monica.polanco(at)malteser(dot)org


In der Trauer nicht allein: Neue Trauergruppe im Malteser Hospiz-Zentrum

Nach dem Tod eines geliebten Menschen stehen viele Trauernde oft alleine vor neuen Herausforderungen. Mit dem Schmerz über den Verlust sind auch Gefühle wie Angst, Einsamkeit, Wut, Schuld und Hilflosigkeit verbunden. Das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard bietet Betroffenen die Möglichkeit, ab dem 2. März an einer von erfahrenen Trauerbegleiterinnen geleiteten Trauergruppe teilzunehmen. Die Treffen finden in regelmäßigen Abständen in der Halenreie 5, jeweils montags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, statt. Für diese Gruppe stehen noch einige Restplätze zur Verfügung. Anmeldung oder nähere Informationen unter Tel.: 603 30 01. Eine Anmeldung ist bis zum 23. Februar 2015 möglich!

Darüber hinaus findet im Malteser Hospiz-Zentrum das Trauercafé statt. Jeden letzten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr haben Hinterbliebene die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee und Kuchen mit Gleichbetroffenen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung hierzu ist nicht nötig. Nächste Termine: 26.02., 26.03., 30.04.2015

Für mehr Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an Claudia Trilk, Tel. 603 30 01, claudia.trilk(at)malteser(dot)org


Lebenswerk Rolf Meyns im Hospiz-Zentrum zu sehen

Seine Bilder tragen Titel wie „Im Watt bei aufkommendem Wetter“, „Bäume am Hang“ oder „Vergänglichkeit“. Doch egal, wie sie heißen, die Zeichnungen Rolf Meyns zeugen von einer sehr genauen Beobachtungsgabe und vom Talent seine Entdeckungen auf Papier zu bannen. Am vergangenen Freitag, 23. Januar kamen etwa 70 Besucher zur Eröffnung der Ausstellung „Rolf Meyn (1930-2013) – Retrospektive I – Zeichnung“ ins Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard nach Volksdorf. Eingeladen hatte der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. in Zusammenarbeit mit Sohn Boris Meyn und Familie. 

Manfred Holz, ein Freund Meyns, ehrte den 2013 verstorbenen Künstler als "König auf dem Papier", dem es gelang, durch Licht und Dunkel, Schattierungen und Kreuzschraffuren eine große Fülle an Seherfahrungen festzuhalten. Holz lud die Besucher ein, das Lebenswerk des gebürtigen Lüneburgers Rolf Meyn kennenzulernen. Noch bis Ende Juni 2015 sind 46 Werke Meyns aus den letzten 35 Jahren im Hospiz-Zentrum zu sehen.

Besichtigungstermine können direkt unter Tel. 040 - 603 30 01 vereinbart werden.


Die Vielfalt erkennbar werden lassen - Neujahrsempfang 2015 im Hospiz-Zentrum

Dank, Anerkennung und gute Wünsche nahmen über 100 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter beim diesjährigen Neujahrsempfang am 13. Januar im Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard von Diözesanleiter Andreas Damm und dem 1. Vorsitzenden des Freundeskreises, Peter Gerhartz, entgegen. Sie betonten in ihrer Begrüßung erneut die Wichtigkeit und den hohen Stellenwert ehrenamtlichen Engagements für Schwerkranke, Sterbenden und Trauernde.
Unter dem Motto „Die Vielfalt erkennbar werden lassen“ hatte das Team der hauptamtlichen MitarbeiterInnen u.a. ein buntes, abwechslungsreiches und kulturell vielfältiges Buffet selbst zubereitet. „Der Verzicht auf einen professionellen Catering-Service ist hierbei bewusst gewählt und soll auch an dieser Stelle den Dank und die Wertschätzung gegenüber den Ehrenamtlichen ausdrücken“, so Corinna Woisin, Leiterin des Malteser Hospiz-Zentrums.
Als weiterer, sichtbarer Ausdruck der gelebten Vielfältigkeit, konnten sich die MitarbeiterInnen aus einer Vielzahl von Buttons einen aussuchen. Ob "ZeitspenderIn", "TrostspenderIn", "MutmacherIn", "SinnstifterIn", "WegbegleiterIn" oder "KulturarbeiterIn", alle Qualitäten fanden an diesem Abend reichlich „Abnehmer“ und zeigten so ganz anschaulich die großartige Vielfalt der Menschen auf, die hier zusammen arbeiten – und feiern!


"Rolf Meyn (1930-2013) - Retrospektive I - Zeichnung" - Ausstellungseröffnung am 23. Januar

Der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. zeigt im Malteser Hospiz-Zentrum in Volksdorf bis Ende Juni 2015 eine Auswahl aus dem künstlerischen Nachlass des Hamburger Malers Rolf Meyn. Es handelt sich um die erste Retrospektive des 2013 verstorbenen Künstlers.
Meyn, der gleichfalls durch seine ausgefeilten Radiertechniken wie durch die erstaunliche Leuchtkraft seiner Aquarelle bekannt wurde, studierte u.a. gemeinsam mit Horst Janssen und Vicco von Bülow (alias Loriot) an der Hamburger Kunsthochschule bei Alfred Mahlau. Bis zu seinem Tod lebte er abwechselnd in Hamburg und der französischen Provence. Dieser Umstand mag erklären, warum sich das gleißende Licht des Südens genauso wie die Klarheit norddeutscher Küstenlandschaften im Oeuvre des Künstlers spiegeln.
Gezeigt wird nun ein Querschnitt aus dem zeichnerischen Oeuvre von 1979 bis 2012. Darunter bislang nie öffentlich ausgestellte Werke, großformatige Bleistiftzeichnungen genauso wie Buntstift- und Pastellzeichnungen, deren dichte Strichfolge die Unterschiede von Zeichnung und Malerei teils verschwimmen lassen. „Es hängen die besten Blätter“, wie der Sohn des Künstlers, Boris Meyn betont. Gemeinsam mit seiner Familie hat er die Ausstellung zusammengestellt.

Die Ausstellung wird bis Ende Juni 2015 gezeigt. Besichtigungstermine können direkt unter Tel. 040 - 603 3001 vereinbart werden.


Befähigungskurs "Sterbende begleiten lernen"

Das Malteser Hospiz-Zentrum bietet einen kostenlosen Informationsabend am 20. Januar  um 18:30 Uhr an, bei dem sich InteressentInnen über den am 6. Februar 2015 startenden Befähigungskurs "Sterbende begleiten lernen" informieren können. Der Kurs bereitet auf die ehrenamtliche Begleitung von Menschen, die mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind, vor.  Die ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen sind für das Malteser Hospiz-Zentrum im Hamburger Nordosten und der Region um Langenhorn tätig.

Der Grundkurs umfasst 50 Unterrichtsstunden in der Zeit vom 6. Februar. bis 21. März 2015 und kostet 130 Euro. Um Anmeldung für den kostenfreien Informationsabend wird gebeten.
Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an:  Astrid Karahan oder Corinna Woisin, Tel. 603 3001.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE72 3706 0120 1201 2240 19  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7