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Malteser Hamburg

Zehn Jahre Malteser Migranten Medizin

Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung

25.01.2018
Eine junge Patientin der Malteser Migranten Medizin. Foto: Malteser
Diözesanleiter Andreas Damm (zweiter von rechts) dankt Dr. Detlev Niebuhr für sein Engagement als MMM-Arzt.
(v.l.n.r.) Christian Budde (Malteser), Dr. Gabrielle von Schierstaedt (MMM-Bundeskoordinatorin), Dr. Detlev Niebuhr, Brigitte Zimmermann (MMM-Sprechstundenassistentin), Dr. Hubertus-Eberhard Zimmermann, Werner Koch (Geschäftsführer Marienkrankenhaus), Dr. Helgo Meyer-Hamme, Andreas Damm (Malteser).

Hamburg. Den zehnten Geburtstag der Malteser Migranten Medizin (MMM) in Hamburg feierten am Mittwoch, 24. Januar Ärzte, Kooperationspartner und Förderer im Marienkrankenhaus. Seit der Gründung dieses Projektes im Jahr 2007 hätten die drei ehrenamtlichen Ärzte rund 2.400 Patienten aus 75 Ländern kostenlos versorgt, so 
Diözesanleiter Andreas Damm. Er dankte Dr. Hubertus-Eberhard Zimmermann, Dr. Detlev Niebuhr und Dr. Helgo Meyer-Hamme für ihren unermüdlichen Einsatz für ihre Patienten sowie den 60 Netzwerk-Ärzten, die unterstützten und , wenn nötig, die weitere Behandlung übernahmen. „Weil Sie auf Ihr Honorar verzichten, konnten wir mit unseren Spenden mehr Menschen helfen“, sagte Damm. Er hoffe, auch zukünftig auf die Unterstützung zählen zu können. Sein Dank galt auch dem Geschäftsführer des Marienkrankenhauses, Werner Koch, der dem Projekt unentgeltlich den Raum und die Labortechnik zur Verfügung stellte. Dr. Helgo Meyer-Hamme erinnerte an diesem Abend an die Menschen in ärgster Not, die den Ärzten all die Jahre ihr Vertrauen geschenkt hätten. Alle drei MMM-Ärzte und Brigitte Zimmermann (Sprechstundenassistentin) erhielten für ihre Engagement die Einsatzmedaille des Malteser Hilfsdienstes in Bronze.

Werner Koch, Geschäftsführer des Marienkrankenhauses gratulierte der MMM zu zehn erfolgreichen Jahren. Begonnen habe das Projekt im Keller "zwischen Tür und Angel", so Koch. Doch die Idee sei heute attraktiver als je zuvor. Er appelliert an alle, weiter zu machen und sich um Menschen in Not zu kümmern: „Das sind Menschen wie Sie und ich in schlimmster Situation, den müssen wir nahe sein“. Koch sagte weiter, er zolle den Menschen größte Bewunderung für das, was sie hier für die Menschen tun.
Das Duo „Lieblingsfarbe Schokolade führte charmant mit eigenen Songs und Coverversionen musikalisch durch den Abend. 

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