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Malteser Hamburg

Aktuelles

Hier können Sie unser aktuelles Kursangebot herunterladen.

Einladung zum Benefizkonzert am 12. November

Foto: Thomas Fresia/pixelio.de

Die beiden Chöre "Gospel On Earth" und "Spirits Of Pop And Gospel" singen am Sonntag, 12. November um 17 Uhr in der St. Wilhelm Kirche (Hohnerkamp 20, Hamburg-Bramfeld) ein Benefizkonzert zugunsten des Malteser Hospiz-Zentrums. Unter der Leitung von Guido Rammelkamp werden mitreißende, emotionale, traditionelle und moderne Gospelsongs geboten. Auch beliebte Pop-Stücke gehören zum Repertoire der Chöre. Das Publikum darf sich auf Stücke wie "Caravan of Love", "Even when it hurts", "Touch the Sky" und viele weitere Hits, bei denen mitgeklatscht und gegroovt werden darf, freuen! Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.


Adventsbasar in Heilig Kreuz am 25 und 26. November

Alle Jahre wieder bereitet das Team der Gemeine Heilig Kreuz mit ungebremstem Einfallsreichtum den diesjährigen Adventsbasar am Samstag, 25. November (11 bis 17 Uhr) und Sontag, 26. November (11 bis 13 Uhr) in der Gemeinde Heilig Kreuz (Farmsener Landstraße 181) in Hamburg-Volksdorf vor.

Wenn Sie also sinnvoll und gut gelaunt den Advent einläuten wollen, seien Sie herzlich willkommen. Der traditionelle Adventsbasar lässt die Herzen aus verschiedenen Gründen höher schlagen:

Geschenkesucher finden eine reichhaltigen Palette an liebenswürdigen Bastel-, Näh-, Strick-, Koch- und Backangeboten. Leser finden in den Weiten des Bücherflohmarkts vielleicht genau das Buch, das sie schon immer vermisst haben. Vielleser kommen an gutes Futter zu kleinem Preis. Für Kinderbetreuung ist gesorgt, so können Eltern auch mal entspannt gucken, überlegen und aussuchen. Hungrige essen können sich an der leckeren Erbsensuppe der Malteser wärmen, Kuchenliebhaber am Samstagnachmittag das gestiftete Kuchenbüffet plündern. Bekannte treffen sich zu einem Schwatz, einem Kaffee oder einem kleinen Bummel in der Vorweihnachtszeit. Adventskalender-Freunde kaufen den Spendenadventskalender mit attraktiven Preisen der Walddörfer Geschäftswelt. Feinschmecker ersteigern einen Platz am kunstvoll gedeckten Tisch und lassen sich ein 6-Gänge-Menu servieren. Und das Beste: Die finanzielle Ausbeute all dieser Vergnügen teilen sich die Arche in Jenfeld und der Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser. 

Allen, die unglücklicherweise verhindert sind, gelten nachfolgende Tipps: Der Spendenadventskalender ist an mehreren Verkaufsstellen in Volksdorf zu haben. Informationen dazu unter 0174 738 4362, per E-Mail an
spendenadventskalender(at)johannes-prassek(dot)de oder unter www.heilig-kreuz-volksdorf.de.

Wer den Basar statt finanziell unterstützen möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen.

Spendenkonto:  Kath. Gemeinde Heilig Kreuz Volksdorf
Darlehnskasse Münster eG
IBAN: DE18 4006 0265 1319 1600
Stichwort „Basar 
Projekt: ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst“


Von Knäckebrot und dem Tod, der gar kein Unhold ist

Märchenerzähler Dr. Heinrich Dickerhoff zu Gast in Hamburg-Volksdorf. Foto: Sabine Wigbers

Wenn Heinrich Dickerhoff die Saiten seiner hellbraunen Kantele zupft, ist es, als würde er ein großes altes Märchenbuch aufschlagen. Im Raum wird es still, die Zuhörer sind dann mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit bei seinen mit Bedacht gewählten Worten. Diese erzählen vom Tod und dem Umgang mit dem Sterben in Märchen aus aller Welt.
Am gestrigen Dienstag, 17.10., war Heinrich Dickerhoff im Rahmen der Hamburger Hospizwoche und auf Einladung des Malteser Hospiz-Zentrums und des Diakonie-Hospizes Volksdorf in Hamburg zu Gast. Im Konventsaal der Kirche am Rockenhof begeisterte der Theologe, Pädagoge und Märchenerzähler seine 60 Zuhörer und erntete viel Begeisterung und langen Applaus für seine einfühlsamen Erzählungen. Im Publikum saßen auch rund 20 Ehrenamtliche, die in der Trauerarbeit aktiv sind. Besonders auf ihr Engagement ging Dickerhoff immer wieder ein: „Die Hospizbewegung hat in den letzten Jahren so viel zum Positiven verändert. Ehrenamtliche können zwar die Welt nicht retten, aber viel bewegen. Das beeindruckt mich.“
Den Tod nicht als Schreckgespenst zu sehen, die Trauer nicht das ganze Leben bestimmen zu lassen und immer wieder neue Hoffnung zu schöpfen, dazu sollten die unterschiedlichen Geschichten, die Dickerhoff mitgebracht hatte, motivieren. Er wagte den Gedanken, in der Trauer auch etwas Gutes zu sehen: „Wer nicht trauert, hat nichts Kostbares erlebt. Das macht die Trauer nicht leichter, aber in der Trauer steckt somit auch immer etwas Wertvolles.“

Trauer könne tragen, aber auch lähmen, so unterschiedlich die Menschen, so unterschiedlich sei auch ihr Umgang mit dem Tod. Dickerhoffs unterschiedliche Erzählungen zeigten an diesem Abend genau das auf: Das alte argentinische Märchen, in dem eine junge Frau trotz des Todes ihres geliebten Mannes neuen Lebensmut fassen kann, wird der Geschichte eines alten Lords, der den Tod seiner Tochter sein ganzes Leben nicht verwinden kann, gegenübergestellt.
Tod und Sterben seien nach wie vor bei den meisten Menschen mit einer großen Furcht verbunden. „Dabei ist der Tod gar kein Unhold. In den Märchen wird es deutlich, er macht nur seinen Job.“ Dickerhoff will mit solchen Aussagen nicht provozieren, aber doch zum Nachdenken anregen.
Zum Ende des Abends erzählte Dickerhoff das Märchen vom Tod und dem Knäckebrot, in dem es um den kranken Vater einer schwedischen Familie geht: Sein Sohn fragt sich, warum der Vater so tief schläft. Er möchte ihn aufwecken, schafft es aber nicht. Seine Idee: Wenn ich laut Knäckebrot (damals ein wichtiges Lebensmittel armer Familien) knabbere, wird der Vater schon wieder erwachen. Die in Armut lebende Familie hat kein Brot zuhause, also bettelt der Junge bei den Nachbarn. Niemand gibt ihm etwas, bis er an das Haus eines alten Mannes kommt. Dieser lässt ihn herein und schärft seine Sense. Der Junge berichtet ihm von seinem kranken Vater und bittet um etwas Knäckebrot. Der Alte gibt es ihm, schärft seine Sense erneut und sagt: „Jetzt müssen wir gehen. Wir haben den gleichen Weg.“ Zuhause angekommen fängt der Junge gleich an, am Knäckebrot zu knabbern, aber der Vater rührt sich nicht. „Ach, lieber Ohm, nimm du doch auch ein Stückchen Brot und beiß ab! Vielleicht wacht er dann auf!“ Und der Tod nimmt ein Stück Brot, setzt sich und isst. Das knistert und knackt so herrlich lebendig im ganzen Zimmer. Der Sand in der Lebensuhr des Kranken aber rinnt und rinnt – und mit dem Sand zerrinnt seine Lebenszeit. Der Tod hat so damit zu tun, sein Knäckebrot zu knabbern, dass er vergisst, mit seiner Sense zuzuschlagen, als der letzte Sand aus dem Stundenglas rinnt. So hat der Tod keine Macht mehr über den Kranken und verschwindet. Langsam wacht der Vater wieder auf, sein Leben kehrt wieder zurück. „Mein lieber Junge. Wie gut sich das anhört, wenn du Knäckebrot knabberst“ sagt er. „Gib mir doch auch ein Stück.“
Dickerhoff schließt den Abend und das imaginäre Märchenbuch mit Tönen der Kantele: „Der Junge macht den Tod zu seinem Kompagnon. Die Hospizbewegung hat genau wie diese und andere Märchen, dazu beigetragen, dass der Tod angenommen werden kann und seinen Schrecken verliert.“

Die Hamburger Hospizwoche will durch diese und zahlreiche weitere Themenabende den Tod, das Sterben und den Umgang damit in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken.
Dr. Heinrich Dickerhoff ist pädagogischer Direktor der Katholischen Akademie Stapelfeld/Cloppenburg und verfasste ein Buch zu Märchen in der Sterbe- und Trauerbegleitung. Der Theologe, Pädagoge und Autor ist seit 25 Jahren Märchenerzähler und war bis 2012 Präsident der Europäischen Märchengesellschaft.


Kostenfreie Informationsveranstaltung am 20.10.: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Die Malteser helfen bei allen Informationen rund um die Vorsorge. Foto: Ruprecht Stempell

Das Malteser Hospiz-Zentrum (Halenreie 5, Nähe U-Bhf. Volksdorf) bietet im Rahmen der Hamburger Hospizwoche am Freitag, 20. Oktober um 18 Uhr einen kostenfreien Informationsabend zu den Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht an. Auf Wunsch können Interessierte im Anschluss individuelle Beratungstermine vereinbaren. Wir bitten um Anmeldung unter 040 603 3001 oder per E-Mail an hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org. Bei Fragen zur Veranstaltung steht Astrid Karahan gerne unter selbiger Nummer zur Verfügung.


Letzte Hilfe: Umsorgen von schwer erkrankten und sterbenden Menschen am Lebensende

Foto: andeas160578/Pixabay

Der Kurs Letzte Hilfe vermittelt Interessierten, die einen Nahestehenden am Ende des Lebens begleiten möchten, Grund- und Basiswissen zum Thema. In der Schulung, die sich in erster Linie an Nichtfachkräfte richtet, lernen die Teilnehmer, dass die Unterstützung eines sterbenden Menschen auch ohne umfassende Ausbildung in der Familie oder Nachbarschaft möglich ist. Der Kurs soll ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden und uns die Hilflosigkeit im Umgang mit schwererkrankten und sterbenden Menschen nehmen. Was kann man für einen Menschen am Ende seines Lebens tun? Hier gibt der Letzte Hilfe Kurs Antworten und vermittelt Grundlagenwissen und Orientierung zum Thema Sterbebegleitung. Den Teilnehmern werden sowohl konkrete Hilfemöglichkeiten und lokale Netzwerke vorgestellt, als auch Anregungen und praktische Übungen an die Hand gegeben. Die Kurse stehen jedem offen und werden als kompakte Tageskurse (3,5 Stunden) angeboten. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten. Mehr zum Thema auch unter www.letztehilfe.info

Flyer LETZTE HILFE KURS

Nächster Kurstermin:
Dienstag, 28. November 2017, 18:00 Uhr
Begegnungsstätte Bergstedt, Bergstedter Chaussee 203, 22395 Hamburg

Ansprechpartner und Kursleitung:
Astrid Karahan und Uwe Enenkel
Koordinatoren und Palliative Fachberatung
Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard
Halenreie 5
22359 Hamburg
Tel. 040/ 603 30 01
www.malteser-hospiz-hamburg.de


Akteure der Hospiz- und Palliativarbeit Hamburg danken NDR für großartige Unterstützung

Corinna Woisin bedankte sich bei NDR-Intendant Lutz Marmor und den Zuschauern/Hörern des NDR für rund 47.000 Euro. Foto: Christian Budde

Im Rahmen eines Empfangs lud der LandesVerband Hospiz- und Palliativarbeit Hamburg e.V. mit seinen Mitgliedseinrichtungen am 10. Oktober Mitarbeiter des NDR ein, um sich für die erfolgreiche Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ zu bedanken. Bei der Veranstaltung stellten die Vertreter verschiedener Organisationen der Hospiz- und Palliativarbeit im Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhaus, einer Einrichtung für Bildung und Trauerbegleitung, ihre Projekte vor, die durch die Spendenaktion ermöglicht wurden. Im Dezember 2016 berichtete der NDR zwei Wochen lang in 1.200 Sendebeiträgen über die Hospiz- und Palliativarbeit im Norden und sammelte mit prominenter Unterstützung insgesamt 3,6 Millionen Euro Spenden für den Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV). 44 der 580 Förderanträge der Organisationen aus den Landesverbänden kamen aus Hamburg, fünf davon wurden von den Maltesern gestellt. Dabei freute sich das Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard über eine Summe von 46.856,22 Euro, welche nun für die Teilfinanzierung verschiedener Projekte verwendet wird. Geplant ist die Anschaffung eines Dienstautos, ein weiterer Betrag wird für die Gestaltung einer Räumlichkeit für Schulungen investiert sowie für Trauerbefähigungskurse und einen Familienausflug im Kinder- und Jugendhospizdienst genutzt.

Anhand einer kurzen Vorstellung des neuen Angebotes eines Traueraufbaumoduls für Trauerbegleiter am Malteser Hospiz-Zentrum erläuterte Corinna Woisin die detaillierte Verwendung der Gelder für eines der insgesamt fünf Projekte, die dank der Spendeneinnahmen verwirklicht werden können. Die Leiterin des Hospiz-Zentrums bedankte sich im Namen ihres Teams nochmals herzlich für die Unterstützung des NDR und zeigte sich beeindruckt von der Spendenbereitschaft von insgesamt 49.000 Menschen, die damit einen wichtigen Beitrag für die Hospizarbeit in Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern geleistet haben. „Der großzügige Spendenbeitrag bringt uns in unserer täglichen Arbeit im Hospiz-Zentrum riesig voran und wir freuen uns nun mit der Umsetzung der Projekte beginnen zu können.“, so Woisin. Über das Malteser Hospiz-Zentrum begleiten rund 154 geschulte ehrenamtliche Begleiter schwerkranke und sterbende Menschen in vertrauter Umgebung, wie dem eigenen Zuhause, in stationären Einrichtungen, Pflegeheimen oder Hospizen. Neben der ehrenamtlichen Begleitung bietet das Hospiz-Zentrum eine kostenfreie palliative Beratung und Begleitung durch Fachkräfte.


Social Day am Hospiz-Zentrum

Die Teilnehmer des Malteser Social Days am Hospiz-Zentrum übernahmen Gartenarbeiten. Foto: Ingeborg Dallmann

Sechs Mitarbeiter der Commerzbank haben sich am 22. September im Rahmen des Malteser Social Days am Hospiz-Zentrum als engagierte Gärtner betätigt. Mit Scheren und Hacken ausgerüstet, stutzten sie Hecken, brachten Sträucher in Form und entfernten Unkraut, wodurch die Auffahrt zum Gebäude auf die Besucher des Hospiz-Zentrums nun wieder sehr einladend wirkt. Zwischendurch gab es als Stärkung einen Imbiss für die ehrenamtlichen Helfer, begleitet von einem intensiven Austausch zum Thema Hospizarbeit und den konkreten Aufgaben vor Ort, wie u.a. der Schulung ehrenamtlicher Begleiter und deren unterschiedlichen Einsatzbereiche.


Sterbende begleiten lernen: neuer Kursdurchgang für Ehrenamtliche

Mit dem Tod der Raupe entsteht ein Schmetterling. Foto: Pixabay

Das Malteser Hospiz-Zentrum startet im Malteserstift Bischof-Ketteler (Kettelerweg 5) einen neuen Kurs „Sterbende begleiten lernen“. Der Kurs soll ehrenamtliche Mitarbeiter auf die Begleitung von Menschen vorbereiten, die mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind. Am Dienstag, 5. September findet im Malteserstift Bischof-Ketteler ein Infoabend über die Schulung neuer Ehrenamtlicher statt. Der Grundkurs umfasst 50 Unterrichtsstunden in der Zeit vom 22. September bis zum 11. November und kostet 130 Euro. Anmeldungen bei Kursleiter Uwe Enenkel unter Tel. 603 3001 oder per E-Mail an hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org.


Sommerfest im Malteser Hospiz-Zentrum mit über hundert Besuchern

Die Gäste des Sommerfestes winken für die Kamera, um der stellvertretenden Hospizleitung, Astrid Karahan, Geburtstagsgrüße zu schicken. Foto: J. Stieß

Festlich geschmückt ist der weitläufige Garten des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard in Hamburg-Volksdorf als die ersten Gäste fröhlich gelaunt eintreffen. Insgesamt 110 Besucher folgten am 4. Juli der Einladung zum Sommerfest 2017 und freuten sich bei angenehm warmen und trockenen Temperaturen über das gesellige Beisammensein und den gemeinsamen Austausch vor Ort. Nach persönlichen Gruß- und Dankesworten der Leitung Corinna Woisin und Peter J. Gerhartz als Vorsitzender des Hospiz-Freundeskreises Bruder Gerhard e.V., die ganz besonders den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz in der Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden galten, hatte jeder die Möglichkeit einen Stein zum Gedenken an einen Verstorbenen im letzten Jahr unter einem Baum im Garten niederzulegen. Das Ritual, das bereits zum dritten Mal stattfand, wurde von Klaus Stieper begleitet, der sich ehrenamtlich in der Arbeitsgruppe Spiritualität engagiert und mit einem Gebet von Stefan Klinkhamels, ehrenamtlicher Hospizbegleiter und Diakon, eingeleitet.

Im Anschluss gab es bei Live-Musik der Band „The Soul Funk Family“ verschiedene Köstlichkeiten, die Ehrenamtliche des Hospiz-Zentrums für das üppige Buffet beisteuerten. Und auch die ehrenamtlichen Helfer der Malteser Gliederung in Ahrensburg sorgten für das leibliche Wohl der Gäste, indem sie Leckeres vom Grill servierten. Am Ende des Abends, der von Heiterkeit, Wertschätzung und einem guten Miteinander geprägt war, sah man in viele glückliche Gesichter.


„Sterbende zu begleiten, heißt vor allem da sein“ - Infoabend am 11. Juli für Interessierte am Kurs "Sterbende begleiten lernen"

Für Sterbebegleiterin Maria Behrend gehört der Tod zum Leben dazu. Foto: S. Langos

Hamburg-Schnelsen. Maria Behrend kennt sich mit dem Abschiednehmen aus: Schon in jungen Jahren starb ihr Bruder an Krebs und auch ihre eigene Mutter hat die Hamburgerin im Sterben begleitet. So musste sie sich schon früh mit dem Lebensende auseinandersetzen. Daher lag es für die 68-Jährige nahe, sich als Sterbebegleiterin zu engagieren: „Ich möchte gerne etwas von meiner Zeit anderen Menschen zur Verfügung stellen. Außerdem wollte ich etwas tun, das die Tiefe des Seins berührt.“

Durch einen Zeitungsbericht erfuhr Maria Behrend vom Kurs „Sterbende begleiten lernen“, den das Team des Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard regelmäßig im Malteserstift Bischof Ketteler anbietet. Der Kurs bereitet Interessierte auf ein Ehrenamt als Sterbebegleiter vor und soll Ängste vor dem Thema Sterben nehmen. „Wir haben uns damit beschäftigt, was Sterben bedeutet, wie wir es selbst im Freundes- oder Familienkreis erlebt haben, wie wir am besten mit Sterbenden kommunizieren und was ein sterbender Mensch braucht“, so Behrend. Dabei sei auch die eine oder andere Träne geflossen, aber auch das gehöre dazu. Und natürlich wurde auch viel miteinander gelacht.

Sterbebegleiter besuchen schwerkranke Menschen auf ihrem letzten Weg – ob zu Hause, in einem stationären Hospiz oder im Pflegeheim. Wie Maria Behrend, sie besucht seit Januar jeden Dienstag eine alte Dame im Malteserstift Bischof-Ketteler in Hamburg-Schnelsen. „Sie erkennt mich nicht, wenn ich zur Tür hereinkomme. Deswegen reiche ich ihr das Mittagessen, um mit ihr in Kontakt zu kommen“, erzählt Behrend. Denn die Seniorin kann keine vollständigen Sätze mehr sprechen. Manchmal massiert die Sterbebegleiterin ihr die verspannte Schulter, erzählt oder ist einfach da, wenn die alte Dame ruht. Die Ehrenamtliche entscheidet selbst, wie lange sie bleibt, meist verabschiedet sie sich nach eineinhalb Stunden.

„Jemanden am Ende des Lebens zu begleiten, heißt vor allem da sein, aushalten, ohne Ansprüche an den Menschen, den ich besuche. Das kann auch anstrengend sein, wenn ich bewusst auf meine Atmung und meine Bewegungen achte, aber ich kann auch einfach still sitzen und leise lesen“, so Maria Behrend. Wie sie damit umgeht, dass die Menschen, die sie besucht beim nächsten Mal schon nicht mehr da sein könnten? „Ich würde das sehen, wenn jemand auf die Reise geht. Und das gibt mir die Möglichkeit, mich damit auseinanderzusetzen. Natürlich wäre ich traurig, aber ich würde ihr eine gute Reise wünschen und dann loslassen“, ist sich Behrend sicher. Eine gute Sterbebegleiterin ist für Maria Behrend jemand, der sich selbst kennt und der Mut hat, auch mal auf Distanz zu gehen. „Anfangs hatte ich Angst, zu sehr mitzufühlen, denn ich bin ein sehr gefühlvoller Mensch. Aber mir ist sehr bewusst, dass der Tod zum Leben dazugehört.“

Der Grundkurs umfasst 50 Stunden sowie ein Praktikum und kostet 130 Euro. Alle vier Wochen erhalten die Ehrenamtlichen fachliche Begleitung (Supervision), um gemeinsam über das Erlebte zu sprechen und von den Erfahrungen anderer Sterbebegleiter lernen zu können.

Am Dienstag, 11. Juli findet um 18:30 Uhr im Malteserstift Bischof-Ketteler (Kettelerweg 5) ein Infoabend über die Schulung neuer Ehrenamtlicher statt. Anmeldungen bitte bei Kursleiter Uwe Enenkel unter 040 603 3001 oder per E-Mail an hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org.


Grundkurs „Sterbende begleiten lernen“ erfolgreich abgeschlossen

Die Teilnehmer des Grundkurses freuen sich auf ihre Mitarbeit am Malteser Hospiz-Zentrum. Foto: Corinna Woisin

Seit April besuchten 14 Teilnehmerinnen und drei Teilnehmer im Alter zwischen 22 und 74 Jahren am Malteser Hospiz-Zentrum den Grundkurs „Sterbende begleiten lernen“ zur Befähigung von ehrenamtlichen Hospizbegleitern, den sie nun mit Erfolg abgeschlossen haben. Dabei haben sich die Ehrenamtlichen in insgesamt 50 Unterrichts-  stunden mit den Themen Sterben, Tod und Trauer befasst, wie beispielsweise der Wahrnehmung und Kommunikation mit Sterbenden bei der Begleitung schwerkranker Menschen oder auch der Spiritualität in der Sterbebegleitung. Alle Teilnehmer haben sich für eine künftige Mitarbeit entschieden und beginnen nun ihre Praktika, bevor der Vertiefungskurs ab September startet.


Kinder singen für Kinder

Der Chor der Grundschule Fahrenkrön und drei weitere Kinderchöre stellten ihr Können vor einem großen Publikum unter Beweis. Foto: Corinna Woisin

Ein Benefizkonzert von Kindern für Kinder in der Kirche am Rockenhof in Hamburg-Volksdorf zugunsten des Kinder- und Jugendhospiz-   dienstes des Malteser Hospiz-Zentrums und für die Betreuung minderjähriger Kinder der Malteser Flüchtlingshilfe in Rahlstedt sorgte am 17. Mai für Begeisterung. Vier Kinderchöre aus der Region brachten die voll besetzte Kirche zum Klingen und sorgten mit ihrem bunten musikalischen Programm für eine wunderbar fröhliche Stimmung. Im Spendentopf landeten insgesamt 1.158,56 Euro, die jeweils zur Hälfte auf beide Dienste aufgeteilt werden.


Social Day im Hospiz-Zentrum

Vier Haspa-Mitarbeiterinnen engagierten sich beim Social Day im Hospiz-Zentrum. Erika Seligmann begleitete sie durch den Projekt-Tag. Foto: Astrid Karahan

Beim Malteser Social Day wird aus einem normalen Arbeitstag ein soziales Erlebnis unter Kollegen. So auch am 16. Mai, als vier Mitarbeiterinnen der Hamburger Sparkasse (Haspa) im Malteser Hospiz-Zentrum kräftig mit angefasst haben. Ihr Arbeitgeber hatte sie für diesen Tag von ihrer eigentlichen Arbeit freigestellt.

Die engagierten Frauen erhielten zu Beginn des Tages einen kurzen Einblick in die Hospizarbeit der Hamburger Malteser und nahmen ein Frühstück zu sich, um dann gestärkt drei Wagenladungen Sperrmüll zu entsorgen. Anschließend reinigten sie den Keller des Hospiz-Zentrums, eine wichtige Voraussetzung, damit dort zukünftig ein neuer Seminarraum eingerichtet werden kann. Beim gemeinsamen Räumen und Putzen sowie in den Pausen gab es intensiven Austausch zur ambulanten Hospizarbeit mit den vielen Tätigkeitsfeldern. Erika Seligmann, Service-Mitarbeiterin im Hospiz-Zentrum, begleitete die Haspa-Mitarbeiterinnen durch den Projekt-Tag.
Das Team des Hospiz-Zentrums bedankt sich herzlich für die unkomplizierte Unterstützung!


Ausstellung „Sehzeichen“ ab 12. Mai im Malteser Hospiz-Zentrum — Grafiken und Malerei von Otto Beckmann

Otto Beckmann: Wo einst die 7 Zwerge wohnten, Mischtechnik und Blech, 2015 (120x90cm).

Der Maler, Grafiker und Radierer Otto Beckmann (*1945) wird am Freitag, 12. Mai um 18 Uhr  im Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard (Halenreie 5) zu Gast sein, um seine Ausstellung „Sehzeichen“ zu eröffnen. Beckmann bezeichnet sich selbst als leidenschaftlichen Druckgrafiker mit besonderer Vorliebe für die Radierung. Dabei experimentiert er mit klassischen Werkzeugen wie Radiernadel, Schaber, Polierstahl oder Säuren, rückt den Druckplatten aber auch mit Drahtbürste, Winkelschleifer, Hammer oder Bohrmaschine und Beitel zu Leibe. „Meine Arbeiten sind für mich Lebensmittel und Orientierung in der Welt, sie sind meine Sehzeichen“, sagt Beckmann. Der freischaffende Künstler lebt und arbeitet in Hamburg und hat seine Druckwerkstatt in Neustadt an der Lübecker Bucht. Interessierte können die Ausstellung zur Eröffnung am 12. Mai um 18 Uhr oder nach telefonischer Absprache  040 / 603 30 01 bis zum 28. Juli im Malteser Hospiz-Zentrum in Volksdorf besuchen.  


Kostenfreie Informationsveranstaltung "Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht"

Foto: bbroianigo/pixelio.de

Das Malteser Hospiz-Zentrum bietet am Dienstag, 25. April um 18 Uhr einen kostenfreien Informationsabend zu den Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht an. Auf Wunsch können im Anschluss individuelle Beratungstermine vereinbart werden. Um Anmeldung wird gebeten. Veranstaltungsort: Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Astrid Karahan, Tel. (040) 603 3001, E-Mail: hospizzentrum.hamburg(at)malteser(dot)org


Budnianer-Hilfe startet Patenschaft mit dem Kinder- und Jugendhospizdienst

Foto: Roswitha Brandt

Mit einem bunten Stand informierte das Team des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes im Rahmen eines Aktionstages der BUDNI-Filiale „Stadtperle“ in Volksdorf am 1. April Interessierte über ihre Arbeit. Gegen Spenden gab es leckeren selbstgebackenen Kuchen, der von den ehrenamtlichen Hospizbegleitern angeboten wurde. An der Kasse des Drogeriemarktes hatten die Kunden die Möglichkeit, ihren Einkauf zugunsten der Malteser Hospizarbeit aufzurunden. Insgesamt wurden 448,85 Euro gespendet – hierfür herzlichen Dank an die BUDNI-Kunden, die an der Kasse so großzügig aufgerundet haben und für das Engagement der Mitarbeiter. Künftig sammelt die BUDNI-Filiale in Volksdorf in Kooperation mit dem Hospiz-Zentrum an zwei Patenschafts-Aktionstagen im Jahr für die Malteser Hospizarbeit und unterstützt damit ein soziales Projekt aus der Nachbarschaft. Es war ein gelungener Auftakt der Patenschaft! 


Spende für Hospiz-Zentrum durch Kalenderverkauf des Walddörfer Sportvereins

Scheckübergabe mit Gunnar Ahlers (Finanzkontor Alstertal), Roswitha Brandt (Malteser Hospiz-Zentrum), Tim Cramer (Finanzkontor Alstertal) und Jan Erdmann (Walddörfer SV 2. Herren) am 31. März. Foto: Matthias Scharf

Über eine Spende in Höhe von 400 Euro der 2. Fußballherrenmannschaft des Walddörfer SV in Kooperation mit dem Finanzkontor Alstertal zugunsten der Malteser Hospizarbeit freute sich das Team des Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard. Durch den Verkauf eines eigenen Kalenders der Amateurfußballer für 5 Euro pro Stück kam eine beachtliche Spendensumme zusammen, die vom Finanzkontor Alstertal noch aufgerundet wurde. „Als lokales Unternehmen unterstützen wir gern die Hospizarbeit in den Walddörfern“, so Gunnar Ahlers vom Finanzkontor Alstertal, das auch die Finanzierung des Kalenders übernahm. Die Fußballherren des Walddörfer SV engagierten sich bereits im Sommer 2016 durch die Teilnahme am Spendenlauf für den Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst.
„Der Kalenderverkauf ist eine großartige, kreative Aktion und die Spende eine wertvolle Unterstützung für unsere Arbeit. Ein ganz großes Dankeschön an alle, die dies ermöglicht haben“, freut sich Roswitha Brandt vom Malteser Hospiz-Zentrum.


Neues Angebot: Spaziergang in Zeiten der Trauer am 23. April

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Die Malteser laden Trauernde ein, bei einem Spaziergang Zeit und Weg mit anderen Betroffenen zu teilen, über den Verlust zu reden oder zu schweigen. Das Angebot gibt es erstmalig am Sonntag, 23. April um 15 Uhr. Weitere Spaziergänge finden an den Sonntagen 9. Juli und 8. Oktober statt.

Beim Spaziergang können Trauernde mit anderen Betroffenen ins Gespräch kommen. „Das fällt vielen Menschen im Gehen leichter. Dadurch kann auch im Inneren etwas in Bewegung kommen“, sagt Claudia Trilk, die im Malteser Hospiz-Zentrum Trauernde berät. So können durch das Gehen in der Natur die Gedanken leichter fließen und Momente der Entspannung entstehen. „Und der Sonntag ist für Alleinstehende und Trauernde oft ohnehin ein besonders schwieriger Tag“,  ergänzt sie. Die Gehzeit beträgt eine bis eineinhalb Stunden in moderatem Tempo (bei jedem Wetter). Der Spaziergang beginnt am Parkplatz direkt vor dem Malteser Hospiz-Zentrum (Halenreie 5). Die Malteser bitten um Anmeldung unter Telefon 040 603 30 01. Trauerberatung und Einzelgespräche sind nach Absprache jederzeit möglich.


5. Walddörfer Hospiztag am 2. März 2017

Verena Kast thematisiert den Umgang mit der Sinnlosigkeit in der Trauer- und Sterbebegleitung.

Die Freunde und Förderer des Diakonie-Hospizes Volksdorf und der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. des Malteser Hospiz-Zentrums laden sehr herzlich gemeinsam zum 5. Walddörfer Hospiztag ein, der dieses Jahr den Umgang mit der Sinnlosigkeit in der Trauer- und Sterbebegleitung thematisiert. Verena Kast studierte Psychologie, Philosophie und Literatur und promovierte in Jungscher Psychologie. Sie war Professorin für Psychologie an der Universität Zürich, Dozentin und Lehranalytikerin und Psychotherapeutin in eigener Praxis. Sie hat zahlreiche, viel beachtete Werke zur Psychologie der Emotionen, zu Grundlagen der Psychotherapie und der Interpretation von Märchen und Träumen verfasst. Einige ihrer Bücher wurden zu Bestsellern und sind nicht nur an Fachleute gerichtet.

Einen Schwerpunkt nimmt dabei die Auseinandersetzung mit dem Trauerprozess ein. Das Modell der Trauerphasen von Verena Kast hat weltweit Beachtung in Wissenschaft und Forschung gefunden. Umso mehr freuen wir uns diese renommierte Persönlichkeit für einen Vortrag im Rahmen des Walddörfer Hospiztages gewonnen zu haben.

Verena Kast „Wenn der Sinn abhanden kommt – vom Aushalten der Sinnlosigkeit“

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 2. März 2017, 19 Uhr
amalieFORUM im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus
Haselkamp 33 in 22359 Hamburg

Für die Fortbildung erhalten beruflich Pflegende zwei Fortbildungspunkte.

Flyer zum Vortrag 

Kontakt:
Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard
Corinna Woisin, Tel. 040 / 603 3001, E-Mail: Hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org

Diakonie-Hospiz Volksdorf
Andreas Hausberg, Tel. 040 / 644 11 5330, E-Mail: andreas.hausberg(at)albertinen(dot)de


Tag der Kinderhospizarbeit

Der bundesweite „Tag der Kinderhospizarbeit“ am Freitag, 10. Februar will Aufmerksamkeit auf ein Thema lenken, das im Alltag nur den Betroffenen selbst präsent ist: die Situation von Kindern und Jugendlichen mit einer lebensverkürzenden Krankheit und deren Familien. Der Aktionstag will in diesem Zusammenhang die Arbeit der Kinderhospize und der ambulanten Kinder-und Jugendhospizdienste in den Mittelpunkt rücken. In Volksdorf begleiten die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard seit sechs Jahren betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Familien ab dem Zeitpunkt der Diagnosestellung. Ebenfalls unterstützen die Mitarbeiter des Kinder- und Jugendhospizdienstes Kinder eines schwersterkrankten, sterbenden Elternteiles.

 

Rund 30 geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter schenken Zeit, sind Gesprächspartner und offen für Fragen und Nöte, sie ermöglichen Freiräume innerhalb der Familie, geben Unterstützung und Hilfestellung im Alltag, wie zum Beispiel: spielen, vorlesen, spazieren gehen, bei den Hausaufgaben helfen. Sie stärken die Familien in ihren Bedürfnissen.


Unterstützung in der Trauer:

Für trauernde Familien, Kinder und Jugendliche gibt es individuelle Beratungsangebote, je nach Alter und persönlichen Bedürfnissen. Eine regelmäßig stattfindende Kindertrauergruppe bietet Raum für den kindlichen Umgang mit Verlust. Auch in Kindergärten und Schulen bietet das Team des Kinder- und Jugendhospizdienstes Beratungen und Projekte zu den Themen Sterben, Tod und Trauer an.

 

Ehrenamtlich mitarbeiten:
Für interessierte Ehrenamtliche, die sich in der Hospizarbeit engagieren möchten, findet am Dienstag, 14. Februar um 18:30 Uhr ein unverbindlicher Infoabend im Malteser Hospiz-Zentrum (Halenreie 5) statt. Wir bitten um Anmeldung unter Telefon (040) 603 30 01.

 

Roswitha Brandt vom Malteser Hospiz-Zentrum steht für weitere Informationen zu diesen Angeboten gerne unter Telefon (040) 606 85 117 zur Verfügung.


Neuer Kursdurchgang "Sterbende begleiten lernen" ab April

Foto: Luise/pixelio.de

Im Malteser Hospiz-Zentrum (Halenreie 5) startet am Freitag, 7. April ein neuer Durchgang des Grundkurses "Sterbende begleiten lernen" für die Befähigung von ehrenamtlichen Hospizbegleitern. Der Kurs umfasst Themen rund um Sterben, Tod und Trauer, beispielsweise die Begleitung schwerkranker Menschen, Wahrnehmung und Kommunikation mit Sterbenden, Spiritualität in der Sterbebegleitung sowie Trauer und Trauerwege. Der Kurs umfasst 50 Unterrichtsstunden von April bis Juni. An den Kurs schließt ein Praktikum an, wenn Interessierte auch die Schulung zum Thema "Prävention von sexueller Gewalt bei Kinder, Jugendlichen oder erwachsenen Schutzbefohlenen am Samstag, 10. Juni besuchen. Der Grundkurs kostet 130 Euro (inkl. Arbeitsmaterialien und Pausenverpflegung). Bei Interesse können Teilnehmer anschließend von August bis November am Vertiefungskurs teilnehmen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Malteser Hospiz-Zentrum Malteser Hospiz-Zentrum unter Telefon 040 603 3001 oder per E-Mail an hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org.

Schulungsflyer "Sterbende begleiten lernen"

Das Team das Hospiz-Zentrums lädt Interessierte am Dienstag, 14. Februar zu einem Informationsabend von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr in die Halenreie 5 ein.


„Eine Sprache für meine Trauer“ - Gesprächskreis für Trauernde ab 15. März

Evelyn Petry hat durch die Trauerbegleitung "eine Sprache für [ihre] Trauer" gefunden. Foto: Stefanie Langos

Als Evelyn Petry gut einen Monat nach der Trauerfeier für ihren verstorbenen Mann im Oktober 2015 zum ersten Mal allein den Friedhof besuchte, spürte sie, dass dieser Gang nicht leicht werden würde. Sie sprach zwei Frauen an, ob sie kurz stehen bleiben könnten und so kamen die drei Witwen ins Gespräch. Die beiden Damen luden Evelyn Petry zum Trauercafé ins Malteser Hospiz-Zentrum nach Hamburg-Volksdorf ein. Jeden letzten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr haben Hinterbliebene dort die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit Gleichbetroffenen ins Gespräch zu kommen. „Ich habe mich sehr umsorgt gefühlt. Eine Ehrenamtliche hat mir zugehört, sodass ich einfach erzählen konnte“, blickt die 60-Jährige zurück.

Nach dem Tod ihres Mannes gab es das alte Leben für Evelyn Petry plötzlich nicht mehr. Sie konnte nicht schlafen und nicht begreifen, was passiert war. Durch die Trauerangebote der Malteser befreite sich Evelyn Petry schließlich vom Gefühl der Hilflosigkeit. „Nun konnte und musste ich mich wieder auf mich und meine Bedürfnisse konzentrieren. Für manche Menschen ist diese Erfahrung ganz erschreckend, mir aber tat das gut“, erzählt sie. Wichtig sei für sie gewesen, dass die anderen Besucher des Trauercafés ihren Mann nicht gekannt hatten. „Im Trauercafé oder beim Trauerkochen konnte ich ganz befreit erzählen, weil alle anderen Gäste keine Erinnerungen an meinen Mann hatten. Ein anderer Teilnehmer hat seine Trauer und die ist für mich neu. Somit ist man als Mensch losgelöst vom Verstorbenen, das gibt den Blick wieder frei“, sagt Petry.

Bei einem Vorgespräch für die Teilnahme an einer Trauergruppe erfuhr sie vom Kochen mit Trauernden im Malteser Hospiz-Zentrum. „Ich habe damals gar nicht begriffen, was mit mir und meinem Körper passiert ist, warum ich abnahm, obwohl ich aß. Ich hatte keine Lust, allein für mich zu kochen. Darüber zu reden, wie es mir geht und womit ich mich beschäftige, fand ich kostbar“, so Petry. Ein halbes Jahr nach dem Tod ihres Mannes besuchte sie schließlich auch die Trauergruppe. „Ich irrte mich gewaltig, als ich dachte, dass ich das zu dem Zeitpunkt nicht mehr brauchen würde“, sagt sie rückblickend. Der Verlust und die darauffolgende Zeit sei für sie eine große Lebenskrise gewesen. Die Berufstätigkeit, aber auch das Trauern außerhalb ihres Freundes- und Familienkreises habe ihr geholfen. „In meinem Umfeld konnte und wollte ich nicht trauern. Ich wusste aber, ich muss das richtig bearbeiten, damit die Vergangenheit ihren Platz findet.“

Themen, die in der Gesprächsrunde für Trauernde bearbeitet wurden, wirkten bei ihr lange nach.
So brachte sie ihre Schlaflosigkeit, das Frieren, Schwitzen und den Gewichtsverlust erst durch den Besuch der Gruppe mit ihrem Verlust in Verbindung. „Ich erkannte, andere Teilnehmer hatten ähnliche Gefühle und Empfindlichkeiten, aber auch ganz andere Symptome, die ich nicht nachvollziehen konnte“, so die 60-Jährige. Dadurch sei ihr die Vielfalt der Trauer erst bewusst geworden. „Die Trauergruppe war für mich eine Chance, mich wieder ins Leben hineinzubegeben“, erzählt sie. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Trauer habe ihr dabei aus der Sprachlosigkeit heraus geholfen: „Ich bin nicht nur traurig und wütend, ich habe oft gar nicht genügend Worte. Jetzt kann ich mich besser ausdrücken. Die Trauergruppe hat mir Worte, eine Sprache für meine Trauer gegeben“, sagt die Ahrensburgerin.

Am Kochen für Trauernde nimmt Evelyn Petry auch über ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes teil. „Dort fühle ich mich sehr zu Hause“, sagt sie. Und selbst nach dem Abschluss der Trauergruppe treffen sich die Teilnehmer heute immer noch alle zwei Monate im privaten Kreis. „Wir haben uns nicht aus den Augen verloren, das finde ich sehr schön, auch wenn ich das nicht erwartet habe, weil wir so verschieden sind“. Aber der Wunsch, Kontakt zu halten und zu erfahren, wie geht es dem anderen gehe, sei groß.

Die nächste Gesprächsgruppe für Trauernde startet am Mittwoch, 15. März im Malteser Hospiz-Zentrum (Halenreie 5). Die Teilnehmer treffen sich immer mittwochs von 17 bis 19 Uhr (insgesamt zehn Treffen). Die Kosten betragen zehn Euro pro Treffen. Vor der Teilnahme am Gesprächskreis findet ein Orientierungsgespräch statt. Die Termine für das nächste Trauercafé sind Donnerstag, 26. Januar, 23. Februar und 30. März von 16 bis 18 Uhr. Fragen beantwortet Claudia Trilk vom Malteser Hospiz-Zentrum gerne unter Telefon 040 603 3001 oder per E-Mail an claudia.trilk(at)malteser(dot)org.


Ein großes Dankeschön für eine tolle Spendenaktion

Bereits zum vierten Mal unterstützte das Basarteam der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Volksdorf die Arbeit des ambulanten Kinder-und Jugendhospizdienstes des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard mit einer großzügigen Spende in Höhe von 740 Euro.

Das Basarteam gestaltete und verkaufte den Volksdorfer-Spenden-Adventskalender. Hinter den nummerierten Türchen waren viele Chancen verborgen, attraktive Preise zu gewinnen, die rund 40 großzügige Geschäftsleute aus Volksdorf und Umgebung spendeten. Wer einen der fast 500 verkauften Kalender erwarb, unterstützte damit zwei Kinderhilfsprojekte in Volksdorf. Einen Teil des Erlöses erhielt der Kinder-und Jugendhospizdienst der Malteser. Wir freuen uns sehr über diese wertschätzende Unterstützung und bedanken uns beim Basarteam, allen Sponsoren und allen, die den Kalender gekauft haben.


Zukünftige Hospizbegleiter erlernen Grundlagen der Sterbebegleitung

Foto: Malteser Hospiz-Zentrum

Wer andere Menschen während der letzten Wochen, Tage und Stunden ihres Lebens begleiten möchte, braucht eine umfangreiche Vorbereitung auf den Einsatz. 13 Teilnehmer haben den Kurs „Sterbende begleiten lernen“ im Malteserstift Bischof-Ketteler am Samstag, 17. Dezember erfolgreich abgeschlossen. Die Themen Leben, Sterben, Krankheit, Abschied und Tod, die Ideen und Ziele der Hospizbewegung, Nähe und Distanz, Kommunikation und das Ehrenamt standen an den zehn Kurstagen auf dem Programm. Auf den Grundkurs folgt ab Mitte Januar ein begleitetes Praktikum im Malteserstift Bischof-Ketteler, wo die angehenden Hospizbegleiter erste praktische Erfahrungen im Hospizbereich sammeln können. Die drei Kursleiter Uwe Enenkel, Claudia Trilk und Corinna Woisin freuen sich über die hochmotivierten und engagierten neuen ehrenamtlichen Begleiter, von denen drei im Pflegebereich arbeiten und neun sich für die Hospiztätigkeit entschieden haben.


Ausstellungseröffnung 25 Jahre – 25 Gesichter – 25 Geschichten

"Das ist ein großartiger Abschluss eines großartigen Jahres", begrüßte Diözesanleiter Andreas Damm die rund 50 Gäste, die am Freitagabend, 9. Dezember zur Vernissage ins Malteser Hospiz-Zentrum gekommen waren. "Für mich ist das 25-jährige Jubiläum der Hospizarbeit der Malteser Hamburg das Highlight dieses Jahres gewesen", so Damm. "Gesicht zeigen, ist wichtig und dass Sie es getan haben und sich selbst Texte ausgedacht haben und das oft auch mit einem zwinkernden Auge auf ihr Ehrenamt, finde ich toll." Damm dankte Grafiker Morton Hümpel für seine Arbeit. Dieser hatte ehrenamtlich ausdrucksstarke Bilder mit grafischen Elementen zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk zusammengefügt. Corinna Woisin, Leiterin des Malteser Hospiz-Zentrums, betonte, dass das Ehrenamt das Fundament der ambulanten Hospizarbeit sei. Mit ihrem Team hätte sie 25 Personen ausgewählt, die stellvertretend für die Arbeit aller Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendhospizarbeit, in der Sterbebegleitung und in der Trauerarbeit aktiv seien. "Die Buntheit der Werke spiegelt die Unterschiedlichkeit in den Begleitungen aller Hospizhelfer wider", sagte Woisin. Momentan seien fast 150 Menschen ehrenamtlich für das Hospiz-Zentrum im Einsatz. Corinna Woisin und Astrid Karahan würdigten und verabschiedeten zwei Hospizbegleiterinnen für ihre langjährige Mitarbeit: Rotraut Mohr, die seit 25 Jahren tätig war sowie Ute Fröhlich, die seit 20 Jahren Menschen am Ende ihres Lebens für die Malteser begleitet hat. Rotraut Mohr hatte vor 25 Jahren maßgeblich die Trauerarbeit am Malteser Hospiz-Zentrum aufgebaut und engagierte sich viele Jahre im Vorstand des Hospiz-Freundeskreises. "Du warst immer an der Seite der Mitarbeiterinnen und für uns jeder Zeit ansprechbar, wenn Not am Mann war", erinnerte Corinna Woisin. Der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard hat die Ausstellung finanziert, die, nach vorheriger Terminvereinbarung, noch bis zum 9. März in den Räumen des Hospiz-Zentrums zu sehen ist.  


Wenn Weihnachten voll Trauer ist – die Trauerangebote des Malteser Hospiz-Zentrums rund um die Feiertage

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Familienfeste führen Hinterbliebenen den Verlust eines nahestehendenden Menschen oft besonders deutlich vor Augen. Die Mitarbeiter des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard möchten auch in dieser schwierigen Zeit für trauernde Menschen da sein. Daher öffnet das Café für Trauernde im Malteser Hospiz-Zentrum am Mittwoch, 29. Dezember seine Türen (Halenreie 5). Von 16 bis 18 Uhr haben Trauernde die Möglichkeit, bei selbstgebackenem Kuchen und einer Tasse Kaffee mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Auch für Beratungsgespräche stehen die Mitarbeiter des Hospiz-Zentrums rund um die Feiertage zu Verfügung. Fragen beantwortet Claudia Trilk vom Malteser Hospiz-Zentrum gerne unter Telefon 040 603 3001 oder per E-Mail an claudia.trilk(at)malteser(dot)org.


Hospiz-Zentrum freut sich über Spende

Foto: Lisa Spreckelmeyer / pixelio.de

Bereits zum fünften Mal hat die Skatgemeinschaft Hummelsbüttel das Malteser Hospiz-Zentrum mit einer großzügigen Spende bedacht. 35 Spieler haben insgesamt rund 420 Euro für die ambulante Hospizarbeit gespendet.
Der langjährige Spielleiter Jürgen Sander besuchte das Hospiz-Zentrum am Montag, 14. November und überreichte die Spende. Corinna Woisin, Leiterin des Hospiz-Zentrums, bedankte sich im Namen des gesamten Teams: "Wir sind begeistert von dieser verlässlichen Wertschätzung unserer Hospizarbeit und bedanken uns bei allen Spendern recht herzlich!"


„Hand in Hand für Norddeutschland“: NDR Aktion zugunsten schwerstkranker Menschen beginnt

Unterstützen Sie die Arbeit des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes. Foto: NDR

Hamburg/Berlin. Mit seiner Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ will der NDR in diesem Jahr schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie ihren Angehörigen helfen. Partner der Aktion ist der „Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e. V.“ (DHPV) mit seinen Organisationen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Im Aktionszeitraum vom 5. bis zum 16. Dezember berichten alle NDR Radioprogramme, das NDR Fernsehen und das Internet-Angebot NDR.de über die Hospiz- und Palliativ-Arbeit im Norden, stellen Projekte sowie Helferinnen und Helfer vor und rufen zu Spenden auf. Diese kommen zu 100 Prozent Projekten des DHVP in Norddeutschland zugute.

NDR Intendant Lutz Marmor: „Tod und Sterben sind noch immer Tabuthemen. Mit ‚Hand in Hand für Norddeutschland‘ möchten wir in diesem Jahr dazu beitragen, dass die Hilfsangebote für schwerstkranke und sterbende Menschen stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer im Hospiz- und Palliativbereich im Norden noch besser unterstützt werden kann.“
Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Vorstandsvorsitzender des DHPV: „Wir freuen uns auf die Aktion mit dem NDR. Sie wird – neben der praktischen Unterstützung – dazu beitragen, die Lebensthemen Krankheit, Sterben und Tod weiter ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und für eine Kultur der Wertschätzung gegenüber kranken und sterbenden Menschen zu sensibilisieren.“

Zusätzlich zu den Programmaktionen wird es am 3., 8. und 9. Dezember in Hamburg bzw. Hannover Benefizkonzerte geben, bei denen die Künstlerinnen und Künstler unentgeltlich auftreten. NDR 1 Welle Nord, NDR 2 und das NDR Landesfunkhaus Hamburg sammeln zudem mit Versteigerungen Spenden für den guten Zweck. Nicht zu vergessen die Sendung „DAS!“, die bereits im September ihr Rotes Sofa für 11.000 Euro versteigert hat.

Am Freitag, 16. Dezember mündet „Hand in Hand für Norddeutschland“ in den großen Spendentag: Von morgens bis abends nehmen zahlreiche Prominente sowie NDR Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch Spenden entgegen. Die Liste der freiwilligen Helferinnen und Helfer liest sich streckenweise wie ein norddeutsches „Who’s Who“ – dabei sein möchten u. a. Torsten Albig, Stephan Weil, Boris Pistorius, Peter Harry Carstensen, Rudolf Seiters, Kirsten Bruhn, Bastian Dankert, Till Demtroeder, Arved Fuchs, Martin Kind, Lotto King Karl, Heinz-Rudolf Kunze, Dirk Luther, John Neumeier, Hinrich Romeike, Katrin Sass und Hinnerk Schönemann.
Im NDR Fernsehen präsentieren Judith Rakers und Jörg Pilawa ab 20.15 Uhr die Live-Sendung „Hand in Hand für Norddeutschland - Der große NDR Spendenabend“. Darin empfangen sie u. a. den Leiter des Hospizes Leuchtfeuer, Ulf Bodenhagen, sowie die Gründerin des Hospizes Sternenbrücke, Ute Nerge. Während des Abends nehmen an den Telefonen im Studio prominente Gäste weiterhin Spenden entgegen, darunter Nina Bott, Yasmina Filali, Michael Fitz, Volker Lechtenbrink, Lutz Marmor, Wolfgang Trepper, Saskia Valencia sowie Elke Wiswedel und Jens Mahrhold von NDR 2. Als Musikacts sind dabei u. a. Michelle, Max Giesinger, Silbermond und Matt Simons sowie der Poetry-Slammer Dominik Bartels, der sich mit dem Thema Tod und Sterben befasst. Im Anschluss setzt die „NDR Talk Show“ live ab 22.00 Uhr den Spendenaufruf fort und informiert über den aktuellen Spendenstand. Die zentrale kostenfreie Spenden-Telefonnummer ist 08000 637000.

Das Spendenkonto für die Aktion ist eingerichtet bei der Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE 47 251 205 100 100 100 100, Kontoinhaber: Deutscher Hospiz- und Palliativ-Verband e. V.; Spendenzweck: Hand in Hand 2016. Zuschauer, Hörer und Internet-Nutzer können per Online-Überweisung, in allen Banken und Sparkassen sowie über www.NDR.de/handinhand spenden.

Ziel der Hospiz- und Palliativarbeit ist es, Menschen durch Zuwendung und Unterstützung ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Dazu gehören größtmögliche Autonomie bis zuletzt, Schmerzfreiheit und Geborgenheit in vertrauter Umgebung und im Kreis der Familie und Freunde, palliativmedizinische und -pflegerische Betreuung sowie verlässliche psychosoziale wie spirituelle Begleitung. Im DHPV, dem Dachverband von bundesweit mehr als 1000 Hospizvereinen und Palliativeinrichtungen, sind mehr als 100.000 Menschen vor allem ehrenamtlich und bürgerschaftlich engagiert.

Die Partner der NDR Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ wechseln jedes Jahr. Bisherige Partner waren die vier norddeutschen Landesverbände des Deutschen Kinderschutzbundes in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg, die Deutsche Kinderkrebsstiftung, die norddeutschen Tafeln, die vier Landesverbände der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) und – im vergangenen Jahr - der Paritätische Wohlfahrtsverband mit seiner Flüchtlingshilfe.

Weitere Informationen zur NDR Benefizaktion finden Sie im Internet unter www.NDR.de/handinhand


Großes Interesse an der Hamburger Hospiz-Woche

Benefizkonzert zugunsten der Volksdorfer Hospizarbeit. Foto: Andrea Thiessel

Gut besucht war der Infoabend zum Thema „Sterbende begleiten lernen“, der am vergangenen Dienstag, 11.10., im Rahmen der Hamburger Hospiz-Woche stattfand. 22 Interessierte waren ins Malteserstift Bischof-Ketteler gekommen, wo sie Informationen über die Inhalte des Schulungskurses erhielten. Anschaulich wurden die Aufgaben eines ehrenamtlichen Sterbebegleiters erklärt und erläutert, was es bedeutet, Sterbenden in ihrer letzten Lebensphase beizustehen und auch Ansprechpartner für deren Angehörige zu sein. Ziel des Schulungskurses, den das Team des Malteser Hospiz-Zentrums anbietet, ist es, für das Malteserstift Bischof-Ketteler eigene Sterbebegleiter zu schulen.

Auch die beiden anderen Veranstaltungen, die innerhalb der Hamburger Hospizwoche unter Beteiligung des Malteser Hospiz-Zentrums stattfanden, waren gut besucht:
180 Zuhörer fanden am Mittwoch, 12.10., den Weg in die Kirche am Rockenhof, wo der Johannes-Brahms-Chor und das Ensemble Con Brio zugunsten der ambulanten und stationären Hospizarbeit in Volksdorf auftraten. Für die Spende in Höhe von gut 1.300 Euro bedanken sich das Diakonie-Hospiz Volksdorf und das Malteser Hospiz-Zentrum!
„Jung trifft alt – alt trifft jung“ unter diesem Motto steht ein generationenübergreifendes Buchprojekt, das am Donnerstag, 13.10., Thema war. Zur Lesung mit Schriftstellerin und Malerin Marie-Thérèse Schins waren 20 Zuhörer ins Malteser Hospiz-Zentrum gekommen. In ihrem Buch „Robert und Frau Meyer“ geht es um die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einen Jungen und einer 92-jährigen alten Dame, und darum, zu lernen, wie man Abschied nimmt.


Leben bis zuletzt - andere Menschen im Sterben begleiten

Bernd Morgenthal engagiert sich als Sterbebegleiter. Foto: Sabine Wigbers

„Nehmen Sie sich doch einen Stuhl!“ Kommt diese Aufforderung, weiß Bernd Morgenthal, dass er die erste kleine Hürde genommen hat und erwünscht ist. Der 72 Jährige engagiert sich als ehrenamtlicher Sterbebegleiter. Für das Malteser Hospiz-Zentrum ist er regelmäßig bei schwerstkranken Menschen im Einsatz. „Ich bin einfach für sie da und höre ihnen zu.“

Das Hospiz-Zentrum sucht aktuell für Schnelsen und Umgebung Interessierte  jeden Alters, die sich wie Bernd Morgenthal ehrenamtlich für Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen, einsetzen möchten. Dazu findet am 11. Oktober um 18.30 Uhr im Malteserstift Bischof-Ketteler (Kettelerweg 5) ein Infoabend statt, der über die Schulung neuer Ehrenamtlicher informieren will.

„Als ich vor etwa drei Jahren die Schulung besucht habe, war ich anfangs sehr überrascht, denn beim Blick in die Runde stellte ich fest, wer noch teilnahm:  zehn eher jüngere Frauen und sogar vier Männer. Es war eine ziemlich bunte Gruppe von 23 bis 73 Jahren.“
Weshalb widmet sich Bernd Morgenthal in seiner Freizeit einem Thema wie Tod und Sterben? „Ich mag die Begegnung mit den unterschiedlichen Menschen und ihren Angehörigen. Bei jedem neuen Kontakt darf ich ein wenig in das Leben der Schwerkranken eintauchen, wir sprechen viel mehr über das Leben, das mit seinem Schönen hinter ihnen liegt als über das Sterben. Aber  vor allem darf ich daran mitwirken, die Zeit, die ihnen noch bleibt, so angenehm wie möglich zu gestalten. Wenn ich erlebe, dass ich ihnen wirklich helfen kann, macht mich das glücklich.“
Ehrenamtliche wie Bernd Morgenthal werden durch das Hospiz-Zentrum intensiv geschult, sie besuchen einen  50-stündigen Grundkurs sowie ein anschließendes Praktikum. Kursinhalte sind unter anderem das Ziel der Hospizbewegung „Leben bis zuletzt“, die persönliche Auseinandersetzung mit Leben und Sterben, die Bedürfnisse Sterbender, Kommunikation mit Sterbenden, Trauer und Wege aus der Trauer heraus zu finden.
 
Positiv an die scheinbar ausweglose Situation heranzugehen hat der 72-jährige Ehrenamtliche in seiner Schulung gelernt. „Ich frage immer wieder danach, was die Person, die ich besuche, denn noch kann? Und nicht danach, was alles nicht mehr geht.“ Und ein Strahlen geht über sein Gesicht, als er sich an eine Begegnung erinnert, bei der er einen letzten Wunsch zu erfüllen half. „Da war eine junge Frau, die wollte ihren letzten Geburtstag so richtig feiern. Also haben wir mit ihr gefeiert und organisiert, dass sie am Ende des Tages sogar ein großes Musical besuchen konnte. Mich macht es unglaublich stolz, dazu ein wenig beigetragen zu haben.“

Dankbarkeit und Wertschätzung dürfen Ehrenamtliche für ihren Einsatz erwarten. Und die Gewissheit, dass sie einem Menschen am Ende seines Lebens beigestanden haben. Wer sich für das Thema Sterbebegleitung interessiert und selbst geschult werden möchte, wendet sich an das Malteser Hospiz-Zentrum, Ansprechpartner ist Uwe Enenkel, Tel. (040) 6033001, E-mail: hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org.


Benefizkonzert mit dem Johannes-Brahms-Chor, dem Instrumentalkreis Con Brio und Lesung

Ein Benefizkonzert mit dem Johannes-Brahms-Chor und dem Instrumentalkreis Con Brio zugunsten der ambulanten und stationären Hospizarbeit in Volksdorf findet am Mittwoch, 12. Oktober um 19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) in der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Volksdorf (Rockenhof 5) statt. Der Eintritt ist frei, wir bitten um eine Spende. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Andreas Hausberg unter Tel. 6 44 11 53 30 oder per E-Mail an info(at)diakonie-hospiz-volksdorf(dot)de.


Lesung: "Jung trifft alt - alt trifft jung!"

Im Rahmen der Hamburger Hospiz-Woche liest die Autorin Marie-Thérèse Schins aus ihrem Buch "Robert und Frau Meyer". Kinder und alte Menschen kommen sich schrittweise näher und lernen von einander zum Thema Abschied. Herzliche Einladung zur Autorenlesung über das  Buchprojekt am Donnerstag, 13. Oktober um 18 Uhr im Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard (Halenreie 5). Wir bitten um Anmeldung unter Telefon 040/ 603 30 01. Kostenlose Veranstaltungen der Hamburger Hospizwoche 2016 unter www.welthospiztag-hamburg.de


Sommerliches Familienfest für Klein und Groß

Klinik-Clown Wu spaßte beim Filzen mit den Gästen. Foto. Stefanie Langos

Den fünften Geburtstag des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes feierten am Samstag, 10. September ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter und Familien betreuter Kinder des Malteser Hospiz-Zentrums in Volksdorf. Neben einem Spendenlauf lockte auch das Familienfest mit den Klinik-Clowns, Zauberer Sascha und vielen bunten Spiel- und Mitmachangebote in den Garten der traditionsreichen Villa in der Halenreie 5. Ein weiteres Highlight war die Eröffnung der Ausstellung "First Steps" von Gloria Garrels. Es lohnte sich genauer hinzuschauen: Mit Lupen konnten die rund 60 Besucher der Vernissage auch kleinste Details in den Doodles der jungen Künstlerin entdecken. "Deine Zeichnungen haben etwas sehr Hospizliches", so Ramona Bruhn-Tobler, Leiterin des Kinder- und Jugendhospizdienstes. "Denn", so Tobler-Bruhn weiter, "sie brauchen Zeit, gute Wahrnehmung, ein intensives Sehen." Alle Bilder stellten einen wichtigen ersten Schritt auf ihrem Lebensweg dar, erzählte die Künstlerin zur Eröffnung der kleinen Schau. Die Malteser danken allen, die diesen Tag für die Kinder so besonders gemacht haben.


Fünf Jahre Kinder und Jugendhospizarbeit: Familienfest, Spendenlauf, Ausstellungseröffnung am 10. September

Ramona Bruhn-Tobler (l.) und die Künstlerin Gloria Garrels. Foto: Stefanie Langos

Das große Familienfest im und um das Malteser Hospiz-Zentrum in Volksdorf (Halenreie 5) findet am Samstag, 10. September statt. Von 12 bis 14 Uhr gibt es einen Spendenlauf um die Volksdorfer Teichwiesen, dafür suchen die Malteser noch Mitläufer. Die Distanz einer Runde beträgt rund zweieinhalb Kilometer. Die Glücksspirale und Hamburg Airport spenden dann für die zurückgelegte Laufdistanz. Die Startspende für Erwachsene beträgt zehn, für Kinder fünf Euro. Der Erlös geht an die Kinder- und Jugendhospizarbeit der Malteser. Umkleiden und Duschen können Läufer im Walddörfer Sportverein (Halenreie 34)  nutzen. Die Läufer erhalten unterwegs Wasser und Obst. Anmeldungen unter Tel. 040/ 603 3001 oder per E-Mail an hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org.

Um 13 Uhr startet das Gartenfest mit kreativen Angeboten für die ganze Familie. Ab 14 Uhr eröffnet die junge Künstlerin Gloria Garrels die Ausstellung „First Steps“ und um 15 Uhr erwartet Zauberer Sascha Groß und Klein. Zu den weiteren Angeboten zählen Kinderschminken und Filzen. Außerdem kommen die Klinik-Clowns zum Familienfest, die Besucher können einen Rettungswagen besichtigen und frisch gebackene Waffeln, Kaffee, Kuchen und Würstchen genießen.


Sterbende begleiten lernen - neuer Kursdurchgang

Foto: Luise/pixelio.de

Das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard und das Malteserstift Bischof-Ketteler starten ab Oktober einen neuen Grundkurs für die Befähigung von ehrenamtlichen Hospizbegleitern und -begleiterinnen. Der Kurs umfasst 50 Unterrichtsstunden von Oktober bis Dezember 2016. Im Anschluss an den theoretischen Teil des Grundkurses können die Teilnehmer ein Praktikum im Malteserstift absolvieren. Zum Kursabschluss erhalten die Absolventen ein Zertifikat. Die Kosten betragen 130 Euro inklusive Arbeitsmaterialien und Pausenverpflegung.

Interessierte können sich am Dienstag, 11. Oktober von 18:30 bis 20:30 Uhr beraten lassen. Der Informationsabend findet in den Räumen des Malteserstifts Bischof-Ketteler (Kettelerweg 5) statt. Wir bitten um Anmeldung. Uwe Enenkel vom Malteser Hospiz-Zentrum beantwortet Ihre Fragen gerne unter Tel. 040 603 3001 oder per E-Mail an hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org.


Spendenlauf zugunsten der Kinder- und Jugendhospizarbeit

Ab in die Laufschuhe für die Kinder- und Jugendhospizarbeit. Auch Hamburg Airport und die Glücksspirale unterstützen den Spendenlauf. Foto D.W./pixelio.de

Im Rahmen eines großen Familienfestes zum fünfjährigen Bestehen des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes des Malteser Hospiz-Zentrums am Samstag, 10. September 2016 findet ein Spendenlauf zugunsten erkrankter Kinder statt. Die 2,5 Kilometer lange Strecke mit zwei Streckenposten verläuft um die angrenzenden Teichwiesen des Hospiz-Zentrums in Hamburg-Volksdorf und wir laden alle ein, daran teilzunehmen. Mit einer Startspende von 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder unterstützen Sie den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser. Seit 25 Jahren begleiten geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer Häuslichkeit, im Jahr 2010 wurde das Angebot um den Bereich der Kinder- und Jugendhospizarbeit erweitert.

Wir freuen uns über jeden Läufer und jede Läuferin, möchten aber darauf hinweisen, dass die Teilnahme auf eigene Gefahr erfolgt. Die Teilnahmebedingungen des Spendenlaufs finden Sie hier.

Einladung zum Familienfest "5 Jahre Malteser Kinder- und Jugendhospizarbeit"


Fünf Jahre Kinder- und Jugendhospizarbeit – Familienfest am 10. September

Künstlerische Arbeit im Liegen - Gloria Garrels zeichnet an einem Doodle. Foto: Privat

Die Künstlerin Gloria Garrels und ihre Ausstellung „First Steps“
„Ich habe meine Erkrankung nie als großes Hindernis wahrgenommen, sie war einfach schon immer da“, sagt Gloria Garrels über die bei ihr diagnostizierte progressive Muskeldystrophie, eine angeborene Muskelerkrankung. Die 22-Jährige Hamburgerin sitz im Rollstuhl, eigenständig laufen hat sie nie gelernt. Eine Maschine unterstützt ihre Atmung. Ehrenamtliche Hospizbegleiter des Malteser Hospiz-Zentrums begleiten seit Januar 2011 Kinder und Jugendliche, die wie Gloria, eine lebensverkürzende Erkrankung haben. Auch ihre Familien, Geschwister und Kinder schwersterkrankter Eltern finden hier Unterstützung. Hilfesuchende können sich im Alltag begleiten und sich in Einzelgesprächen oder in einer Trauergruppe beraten lassen.

Seit fünf Jahren begleitet eine Ehrenamtliche des Kinder- und Jugendhospizdienstes auch Gloria Garrels „Nach einer Operation an meiner Wirbelsäule war ich sehr froh, dass mich Hemma Friedrich regelmäßig besucht hat. Besonders für meine Mutter war diese Unterstützung wichtig, weil sie dann mal für ein bis zwei Stunden das Haus verlassen konnte“, sagt sie. Die Hospizbegleiterin ist Ansprechpartnerin für Gloria Garrels Mutter und Vertraute für ihre Tochter. „Ich hatte viele Schmerzen. Die Besuche haben mich davon abgelenkt“, erzählt Gloria Garrels. Auch heute noch gehört dieser Austausch in ihren Alltag. „Wir reden über Musik, Politik, Religion oder Weltgeschehen. Das gibt mir neue Impulse und ist einfach gut für mich“, ist die 22-Jährige überzeugt. „Nach meiner OP bin ich kaum aus dem Haus gekommen, habe nur die Mitarbeiter vom Pflegedienst gesehen. Es war schön, dass jemand neue Gedanken mit in meinen Alltag brachte“, sagt sie rückblickend.

„Die Besuche sollen unterstützen. Dabei geht es mehr um den Alltag und darum, übers Leben zu philosophieren, nicht so sehr über die Erkrankung und das Sterben“, so Ramona Bruhn-Tobler, die den Kinder- und Jugendhospizdienst leitet. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard wollen das Thema Kinder- und Jugendhospizdienst in die Gesellschaft tragen und Angst davor nehmen. „Uns ist es wichtig, einen Raum für Trauerarbeit für Kinder und Jugendliche zu schaffen, in dem sie aussprechen können, was sie beschäftigt“, so Ramona Bruhn-Tobler, Leiterin der Kinder- und Jugendhospizarbeit.

Derzeit gibt es etwa 30 ehrenamtliche Begleiter der Malteser im Kinder- und Jugendhospizdienst. „Wer bei uns aktiv werden möchte, sollte eine hohe Offenheit mitbringen und sich wertfrei auf eine Familie einlassen können“, so die Rehabilitationspädagogin. Ehrenamtler würden viele herausfordernde Situationen erleben. Der Hospizbegleiter solle an der Seite der Familie mitgehen und sich auf den Weg der Familie einlassen, sagt Bruhn-Tobler. „Ehrenamtliche sollten persönlich Verluste verarbeitet haben bevor sie in eine Hospizbegleitung gehen. Und eine gute Portion Teamgeist gehört auch dazu.“

Gloria Garrels kann zwar nicht mehr als 500 Gramm heben, schwach ist die junge Frau aber trotzdem nicht. Sie hat ihren Weg gefunden, mit ihrer Krankheit umzugehen. „Das Zeichnen eröffnet mir neue Perspektiven“, sagt sie. Ihre Werke bezeichnet sie als Doodle art. Es sind sehr filigrane Zeichnungen aus geschwungenen Linien, Schraffuren und kleinen Bildern. Wer genau hinschaut, entdeckt in einem Bild unzählige kleinere – beispielsweise ein prasselndes Lagerfeuer, ein Gitarre spielender Junge auf einem Baum oder auch ein Einhorn.

Ihre Zeichnungen gestalte sie immer für eine bestimmte Person. „Beispielsweise zeichne ich Passagen aus Liedtexten. Ich bin mit jeder Linie verbunden und in jeder Linie, die ich zeichne, steckt ein Teil von mir“, sagt die junge Frau. Ihre erste Ausstellung eröffnet Gloria Garrels am Samstag, 10. September um 14 Uhr im Malteser Hospiz-Zentrum (Halenreie 5) in Volksdorf. Die kleine Schau ist eines von zahlreichen Angeboten des Familienfestes anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Kinder- und Jugendhospizarbeit der Malteser. 


Kochen mit Trauernden am Freitag, 26. August ab 18 Uhr

Kochen verbindet auch in der Trauer. Foto: Rainer Sturm/pixelio

Viele Menschen stehen plötzlich vor der Situation, alleine am Tisch zu sitzen. Häufig fehlt die Kraft, Motivation und auch die Lust, für sich zu kochen. Gemeinsam fällt dies meist leichter. Am Freitag, 26. August findet von 18 bis 21 Uhr im Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard das Kochen mit Trauernden statt. Wir kochen, reden, lachen, weinen und essen miteinander in einer kleinen Gruppe. Das Angebot kostet acht Euro pro Person. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, melden Sie sich daher bitte an. Mehr Informationen erhalten Sie bei Claudia Trilk unter Telefon 040/ 603 3001 oder per E-Mail an claudia.trilk@malteser.org. Wir freuen uns auf Sie!


Auf ins Lebens- und Trauercafé für Menschen mit und ohne Behinderung

Auch Menschen mit Behinderung brauchen Hilfe in ihrer Trauer. Foto: Ramona Bruhn-Tobler

Das „Lebens- und Trauercafé für Menschen mit und ohne Behinderung“ in Hamburg-Alsterdorf steht jeden ersten Donnerstag im Monat zwischen 16 und 18 Uhr in der Dorothea-Kasten-Straße 1f in Hamburg zur Verfügung, so auch am Donnerstag, 1. September. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard und dessen stellvertretende Leiterin Ramona Bruhn-Tobler, sowie Sabine Plohmann, Mitarbeiterin der alsterdorf assistenz west, gestalten und begleiten das Lebens- und Trauercafé.

Das Lebens- und Trauercafé wird von den Assistenzgesellschaften der Ev. Stiftung Alsterdorf – dies sind die alsterdorf assistenz ost und die alsterdorf assistenz west – und durch das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard getragen. Diese Kooperation im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung ist in Hamburg bislang einmalig. 

Menschen mit Behinderung trauern wie Menschen ohne Behinderung und benötigen gleichermaßen Unterstützung und Begleitung. „Unser Bedürfnis ist, auch für trauernde Menschen mit einer geistigen Behinderung den Zugang zur Trauerbegleitung zu schaffen. Wir wollen ihnen wie Betroffenen ohne Behinderung die Möglichkeit geben, Menschen in der gleichen Lage kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen ihrem individuellen Verlust Ausdruck zu verleihen“, sagt Ramona Bruhn-Tobler. Und Sabine Plohmann ergänzt: „Wir können das Wissen von Hospizarbeit und der Arbeit mit Menschen mit Behinderung nutzen und miteinander verbinden.“ Das Ziel ist, Menschen mit Assistenzbedarf langfristig den gleichen Zugang zu Hospiz-und Trauerangeboten zu bereiten und bei ihnen eine Kultur des Abschiednehmens zu fördern. Der Besuch des Lebens- und Trauercafés ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nächster Termin des Lebens- und Trauercafés
Donnerstag, 1. September von 16 – 18 Uhr in der Dorothea-Kasten-Str. 1f, 22297 Hamburg-Alsterdorf.

Kontakt:
Ramona Bruhn-Tobler, Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard, E-Mail: ramona.bruhn(at)malteser(dot)org, Tel.: 040 – 606 85 117 oder Sabine Plohmann, alsterdorf assistenz west, E-Mail: s.plohmann(at)alsterdorf-assistenz-west(dot)de, Tel.: 040 – 357 481 16


Neue Gesprächsgruppe für Trauernde ab 19. Oktober

Foto: Luise/pixelio.de

Trauer erlebt jeder Mensch auf seine ganz besondere Art und Weise. Jeder muss seinen Weg durch diese schmerzvole Zeit gehen. Es kann hilfreich sein, diese Zeit gemeinsam zu erleben. Wir begleiten Sie dabei und bieten Ihnen Unterstützung, um mit der veränderten Lebenssituation leben zu lernen. Ab Mittwoch, 19. Oktober treffen wir uns immer mittwochs von 10 bis 12 Uhr (insgesamt zehn Treffen). Die Kosten betragen 10 Euro pro Treffen. Dieses Angebot richtet sich an Trauernde, die das Gespräch mit anderen Betroffenen suchen. Vor der Teilnahme an der Gruppe findet ein  Orientierungsgespräch statt. Für nähere Informationen rufen Sie uns an. Claudia Trilk hilft Ihnen unter 040/603 3001 gerne weiter.


25 Jahre Dienst am Nächsten

Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard feiert Jubiläum

Corinna Woisin (r.) dankt Dr. Karin Simmons für ihre langjährige Arbeit als Honorar-Mitarbeiterin. Foto: Judith Stieß

Mehr als 200 geladene Gäste nahmen am Freitag, 10. Juni an den Feierlichkeiten anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard in Hamburg-Volksdorf teil. Nach Grußworten von Diözesanleiter Andreas Damm und Benno Bolze, Geschäftsführer des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e.V., präsentierten Ehrenamtliche aus zehn Supervisionsgruppen eigene Beiträge und Gedanken zur Hospizarbeit der Malteser in Volksdorf. Bewegend und sehr eindrucksvoll war auch der Vortrag „Wer legt mir den letzten Mantel um?“ von Monika Müller, Pädagogin, Therapeutin und Supervisorin aus Bonn, über einen würdevollen Umgang mit Sterbenden. Dabei sprach sie auch über die Herausforderungen für Sterbebegleiter/innen.

Corinna Woisin, Leiterin des Hospiz-Zentrums, bedankte sich für die Unterstützung zahlreicher Förderer und Andreas Damm hob dabei das Engagement des Vorsitzenden des Hospiz-Freundeskreises Bruder Gerhard e.V., Peter J. Gerhartz, hervor, der den Verkauf des Hauses im Jahr 2000 erfolgreich verhinderte und so die Räumlichkeiten für das Hospiz-Zentrum erhalten konnte. Als symbolische Geste für seinen Einsatz überreichten ihm Diözesanleiter Andreas Damm und Diözesangeschäftsführer Alexander Becker das Verkaufsschild, das bislang im Keller stand.

Im Mittelpunkt des Jubiläums standen die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter, die seit 25 Jahren schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten. Seit 20 Jahren ist Dr. Karin Simmons als Supervisorin die langjährigste Honorar-Mitarbeiterin im Hospiz-Zentrum. Corinna Woisin bedankte sich im Namen aller Mitarbeiterinnen mit einem großen Blumenstrauß bei ihr. Karin Simmons wird zu Ende 2016 ihr Engagement im Hospiz-Zentrum beenden.

Insgesamt wurden 1.650 Erwachsene und 116 Kinder und Jugendliche durch Ehrenamtliche betreut. Als eines der größten ambulanten Hospize bundesweit mit derzeit 140 Sterbebegleitern bietet das Hospiz-Zentrum seinen Mitarbeitern regelmäßig Fortbildungen und Supervision an und gewährleistet auf diese Weise eine fundierte Ausbildung und Unterstützung durch Fachkräfte vor Ort. Wichtig ist Corinna Woisin der Kontakt zu den Ehrenamtlichen, mit denen alle hauptamtlichen Hospizkoordinatorinnen im engen Austausch stehen. Das Konzept ist erfolgreich, denn viele Sterbebegleiter sind schon seit Jahren bei den Maltesern für das Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard aktiv, so Corinna Woisin. Ihr Dank galt den Mitarbeitern, die mit ihrer Zeit und herausragendem Engagement die Hospizarbeit unterstützen und in den letzten 25 Jahren mitgeprägt haben.

170 Gäste feierten im Anschluss im Garten des Hospiz-Zentrums ein Sommerfest. Die Improtheatergruppe „Zuckerschweine“ animierte ihr Publikum zum Mitmachen und sorgte für beste Unterhaltung. Ein gelungener Abschluss, wenn man an die Worte Monika Müllers denkt, die in ihrem Vortrag vom Geist „sich das Leben zu nehmen“ im positiven Sinne sprach: Um Sterbende zu begleiten und angemessen mit Tod und Trauer umzugehen, muss man dem Leben Qualität geben, es erleben und annehmen. Auf der Feier des 25-jährigen Jubiläums des Hospiz-Zentrums wurde war dies spürbar.


Das Hospiz-Zentrum feiert seinen 25. Geburtsag

25 Jahre Malteser Hospiz-Zentrum feiern die Malteser am 10. Juni. Foto: Stefanie Langos

Die alte Backstein-Villa gleich neben der Gemeinde Heilig Kreuz in Volksdorf, beherbergt das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard. Seit 25 Jahren begleiten dessen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrem vertrauten Zuhause. Dazu gehören seit 20 Jahren auch unterschiedliche Angebote der Trauerarbeit sowie seit fünf Jahren die Begleitung Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Netzwerken und mit Kooperationspartnern erhalten betroffene Menschen Hilfe. Das Hospiz-Zentrum feiert sein 25-jähriges Bestehen am Freitag, 10. Juni 2016 mit 170 geladenen Gästen beim Empfang in der Heilig Kreuz-Gemeinde und anschließendem Sommerfest im Garten des Hospiz-Zentrums.

Mit derzeit 140 ehrenamtlichen Hospizbegleitern ist das Malteser Hospiz-Zentrum eines der größten ambulanten Hospize deutschlandweit. 116 Kinder und Jugendliche und 1650 Erwachsene wurden bisher begleitet. „Die Begleitung der ehrenamtlichen Begleiter ist der Grund unseres Erfolgs“, ist Hospizleiterin Corinna Woisin überzeugt. „Uns ist die intensive Unterstützung unser Mitarbeiter wichtig. Wir bieten ihnen monatlich Supervision an, bei der wir uns austauschen und Erlebtes besprechen.“ Auch regelmäßige Fortbildungen gehören zum Angebot. „Wir sind sehr im Kontakt mit unseren Ehrenamtlichen. Nur so gelingt es, dass sie sich auch langfristig ehrenamtlich engagieren“, so Woisin. Das Konzept funktioniert, denn viele Sterbebegleiter sind schon seit vielen Jahren bei den Maltesern aktiv. „Wir haben tolle Menschen, die für uns tätig sind. Unsere Aufgabe ist es u.a., ihnen Raum zu geben und zu hören, was sie bewegt“, so die 50-Jährige. „Nur wer angemessen mit dem Thema Tod und Trauer umgeht, kann auch selbst gesund bleiben und anderen helfen“, sagt Woisin.

Das Hospiz-Zentrum war einer der ersten ambulanten Hospizdienste in Hamburg. „Wir sind heute ein anerkanntes Teilangebot in der Hospiz- und Palliativlandschaft Hamburgs“, weiß Corinna Woisin.  In den vergangenen 25 Jahren hat sich diese Hospizlandschaft verändert. „Heutzutage begleiten wir eine kürzere Zeit als früher“, sagt sie. Im Durchschnitt zwei bis drei Monate werden Sterbende begleitet. Und das nicht nur Zuhause, sondern auch in stationären Einrichtungen, z.B. Pflegeheimen. Auch das Ehrenamt habe sich verändert. Spendeten anfangs Rentnerinnen, zumeist wohlsituierte Frauen, ihre Zeit, kämen die Helfer heute aus allen Bevölkerungsschichten und stehen oft noch voll im Berufsleben. Das Durchschnittsalter sei mit rund 40 Jahren deutlich jünger als früher. Ebenso seien jetzt  auch mehr Männer als Hospizbegleiter aktiv, so die Pflegewissenschaftlerin.

Im Jahr 2000 stand die Villa von 1925 zum Verkauf, das Verkaufsschild steht heute noch im Keller. Dank des Engagements zahlreicher Förderer unter Peter J. Gerhartz konnte der Verkauf doch noch verhindert werden. „Es wird weiterhin eine große Herausforderung sein, das Haus zu halten und zu erhalten“, ist sich Corinna Woisin sicher. „Und langsam platzen wir auch räumlich aus allen Nähten“. Trotzdem möchte das Team weiterhin breit aufgestellt sein und den Ehrenamtlichen eine gute Atmosphäre im Haus bieten. „Mir ist wichtig, dass der Kontakt persönlich und herzlich bleibt“, so Corinna Woisin.

Menschen bis zum Tod zu begleiten ist ein schwerer, aber auch ein erfüllender Dienst. „Was hier in 25 Jahren entstanden ist und was hier, meist ehrenamtlich, geleistet wurde, ist zutiefst gelebte christliche Nächstenliebe“, sagt die Leiterin. „Unsere Ehrenamtlichen sind Großspender, mit ihrer Zeit und ihrem Engagement unterstützen sie unsere Arbeit im großen Maße, dafür sind wir sehr dankbar. Wir suchen weiterhin Mitstreiter, die uns Zeit oder Geld spenden möchten.“ Denn die Angebote der Trauerbegleitung, wie etwa das Kochen mit Trauernden, das Trauercafé oder die Trauergruppen, werden ausschließlich über Spenden finanziert.
Am 10. September gibt es im Malteser Hospiz-Zentrum noch einen Grund zu feiern: der Kinder- und Jugendhospizdienst wird 5 Jahre alt. Dann sind ein Sponsorenlauf und ein buntes Familienfest geplant, zu dem alle Bürger, Ehrenamtlichen und Familien eingeladen sind, die bisher begleitet wurden.


500 Euro für den ambulanten Kinder-und Jugendhospizdienst

Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie, überreicht Roswitha Brandt den Spendenscheck. Foto: Deutsche Fernsehlotterie

Über eine Spende von 500 Euro von der "Town&Country Stiftung" freut sich der Kinder- und Jugendhospizdienst des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard in Volksdorf. Die Stiftung kooperiert mit der Deutschen Fernsehlotterie. Mit ihrem jährlichen Stiftungspreis vergibt sie Gelder für gemeinnützige Einrichtungen, Vereine und Projekte. In diesem Jahr unterstützt sie auch die Trauerarbeit im Kinder-und Jugendbereich der Malteser in Hamburg. Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie, überreichte den Spendenscheck an Rowitha Brandt, Mitarbeiterin des Kinder- und Jugendhospizdienstes, die mit ihm über die Arbeit des Dienstes sprach.

Neben der Unterstützung und Begleitung von Familien mit lebensverkürzt erkrankten Kindern, ist die Trauerarbeit ein weiterer Schwerpunkt des ambulanten Kinder-und Jugendhospizdienstes. Dieser berät betroffene Familien, bietet eine Kindertrauergruppe an und begleitet Projekte in Kindertagesstätten und Schulen zu den Themen „Abschied, Sterben, Tod und Trauer“. Ein herzliches Dankeschön an die "Town&Country Stiftung".


Vernissage: »Ursula Schultz-Spenner – Stadt-Land-Fluss«

Zur Ausstellungseröffnung »Ursula Schultz-Spenner – Stadt-Land-Fluss« am Freitag, 27. Mai um 18 Uhr lädt der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. ins Malteser Hospiz-Zentrum, Halenreie 5, nach Hamburg-Volksdorf ein.
Die Künstlerin Ursula Schultz-Spenner, Malerin und Grafikdesignerin, fängt mit ihren farbenfrohen Monotypien, Jahreszeiten, Sonnenlicht, welches Dinge glitzernd spiegeln lässt, unsere bunten abwechslungsreichen Lebensräume eindrucksvoll ein. Bei einer Monotypie wird auf Glas- oder Metallplatten gezeichnet und gemalt. Die nasse Farbe, sei es Gouache, Eitempera, Acryl, Öl, oder Mischtechniken, wird dann direkt auf das Papier gedruckt. Durch die manuellen Abdrücke entstehen häufig Verläufe mit unvorhersehbaren Formen, die den Reiz dieser Technik, die Malerei, Zeichnung und Grafik verbindet, ausmacht. Die Hamburgerin Dr. Maike Bruhns, Kunsthistorikerin, Autorin und Kuratorin, wird in die Ausstellung einführen.

Die Ausstellung wird bis zum 23. August 2016 gezeigt. Besichtigungstermine können direkt
unter Tel. 040 - 603 3001 vereinbart werden. Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an: Corinna Woisin (Hospizleitung), unter Telefon 040/603 3001 oder per E-Mail an corinna.woisin(at)malteser(dot)org.


Sterbende begleiten lernen - neues Kursangebot startet im Oktober 2016

Referenten aus dem Malteser Hospiz-Zentrum vermitteln den ehrenamtlichen Hospiz-Begleitern Kenntnisse. Foto: Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard

Das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard und das Malteserstift Bischof-Ketteler starten im Oktober einen neuen Grundkurs für die Befähigung von ehrenamtlichen Hospiz-Begleiter/innen. Der Kurs umfasst 50 Unter- richtsstunden von Oktober bis Dezember 2016. Im Anschluss an den theoretischen Teil des Grundkurses kann ein Praktikum im Malteserstift geleistet werden.

Nach Abschluss des Grundkurses erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat. Der Kostenbeitrag für den Grundkurs liegt bei 130 Euro inklusive Arbeitsmaterialien und Pausenverpflegung.

Die Veranstalter laden herzlich zu einem Informationsabend ein, auf dem das Kursangebot Interessierten näher vorgestellt wird. Dieser findet am Dienstag, den 11. Oktober 2016 von 18:30 bis 20:30 Uhr in den Räumen des Malteserstift Bischof-Ketteler, Kettelerweg 5, 22457 Hamburg statt.

Ansprechpartner ist Herr Uwe Enenkel unter Tel. 040 603 3001 vom Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard. Weitere Infos zu den Kursinhalten sowie der Anmeldung entnehmen Sie dem Schulungs-Flyer zum Grundkurs 2016.


Großzügige Spende des Basar-Teams der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Volksdorf

"Adventskranz to go" auf dem Novemberbasar zugunsten der Kinder- und Jugendhospizarbeit. Foto: U. Krümel

Der ambulante Kinder-und Jugendhospizdienst freut sich sehr über eine Spende von rund 5.600 Euro vom Basar-Team der Katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Volksdorf. Das ehrenamtliche Basar-Team hat in ihrer zweijährigen Vorbereitungszeit viel Zeit investiert und mit großem Engagement, Herz und Kreativität gebastelt, genäht, gebacken und gekocht und im November 2015 einen Adventsbasar in sehr schöner und liebevoller Atmosphäre gestaltet.

Schon zum dritten Mal erfährt der Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser durch eine Spende vom Basar-Team große Unterstützung für seine Arbeit. Dafür an alle fleißigen Helfer, Spender und Sponsoren ein ganz großes Dankeschön!


In der Trauer nicht allein - neue Trauergruppe ab 3. Mai

Trauer gemeinsam bewältigen. Foto: SueSchi/pixelio.de

Das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard bietet Trauernden die Möglichkeit, ab Dienstag, 3. Mai an einer Trauergruppe teilzunehmen. Die Treffen finden in regelmäßigen Abständen in der Halenreie 5 jeweils dienstags in der Zeit von 17 bis 19 Uhr statt. Für die Teilnahme an der Gruppe wird ein Vorgespräch angeboten. Interessierte erhalten nähere Informationen unter Tel.: 603 3001.

Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen stehen viele Trauernde oft alleine vor neuen Herausforderungen. Mit dem Schmerz über den Verlust sind auch Gefühle wie Angst, Einsamkeit, Wut, Schuld und Hilflosigkeit verbunden. In dieser Situation kann die Teilnahme an einer Trauergruppe hilfreich sein. In der Gruppe treffen sich Menschen im geschützten Rahmen mit ähnlichen Erfahrungen. Die entstehende vertraute Atmosphäre bietet die Grundlage, um eine Strecke der Trauerwege gemeinsam zu gehen. Zwei erfahrene Trauerbegleiterinnen leiten die Gruppe. Die Kosten pro Treffen betragen 10 Euro.

Weitere Angebote
Weiterhin findet das Trauercafé im Malteser Hospiz-Zentrum statt. Jeden letzten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr haben Hinterbliebene die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee und Kuchen mit Gleichbetroffenen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung hierzu ist nicht nötig. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, am Kochen mit Trauernden teilzunehmen oder durch eine Trauereinzelbegleitung unterstützt zu werden.

Für mehr Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an: Claudia Trilk, unter Tel. 603 3001 oder per E-Mail an claudia.trilk(at)malteser(dot)org.


Bereichernd und berührend - 16 neue Trauerbegleiterinnen

„Dieser Kurs war bereichernd für meine Persönlichkeit“, berichtet eine Teilnehmerin des Trauerbegleitkurses, „wir durften weinen, haben aber nicht nur geweint“, sagt eine andere. Was es auch ist, was jede der 16 Frauen berührt hat, sie haben eines gemein: alle haben den Befähigungskurs erfolgreich absolviert und können ab sofort offiziell als Trauerbegleiterinnen tätig werden.

Gleich zu Anfang des Kurses haben sich die Teilnehmerinnen auf das schwere Thema der eigenen Trauer eingelassen. „Wir haben sie im Kloster Nütschau mit extremen Tiefen konfrontiert“, so Conny Wolff vom Trauerinstitut Deutschland, die mit Claudia Trilk den Kurs leitete. Verschiedene Trauerwege, Rituale in der Trauerbegleitung oder der Umgang mit Schuld und Scham, die Damen haben sich mit den verschiedensten Themen beschäftigt. „Wir vermitteln hier eine Haltung, d.h. wie begegne ich meinem Gegenüber in der Trauer?“, sagt Kursleiterin Wolff. Aller Motivation der Kursteilnehmerinnen zum Trotz, zeigten sich im Laufe des Kurses auch immer wieder die Herausforderung der Trauerbegleitung. „Schaffe ich das? Bekomme ich das auch wirklich hin?, ein solches Ringen gehört dazu“, ist sie sich sicher.

Für Teilnehmerin Sabine Fischer-Happel gehört die Trauer einfach zum Leben dazu. Andere in ihrer Trauer begleiten zu dürfen, sei für sie ein Geschenk. Besonders bewegt hat sie dieser Auftrag: „Wir haben einen Brief an uns selbst geschrieben. Ich habe in meinem Leben noch nie einen so berührenden Brief bekommen. Ich habe ihn seither mehrfach durchgelesen. Er ist ein ganz wertvoller Schatz in meinem Leben“, sagt Fischer-Happel. Alle Damen sind bereits ausgebildete Sterbebegleiterinnen. Ein nötiger erster Schritt im Hospiz-Zentrum bevor Ehrenamtliche Trauernde begleiten dürfen. „Ich wollte gern sofort Trauerbegleiterin werden, aber das ging nicht. Ich musste erst den Umweg über die Sterbebegleitung gehen. Das ist sehr sinnvoll. Ich habe mich, meine Qualitäten als Begleiterin besser kennengelernt, zum Beispiel mich zurückzunehmen“, so Madlon Kroll. Für die Alsterdorferin sei es spannend, herauszufinden, wo die eigenen Kraftquellen des Trauernden lägen und zu helfen, diese zu aktivieren.

Zur Übergabe der Zertifikate, dankte Diözesangeschäftsführer Alexander Becker den Teilnehmerinnen für ihr Engagement: „Trauerarbeit ist kein Abfallprodukt der Sterbebegleitung. Sie hat ihren Raum, ihren Platz bei uns. Die Trauerarbeit ist gewollt. Danke, dass Sie diesen Platz einnehmen.“ Maßgeblich finanziert wurde der Kurs von zwei Stiftungen und dem Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V.
Das Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard freut sich nun rund 30 geschulte ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen in der Trauerarbeit einsetzen zu können. „Einen Menschen auf dem Weg zurück ins Leben zu begleiten, finde ich besonders reizvoll. Ich freue mich so auf die Arbeit und hoffe, es geht bald los“, sagt Madlon Kroll strahlend.


Umgang mit Enttäuschungen in der Sterbebegleitung - 4. Walddörfer Hospiztag

Informativ und gut besucht, der 4. Walddörfer Hospiztag. Foto: Claudia Trilk

Rund 200 Zuhörer lauschten beim 4. Walddörfer Hospiztag am Donnerstag, 25. Februar dem Vortrag von Dr. Daniela Tausch, die über den „Umgang mit Enttäuschungen in der Sterbebegleitung“ sprach. Der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. des Malteser Hospiz-Zentrums und die Freunde und Förderer des Diakonie Hospiz Volksdorf hatten Begleiter und Interessierte ins Amalie-Forum des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses eingeladen. Dr. Daniela Tausch, Psychotherapeutin in Würzburg, Psychoonkologin und Initiatorin des Stuttgarter Hospizes, sprach über Erwartungen und Enttäuschungen von Haupt- und Ehrenamtlichen sowie Angehörigen in der Begleitung von Sterbenden.  Die Referentin stellte hilfreiche Sichtweisen und Perspektiven dar, wenn ein "sanftes Sterben" nicht gelingt. Trotz hohen Engagements und Einfühlungsvermögens kann es passieren, dass die begleitende Person vom Sterbenden abgelehnt wird. Was diese Zurückweisung mit Menschen macht, die einem anderem Menschen auf seinem letzten Lebensweg beistehen, erläuterte die Referentin den Gästen.


Sterbende begleiten lernen - neuer Kursdurchgang für Ehrenamtliche

Am Ende des Lebens nicht allein dank ehrenamtlicher Hospiz-Begleiter. Foto: Stefanie Langos

Das Malteser Hospiz-Zentrum startet am 1. April 2016 einen neuen Kurs „Sterbende begleiten lernen“ für die Befähigung von ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen. Der Kurs dient der Vorbereitung zur Begleitung von Menschen im Hamburger Nordosten, einschließlich der Region um Langenhorn, Bramfeld und Wandsbek, die mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind. Der Grundkurs umfasst 50 Unterrichtsstunden in der Zeit vom 01.04.2016 – 25.06.2016 und kostet 130 Euro.
Ein kostenloser Informationsabend findet am Dienstag, 23. Februar von 18:30 bis 20:30 Uhr im Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard, Halenreie 5, 22359 Hamburg-Volksdorf, statt. Bitte melden Sie sich hierfür an. Für mehr Informationen und Fragen stehen Ihnen zur Verfügung: Astrid Karahan und Corinna Woisin unter Tel. 603 3001, hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org.


"Umgang mit Enttäuschungen in der Sterbebegleitung"

Die meisten Menschen möchten am Lebensende nicht allein sein. Foto: CandyBox/fotolia.com

Zum 4. Walddörfer Hospiztag am Donnerstag, 25. Februar um 19 Uhr laden die Freunde und Förderer des Diakonie-Hospizes Volksdorf und der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard ins amalieFORUM des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses, Hasselkamp 33, in 22359 Hamburg, ein. Dr. Daniela Tausch, psychologische Psychotherapeutin aus Würzburg, spricht über den Umgang mit Enttäuschungen in der Sterbebegleitung. Der Eintritt ist frei. Herzliche Einladung an alle Begleiter/innen und Interessierte.


Zum Tag der Kinder- und Jugendhospizarbeit am 10. Februar

Dank des medizinischen Fortschritts leben auch Kinder mit einer lebensverkürzenden Krankheit immer länger und erreichen häufiger als früher das Erwachsenenalter. Für die Eltern, Angehörigen und die professionellen Begleiter verändern sich die Aufgaben.
Pubertät, Ende der Schulausbildung, Wunsch nach eigenständigerem Wohnen und Arbeiten stellen sich den Eltern als besondere Herausforderung. Die soziale und medizinische Versorgung jedoch muss trotz dieses Abnabelns auf sehr hohem Niveau auch bei jungen Erwachsenen weiter erfolgen. Dabei ist die Versorgungslage zum Beispiel im Rahmen der Speziellen Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) für Kinder und Jugendliche noch schlechter als für (ältere) Erwachsene. „Es gibt zu wenige Kinderärzte mit palliativer Qualifikation“, sagt Ramona Bruhn-Tobler, Leiterin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes im Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard, und sieht insbesondere im ländlichen Raum zu wenig Unterstützung für die Familien.

Die ehren- und hauptamtlichen Hospizbegleiter stellen sich auf eine immer längere Begleitung und Entlastung der Familie ein. Diese dauert bisher in der Regel einige Monate bis wenige Jahre. Weil die Herausforderungen steigen, muss die Qualifizierung der Hospizbegleiter weiter ausgebaut werden. Das kostet Geld, das durch Spenden akquiriert werden muss, da die Krankenkassen nur 70 Prozent der hauptamtlichen Koordinierungsstelle bezahlen.

Immer näher rückt die hospizliche Begleitung lebensverkürzend erkrankter Kinder und Jugendlicher an die in der Behindertenhilfe betreuten Menschen heran. „Hier gilt es Brücken zu schlagen“, fordert Ramona Bruhn-Tobler, da sich Träger, Organisationen und Mitarbeiter der Behindertenhilfe meist erst in Ansätzen mit der Begleitung von Menschen mit Behinderung am Lebensende und in der Trauer auseinandersetzen.


Das neue Jahr begrüßt und der Verstorbenen gedacht

Zahlreiche Menschen waren auch 2015 dank ehrenamtlicher Begleiter am Lebensende nicht allein. Foto: Stefanie Langos

„Das ist Hospizarbeit, keine Weg ist uns zu weit, kein Wetter zu schlecht“, mit diesen Worten eröffnete Corinna Woisin den traditionellen Neujahrsempfang des Malteser Hospiz-Zentrums am Dienstag, 19. Januar. Denn verschneit präsentierte sich Volksdorf an diesem Abend. Rund 80 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen waren trotz des winterlichen Wetters ins Hospiz-Zentrum gekommen, um auf 2015 zurückzublicken und das neue Jahr zu feiern. „Herzlichen Dank für Ihr Engagement. Es ist ein klares Zeichen, dass Sie für das Leben setzen“, sagte Diözesangeschäftsführer Alexander Becker. Er freue sich auf das Jubiläumsjahr, so Becker. In 2016 feiert das Hospiz-Zentrum bereits sein 25-jähriges und der Kinder- und Jugendhospizdienst sein fünfjähriges Bestehen. Auch der in 2015 verstorbenen Menschen gedachten die Anwesenden. Die Namen der zahlreichen Begleiteten wurden auf Steine geschrieben und in einer Glasvase gesammelt. Zum Sommerfest werden die Steine in den Garten des Hospiz-Zentrums gelegt und so symbolisch der Natur übergeben. Bei Linsen- und Lauchsuppe, vielen anderen herzhaften und süßen Leckereien und guten Gesprächen klang dieser gemütliche Abend für das Ehrenamt aus.


Neue Kindertrauergruppe ab dem 11. Januar

Hier können Kinder ihrer Trauer Ausdruck verleihen. Foto: Ramona Bruhn-Tobler

Die nächste Trauergruppe für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren wird das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard ab dem 11. Januar 2016 gemeinsam mit dem Hamburger Zentrum für Kinder und Jugendliche in Trauer e.V. in Hamburg-Volksdorf beginnen. In der Trauergruppe sollen die jeweiligen Bedürfnisse von Kindern, die ihren Vater, ihre Mutter, Bruder oder Schwester verloren haben, im Mittelpunkt stehen. Kreative und spielerische Methoden werden in die Begleitung mit einbezogen, um so altersgerecht Unterstützung anzubieten. Unter Leitung der Kinder- und Jugendtrauerbegleiterinnen Ramona Bruhn-Tobler (Malteser Hospiz-Zentrum) und Maria Traut (Hamburger Zentrum für Kinder und Jugendliche in Trauer e.V.) treffen sich die Teilnehmer in einem zweiwöchigen Rhythmus im Malteser Hospiz-Zentrum, Halenreie 5, in 22359 Hamburg. Eine Anmeldung ist erforderlich. Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an Ramona Bruhn-Tobler unter Tel. 040 603 3001 oder per E-Mail an ramona.bruhn(at)malteser(dot)org.


Zweiter Familiennachmittag des Kinder- und Jugendhospizdienstes

Was wird 2016 bringen? Was wünsche ich mir für das kommende Jahr? Foto: Ramona Bruhn

In der Holzwerkstatt Weihnachtsbaumschmuck gestalten, Kerzen dekorieren, Stoffherzen nähen sowie bunte Schneelandschaften, Weihnachtsbären und Teelichthalter basteln oder auch selbstgebackenen Kuchen und leckere Waffeln genießen, all das stand für die 26 Teilnehmer beim zweiten Nikolaus-Familiennachmittag des Malteser Hospiz-Zentrums am Samstag, 5. Dezember auf dem Programm. Für alle Familien, die in der Kinder- und Jugendhospizarbeit sowie in der Kinder- und Jugendtrauerarbeit begleitet werden und wurden, gestalteten Ehrenamtliche sowie die Koordinatorinnen Ramona Bruhn und Roswitha Brandt diesen besonderen Nachmittag.
Die Erwachsenen konnten mit Hilfe von Klangschalen auf Entspannungsreise gehen. Ein besonderes Highlight war der Besuch von Bonny, einer kleinen agilen Pudeldame, die mit ihrer Besitzerin Ivonne Sablonski, einer Ehrenamtlichen des Malteser Besuchsdienstes mit Hund, für viel Freude sorgte. Abgerundet wurde der bunte Nachmittag mit einem gemeinsamen Abendessen sowie einer bunten Sammlung an Wünschen für 2016 der kleinen und großen Teilnehmer/innen, bevor alle Familien mit einem kleinen Nikolausgeschenk wieder nach Hause aufbrachen. Zehn Ehrenamtliche hatten den kreativen Nachmittag wieder mit viel Herz und großem Engagement geplant und begleitet. „Ich finde es toll, wieder hier sein zu können“, resümierte Sarah (18 J.) am Ende der Veranstaltung, „Wir sind nun das zweite Mal hier und irgendwie ist es schon ein kleines Ritual für mich und meine Familie geworden.“
2016 soll es im Rahmen der Jubiläen „25 Jahre Malteser Hospiz-Zentrum & 5 Jahre ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit“ am 10. September 2016 ein Spätsommerfest für alle begleiteten und interessierten Familien geben.


Wissenstransfer nach Russland

Russische Ärzte- und Palliativmediziner beim Austausch im Hospiz-Zentrum. Foto: Ingeborg Dallmann

Russische Ärzte und Palliativmediziner informierten sich am Freitag, 11. Dezember im Malteser Hospiz-Zentrum über die fachlichen, personellen und finanziellen Strukturen der deutschen Hospiz- und Palliativversorgung. Hospizleiterin Corinna Woisin referierte auch über die ambulante Hospizarbeit des Malteser Hospiz-Zentrums und die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern. Die 18 Zuhörer hatten als Dankeschön ein Gemälde eines russischen Künstlers im Gepäck. Die Teilnehmer der Fachdelegation kamen aus verschiedenen Teilen Russlands. Sie sind eine Woche lang in Hamburg, um Informationen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen, um den Aufbau von palliativen Strukturen in Russland vorzubereiten.


300 Euro für die Hospizarbeit der Malteser in Hamburg

Bewährtes Miteinander zwischen Cura-Seniorenzentrum und dem Hospiz-Zentrum. Foto: Cura.

Über eine Spende von 300 Euro vom Cura-Seniorenzentrum "Haus Lerchenberg" an das Malteser Hospiz-Zentrum freute sich Hospizleiterin Corinna Woisin am Dienstag, 8. Dezember. Einrichtungsleiterin Sabine Becker, Pflegedienstleiter Kai Heimmüller und die Beschäftigungstherapeutin Frauke Günther überreichten den Spendenscheck als Anerkennung der guten Zusammenarbeit. Seit 2006 besuchen ehrenamtliche Hospiz-Begleiterinnen der Malteser schwerkrankte und sterbende Bewohnerim Cura-Seniorenzentrum.


Neue Hospizbegleiter/innen im ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst

Gut geschult in die Sterbebegleitung. Foto: Corinna Woisin

17 Teilnehmer/innen haben kürzlich den Vertiefungskurs für den ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst im Malteser Hospiz-Zentrum erfolgreich abgeschlossen. Dabei standen Themen wie Schmerzen, die Auswirkungen von schweren Erkrankungen auf die Familie, bestimmte Krankheitsbilder, Selbstbestimmung am Lebensende, sowie Trauer und Abschiednehmen auf der Agenda. Die Teilnehmer sind jetzt befähigt, als Hospizbegleiter für den ambulanten und stationärem Einsatz Erwachsenen zur Seite zu stehen. Die Kursleiterinnen Corinna Woisin und Astrid Karahan freuen sich über die engagierten neuen ehrenamtlichen Begleiter/innen. Alle Absolventen haben sich für eine Tätigkeit im Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard entschieden, viele von ihnen sind bereits in der ambulanten Begleitung, auf einer Palliativstation oder im stationärem Diakonie Hospiz-Volksdorf eingesetzt.


Abgeschlossen: 4. Kurs für Ehrenamtliche im Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst

Die neuen Ehrenamtlichen wollen Kinder und Jugendliche im Sterben begleiten. Foto: Malteser Hospiz-Zentrum

Acht Teilnehmerinnen und vier Teilnehmer haben kürzlich den vierten Kurs für ehrenamtlich Interessierte des Kinder- und Jugendhospizdienstes im Malteser Hospiz-Zentrum absolviert. Im Frühjahr 2015 hatten die Ehrenamtlichen bereits den Grundkurs „Sterbende begleiten lernen“ besucht, bevor sie nun von September bis November den 50-stündigen Vertiefungskurs für den Bereich „Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“ gemeistert haben. Mehrere der Ehrenamtlichen befinden sich bereits in einer ambulanten Begleitung. So auch Wolfgang Klein, einer der neuen Ehrenamtlichen. Warum er sich für diesen Bereich entschieden hat? "Das kam mehr aus dem Bauch heraus, vielleicht weil ich beruflich als Gewerbelehrer vor allem mit jungen Menschen zu tun hatte und es für mich eine schöne Erfahrung war, Zugang zu ihnen zu bekommen und zu merken, ihnen etwas geben zu können. Angesprochen hat mich auch, dass Kinder- und Jugendhospizarbeit bedeutet, stark vernetzt zu sein. Teil dieses Netzwerks zu sein, gefällt mir.“ Er begleitet seit einigen Wochen einen 14-jährigen Jungen mit einer schweren Mehrfachbehinderung. Wolfgang Klein besucht ihn einmal wöchentlich für ca. drei Stunden: „Die Erfahrung,  dass es auch ohne die Möglichkeit der sprachlichen Kommunikation, ein Miteinander geben kann, eine Beziehung möglich ist und zum Beispiel ‚nur‘ ein kleines, angedeutetes Lächeln des Jungen, mich tief berühren kann, ist für mich von besonderem Wert", erzählt er. Ramona Bruhn und Roswitha Brandt, Kursleitungen und Koordinatorinnen des integrierten ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes im Malteser Hospiz-Zentrum, freuen sich sehr über die neuen, ehrenamtlich Engagierten, die sowohl Familien mit einem lebensverkürzt erkrankten Kind, aber auch Familien, in denen ein Elternteil sterbend ist, eine psychosoziale Begleitung anbieten.


"Wiederholungstäter": Skatgemeinschaft spendet

Skat spielen für einen guten Zweck. Foto: Steffi Pelz / pixelio.de

Das Malteser Hospiz-Zentrum freut sich über eine Spende von 340 Euro, die die Skatgemeinschaft um Volker Witthöft, Knut Witthöft und Spielleiter Jürgen Sander der Leiterin Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard, Corinna Woisin, am Montag, 16. November überreichte. Schon zum vierten Mal spendeten die Spieler für die ambulante Hospizarbeit in Volksdorf das Geld aus der Spielrunde, welches großzügig aufgerundet wurde. "Es klingelte an der Haustür und der Spielleiter Herr Jürgen Sander überreichte mir den Briefumschlag mit der Spende. Wir haben uns sehr gefreut und sind begeistert über diese Art der Wertschätzung unserer Arbeit", bedankte sich Corinna Woisin.


Vernissage: »Marlies Fliessbach – Malerei«

Der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. lädt ein zur Ausstellungseröffnung »Marlies Fliessbach – Malerei« am Donnerstag, 12. November um 18 Uhr im Malteser Hospiz-Zentrum, Halenreie 5, in 22359 Hamburg-Volksdorf.
 
Leuchtende Farben und eingeritzte Zeichen: Die Künstlerin Marlies Fliessbach schafft rätselhafte Szenen, die scheinen, als wären sie Traumbildern oder Wünschen entnommen. Es sind kleine Anekdoten und erfundene Erzählungen, die aus den Tiefen der Schichten an die Oberfläche dringen. Die Bilder erhalten einen geradezu archäologischen Charakter, indem aufgebaute Schichten wieder abgeschabt und aufgekratzt und die unteren Lagen der Malerei offengelegt werden. Man möchte sich in diesen Erzählungen verlieren, oder gar flüchten, vor den täglichen Nachrichten und Hiobsbotschaften dieser Zeit. Marlies Fliessbach kommentiert das gesellschaftliche und politische Geschehen nicht, sondern schafft Rückzugsraum, einen Gegenpol.

Die Ausstellung wird bis Ende Februar 2016 gezeigt. Besichtigungstermine können direkt unter Tel. 040 - 603 3001 vereinbart werden. Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an Hospizleiterin Corinna Woisin, unter Tel. 040/603 3001 oder per E-Mail an corinna.woisin(at)malteser(dot)org.


Sterben ohne Obdach – Brauchen wohnungslose Menschen Sterbebegleitung?

Uwe Enenkel während seines Vortrags zu gelingender Sterbebegleitung. Foto: Heike Günther

Das Interesse sich im Rahmen der Hamburger Hospizwoche mit dem Thema Sterben ohne Obdach auseinanderzusetzen war groß: Über 40 Personen aus dem Bereich des freiwilligen Engagements, der medizinisch-pflegerischen Versorgung und der Wohnungslosenhilfe besuchten am Dienstag, 13. Oktober die Veranstaltung des Arbeitskreises „Wohnungslosigkeit und Gesundheit“ der Koordinierungsstelle „Gesundheitliche Chancengleichheit“ Hamburg im Gesundheitszentrum St. Pauli. Uwe Enenkel, Koordinator für das  Malteser Hospiz- Zentrum Bruder Gerhard in Hamburg-Volksdorf, berichtete wie Sterbebegleitung gelingen kann und welche Möglichkeiten der Unterstützung es für Betroffene und ihre Angehörigen in Hamburg gibt. Lesen Sie hier den vollständigen Bericht zur Diskussionsrunde.


Theaterstück "Aufgewacht" begeistert Publikum

Unbefangener Umgang mit schweren Themen. Das "Aufgewacht"-Team begeisterte das Publikum. Foto: Astrid Karahan

Über 80 Zuschauer/innen im Volksdorfer Kino Koralle freuten sich das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard und das Diakonie-Hospiz Volksdorf am Donnerstag, 15. Oktober. Die Uraufführung des Theaterstücks „Aufgewacht“ vermittelte die ambivalenten Gefühle zwischen Sinnlosigkeit, Sehnsucht nach dem Tod und die Suche nach dem Sinn des Lebens angesichts einer schweren Erkrankung. Der jungen Schauspielerin und Autorin des Stücks, Vivane Jovanov, gelang es gemeinsam mit Uwe Bruns (Gitarre/Bass) und Lioba Suchomel (Gesang) das Publikum zu begeistern. Das Stück konnte Mut machen, dem Tod ins Gesicht zu sehen und die Sehnsucht nach dem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen wieder zu entdecken und zu spüren. In der anschließenden Gesprächsrunde, die von Corinna Woisin (Leiterin Malteser Hospiz-Zentrum) und Andreas Hausberg (Geschäftsführer Diakonie-Hospiz Volksdorf) moderiert wurde, kam es zu einem sehr persönlichen Erfahrungsaustausch zwischen Schauspielerin, Regie und Publikum. 


Gemeinsam begleiten - 10. Hospiz- und Palliativtag Schleswig-Holstein

Sterbebegleitung kann niemand alleine leisten. Beim 10. Hospiz- und Palliativtag am Samstag, 17. Oktober in Elmshorn geht es deshalb um Palliativmedizin, häusliche Versorgung, Pflege und emotionale Unterstützung durch Ehrenamtliche. Nur fachübergreifend und kooperativ ist eine Begleitung möglich, die Entlastung für Familien und Betroffene schafft und Freiräume für einen würdevollen Abschied.

10:00-13:00 Uhr: Ehrenamtliche als Grenzgänger im System der Hospiz- und Palliativversorgung (Corinna Woisin, Malteser Hospiz-Zentrum Hamburg). Das ausführliche Programm, weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier

Der Hospiz- und Palliativtag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Freien Waldorfschule Elmshorn und dem Hospiz- und Palliativverband SH e.V.

Veranstaltungsort: (barrierefrei)
Freie Waldorfschule
Adenauerdamm 2
25337 Elmshorn


"Aufgewacht": Bewegendes Theaterstück am 15. Oktober im Kino Koralle

Annas Leben liegt eigentlich noch vor ihr. Doch die junge Frau verliert sich in der Sinnlosigkeit ihres Lebens. Sie findet keinen Ausweg aus ihren negativen Gedanken, sie wünscht sich den Tod. Parallel zu dem was Anna bewegt, sind immer wieder ihre Träume präsent. Das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard und das Diakonie-Hospiz Volksdorf präsentieren ein Theaterstück zwischen Sinnlosigkeit, Sehnsucht nach dem Tod und Suche nach dem Sinn des Lebens angesichts einer schweren Erkrankung.

Das Stück soll Mut machen, dem Tod ins Gesicht zu sehen, um dann die Sehnsucht nach dem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen wieder zu entdecken und zu spüren. Die Musiker geben dem Publikum immer wieder die Möglichkeit zu träumen, eigene Gedanken zu spinnen oder in Gefühle einzutauchen, die das Stück unweigerlich auslöst.

Schauspiel: Viviane Jovanov
Gesang und Off-Stimme: Lioba Suchomel
Gitarre/Bass: Uwe Bruns
Regie: Apostolos Dulakis, Anke Camela Roeder

"Aufgewacht" am Donnerstag, 15. Oktober im Kino Koralle, Kattjahren 1, in 22359 Hamburg. Karten erhalten Sie im Kino Koralle (Tel. 040/ 64 20 89 39, info(at)korallekino(dot)de), Kosten: 10 Euro/8 Euro ermäßigt (Schüler, Studenten, Mitarbeiter/innen beider Veranstalter). Das Theaterstück beginnt um 19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr).


Trauernde und Begleiter berichten über ihre Erfahrungen in der Trauerbegleitung. Foto: Malteser Hospiz-Zentrum

Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen scheint schlagartig nichts mehr wie es war. In dieser schweren Phase begleitet und unterstützt das Malteser Hospiz-Zentrum in Volksdorf trauernde Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Trauernde und ehrenamtliche Trauerbegleiter/innen berichten am Mittwoch, 14. Oktober von 19 bis 21 Uhr im Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard (Halenreie 5) über ihre Erfahrungen und stehen für Gespräche zur Verfügung.

Das Angebot des Hospiz-Zentrums umfasst Trauergruppen, Einzelbegleitungen, Kochen mit Trauernden sowie den Besuch des monatlichen Trauercafés in Hamburg-Volksdorf oder in Hamburg-Alsterdorf (ein Angebot für Menschen mit und ohne Behinderung).

Umrahmt wird die Veranstaltung durch die Ausstellung "Hamburger Lichtzeichen", in der hochwertige, ausdrucksstarke und künstlerisch wertvolle Einzel- und Gruppenarbeiten von Künstler/innen mit Handicap aus dem atelier lichtzeichen präsentiert werden. Es sprechen Claudia Trilk, Ramona Bruhn, trauernde Angehörige und ehrenamtliche Trauerbegleiter/innen. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich.


Welthospiztag und Hamburger Hospizwoche 2015

"Gemeinsam für ein würdevolles Sterben" - unter diesem Motto stehen der diesjährige Welthospiztag am 10. Oktober im Unilever-Haus in der Hafencity, Am Strandkai 1, und die anschließende Hamburger Hospizwoche bis 18. Oktober mit rund 60 Veranstaltungen im gesamten Hamburger Stadtgebiet.
Die Koordinierungsstelle Hospiz- und Palliativarbeit Hamburg hat zusammen mit dem LandesVerband Hospiz und Palliativarbeit Hamburg e.V. und vielen Einrichtungen ein umfangreiches Kultur- und Informations-Programm zusammengestellt. Das ist eine ideale Möglichkeit, die verschiedenen Einrichtungen kennen zu lernen und sich ausgiebig über Angebote, Voraussetzungen und auch die Möglichkeiten einer Mitarbeit zu informieren.

Der Welthospiztag am 10. Oktober steht in Hamburg in diesem Jahr unter dem Schwerpunktthema "Letzte Wünsche". Zwei Vorträge und eine Mitmachaktion, bei der alle Hamburger/innen aufgefordert sind, zu formulieren, was sie sich in ihrem Leben auf jeden Fall wünschen, laden ein zur Auseinandersetzung mit
dem, was einem wirklich wichtig ist. Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentieren sich von 13 bis 17 Uhr die Einrichtungen des LandesVerbandes Hospiz und Palliativarbeit Hamburg e.V.

Das Programm finden Sie unter
http://www.welthospiztag-hamburg.de

Gemeinsam begleiten - 10. Hospiz- und Palliativtag Schleswig-Holstein

Sterbebegleitung kann niemand alleine leisten. Beim 10. Hospiz- und Palliativtag am Samstag, 17. Oktober in Elmshorn geht es deshalb um Palliativmedizin, häusliche Versorgung, Pflege und emotionale Unterstützung durch Ehrenamtliche. Nur fachübergreifend und kooperativ ist eine Begleitung möglich, die Entlastung für Familien und Betroffene schafft und Freiräume für einen würdevollen Abschied.

10:00-13:00 Uhr: Ehrenamtliche als Grenzgänger im System der Hospiz- und Palliativversorgung (Corinna Woisin, Malteser Hospiz-Zentrum Hamburg). Das ausführliche Programm, weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

Der Hospiz- und Palliativtag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Freien Waldorfschule Elmshorn und dem Hospiz- und Palliativverband SH e.V.

Veranstaltungsort: (barrierefrei)
Freie Waldorfschule
Adenauerdamm 2
25337 Elmshorn


Sozialtag für Arbeitnehmer im Hospiz-Garten

Auch im Garten ist Teamarbeit gefragt. Foto: Corinna Woisin

Weder Software-Entwicklung noch Abstimmungsmeetings standen am Freitag, 25. September für neun Mitarbeiter/innen des Dienstleistungsunternehmens ConceptPeople auf dem Programm. Im Rahmen des Malteser Social Days hatte ihr Arbeitgeber sie einen Tag zugunsten von sterbenden Menschen freigestellt. So halfen sie den Garten und die Auffahrt des Malteser Hospiz-Zentrums zu pflegen. „Bei diesem tollen Wetter haben wir richtig viel geschafft, sodass der barrierefreie Zugang zum Haus jetzt wieder begehbar ist“, sagt Erika Seligmann, Servicekraft am Hospiz-Zentrum. Sie und Hospizleiterin Corinna Woisin haben den Einsatz begleitet. Bei Suppe, Kaffee und Kuchen tauschten sich die Teilnehmer des Social Days in den Pausen über die jeweils anderen Tätigkeitsfelder aus.

Für den Sozialtag stellen bundesweit 52 überwiegend größere Unternehmen ihre Mitarbeiter zugunsten von hilfsbedürftigen Menschen frei. Neben benachteiligten Kindern, Sterbenden, Kranken, stehen auch Menschen mit Behinderung im Vordergrund. In fast 130 Maßnahmen engagieren sich mehr als 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Branchen wie Banken, Technologie, Informationsservices und Verwaltung.

Hier können Sie erfahren, welchen Eindruck unsere Gäste von ConceptPeople vom Social Day im Hospiz-Zentrum hatten http://www.conceptpeople.de/news/bericht-malteser-social-day.html


„Ich wünschte mir, ich hätte vor sieben Jahren gewusst, dass es Sie gibt!“

Diese Aussage einer 84-jährigen Dame an unserem Infostand, anlässlich des Volksdorfer Stadtteilfestes am 5. September, hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig und sinnvoll Öffentlichkeitsarbeit ist. Vor sieben Jahren war ihr Ehemann an einem Gehirntumor erkrankt. Gemeinsam mit der Tochter pflegte und begleitete sie ihn zu Hause bis zu seinem Tod. Die schwere Aufgabe meisterten die beiden bis an den Rand der Erschöpfung und hätten sich dabei Unterstützung durch ehrenamtliche Hospizbegleiter gewünscht. Leider wussten sie nichts von dem kostenlosen Angebot der Malteser in Volksdorf. Noch heute, nach sieben Jahren, erlebe die Witwe Phasen tiefer Trauer über den Verlust ihres Partners. Hier konnten wir ihr ein weiteres Hilfsangebot des Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard, nämlich die Unterstützung bei der Trauerbewältigung, aufzeigen. Ob Einzelbegleitung, Trauercafé, Trauergruppe oder das Kochen mit Trauernden – auch hier sind die meisten Angebote für Betroffene kostenlos.

Uwe Enenkel (Palliative Fachberatung)


Neu: Trauergruppe für Jugendliche

Hoffnung in der Trauer geben. Foto: Falk/pixelio

Bisher gibt es im Hamburger Nordosten noch kein Gruppenangebot für trauernde Jugendliche. Dies möchten das Hospiz-Zentrum des Malteser Hilfsdienstes e.V., das Institut für Trauerarbeit Hamburg e.V. und das Hamburger Zentrum für Kinder und Jugendliche in Trauer e.V. nun ändern. Ab Mittwoch, 11. November startet erstmalig eine Jugendtrauergruppe in Kooperation der drei Einrichtungen. Die fachlich geleitete Gruppe, die auf die jeweiligen Bedürfnisse von Jugendlichen eingehen und ein altersbezogenes Unterstützungsangebot bieten möchte, wird 14-tägig jeweils mittwochs von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Malteser Hospiz-Zentrum, Halenreie 5, in 22359 Hamburg stattfinden. Eine Anmeldung zur Gruppe ist vor Beginn erforderlich (geschlossene Gruppe).

Interessierte Jugendliche zwischen 14 bis 18 Jahren und deren Familien melden sich für ein Vorgespräch oder weitere Einzelheiten bitte bei Ramona Bruhn im Malteser Hospiz-Zentrum unter Tel. 040 – 603 3001 oder per E-Mail an ramona.bruhn(at)malteser(dot)org.


Noch Plätze frei: Neue Trauergruppe im Malteser Hospiz-Zentrum

Mit den Maltesern in der Trauer nicht allein. Foto: luise/pixelio

Das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard bietet Betroffenen die Möglichkeit, ab dem 
16. September an einer von erfahrenen Trauerbegleiterinnen geleiteten Trauergruppe teilzunehmen. Die Treffen finden mittwochs von 10  bis 12 Uhr in der Halenreie 5 statt. Für diese Gruppe stehen noch einige Restplätze zur Verfügung. Interessierte können einen Termin für unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren oder nähere Informationen erhalten unter Tel.: 603 3001. Eine Anmeldung ist noch bis zum 10. September möglich!

Trauercafé
Jeden letzten Donnerstag im Monat findet das Trauercafé im Malteser Hospiz-Zentrum statt. Von 16 bis 18 Uhr haben Hinterbliebene die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee und Kuchen mit Gleichbetroffenen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung hierzu ist nicht nötig. Nächste Termine: 24. September, 29. Oktober und 26. November.

Für mehr Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an:
Claudia Trilk unter Tel. 603 3001 oder per E-Mail an claudia.trilk@malteser.org


Inspirierender Spaziergang für Hospizmitarbeiter

Durch das benachbarte Naturschutzgebiet, die Volksdorfer Teichwiesen, wanderten am Samstag, 22. August 23 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freunde des Malteser Hospiz-Zentrums. Mit Texten und Liedern kamen die Teilnehmer miteinander zum Thema Ernte ins Gespräch. Sie verweilten, beteten, sangen und gaben der Stille Raum und gingen gemeinsam wieder ein Stück des Weges. Dieses spirituelle Angebot wird von den ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern selbständig organisiert und als Kraftquelle für den eigenen Glauben und für die hospizliche Gemeinschaft verstanden.


„Hamburger Lichtzeichen“ - Künstler mit Handicap stellen aus

Hochwertige, ausdrucksstarke und künstlerisch wertvolle Einzel- und Gruppenarbeiten von Künstler/innen mit Handicap präsentiert das atelier Lichtzeichen ab dem 20. Juli im Malteser Hospiz-Zentrum. Unter dem Motto „Hamburger Lichtzeichen“ sind abstrakte, farbenfrohe und energiereiche Bilder, aber auch gemalte Impressionen und Wahrzeichen Hamburgs zu sehen.

Das "atelier Lichtzeichen" ist 1993 im Rahmen der Tagesförderung gegründet worden und gehört zur alsterarbeit gemeinnützige GmbH im Verbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf. Zurzeit üben 20 Menschen mit Handicap im "atelier Lichtzeichen" eine künstlerische Tätigkeit aus. Im Vordergrund stehen dabei die Künstler, die mit ihren Begabungen in der Öffentlichkeit soziale Akzeptanz erfahren und mit ihrer künstlerischen Arbeit einer regelmäßigen, assistierten Beschäftigung nachgehen.

Die Ausstellung „Hamburger Lichtzeichen“ wird bis zum Ende der Hamburger Hospizwoche (18. Oktober 2015) im Malteser Hospiz-Zentrum gezeigt. Besichtigungstermine können direkt unter Tel. 603 3001 vereinbart werden.

Für mehr Informationen und Fragen zur Ausstellung wenden Sie sich bitte an:
Ramona Bruhn, Tel. 040 - 603 3001, hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org
Für mehr Informationen zum Atelier Lichtzeichen wenden Sie sich bitte an:
Marcel Ben Merabet, Tel. 040 – 50 77 37 89, marcel.ben-merabet(at)alsterdorf(dot)de
Alsterdorfer Markt 10, 22297 Hamburg, www.atelier-lichtzeichen.de


Lebens- und Trauercafé Alsterdorfer Gärten für Menschen mit und ohne Behinderung

Das „Lebens- und Trauercafé Alsterdorfer Gärten" für Menschen mit und ohne Behinderung wurde Anfang April neu eröffnet. Das Angebot steht nun jeden ersten Donnerstag im Monat zwischen 16 und 18 Uhr in der Dorothea-Kasten-Straße 1f in Hamburg zur Verfügung, so auch am Donnerstag, 1. Oktober. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard und dessen stellvertretende Leiterin Ramona Bruhn, sowie Sabine Plohmann, Mitarbeiterin der alsterdorf assistenz west und Palliativfachkraft, gestalten und begleiten das Lebens- und Trauercafé.

Das Lebens- und Trauercafé wird von den Assistenzgesellschaften der Ev. Stiftung Alsterdorf – dies sind die alsterdorf assistenz ost und die alsterdorf assistenz west – und durch das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard getragen. Diese Kooperation im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung ist in Hamburg bislang einmalig. 

Menschen mit Behinderung trauern wie Menschen ohne Behinderung und benötigen gleichermaßen Unterstützung und Begleitung. „Unser Bedürfnis ist, auch für trauernde Menschen mit einer geistigen Behinderung den Zugang zur Trauerbegleitung zu schaffen. Wir wollen ihnen wie Betroffenen ohne Behinderung die Möglichkeit geben, Menschen in der gleichen Lage kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen ihrem individuellen Verlust Ausdruck zu verleihen“, sagt Ramona Bruhn. Und Sabine Plohmann ergänzt: „Wir können das Wissen von Hospizarbeit und der Arbeit mit Menschen mit Behinderung nutzen und miteinander verbinden.“ Das Ziel ist, Menschen mit Assistenzbedarf langfristig den gleichen Zugang zu Hospiz-und Trauerangeboten zu bereiten und bei ihnen eine Kultur des Abschiednehmens zu fördern.
Der Besuch des Lebens- und Trauercafés, das vormals in der Himmelstraße 42 in Hamburg-Winterhude untergebracht war, ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nächster Termin des Lebens- und Trauercafés Alsterdorfer Gärten
Donnerstag, 1. Oktober von 16 – 18 Uhr in der Dorothea-Kasten-Str. 1f, 22297 Hamburg-Alsterdorf.

Kontakt
Ramona Bruhn, Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard, E-Mail: ramona.bruhn(at)malteser(dot)org, Tel.: 040/ 60 68 51 17 oder
Sabine Plohmann, alsterdorf assistenz west, E-Mail: s.plohmann(at)alsterdorf-assistenz-west(dot)de, Tel.: 040/ 35 74 81 16


„Ich habe noch nie so gut im Regen gestanden"

Der plötzlich einsetzende Sommerregen konnte die Stimmung beim Sommerfest des Malteser Hospiz-Zentrums am Dienstag, 7. Juli nicht trüben. Das Fest des Ehrenamts im Garten des Hospiz-Zentrums hielt Heiteres und Nachdenkliches für die rund 140 Gäste bereit. Die Teilnehmer der Projektgruppe „gelebte Spiritualität im Malteser Hospiz-Zentrum“ rund um die Ehrenamtlichen Cornelia Heinrich und Klaus Stieper gedachte aller Verstorbenen, die im vergangenen Jahr durch die Malteser begleitet wurden. Im Januar hatten die Hospiz-Begleiter Steine mit den Vornamen der Verstorbenen beschriftet und in einem Glasgefäß gesammelt. Zum Sommerfest legten die Gäste diese Steine in den Garten des Hospiz-Zentrums und gedachten damit auch allen Trauernden, die einen Menschen verloren haben.

Während später am Abend draußen der Regen prasselte, sorgten Daniel Lager (Gesang) und Gero Parmentier (Erzlaute/ Gitarre) im Hospiz-Zentrum mit Klassikern von Caterina Valente oder dem Ohrwurm „Tausendmal berührt“ von Klaus Lage für musikalische Unterhaltung und beste Stimmung. Corinna Woisin, Leiterin des Hospiz-Zentrums, bedankte sich bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. Besonderer Dank galt auch dem Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. „Ich bin dankbar für alles, was wir durch den Freundeskreis hier tun können. Danke für die antreibende Unterstützung und ehrenamtliche Arbeit, die Sie einbringen“, sagte Diözesangeschäftsführer Alexander Becker.


Sterbende begleiten lernen - zweiter Grundkurs abgeschlossen

Elf TeilnehmerInnen haben am Samstag, 6. Juni im Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard den Grundkurs zur Befähigung als HospizbegleiterIn abgeschlossen. Das Team des Hospiz-Zentrums freut sich über insgesamt 28 engagierte Frauen und Männer, die in diesem Jahr diesen Grundkurs abgeschlossen haben und nun in die praktische Tätigkeit eingeführt werden können. Nach der Praktikumsphase beginnt im September ein Vertiefungskurs, wahlweise für den ambulanten Hospizdienst bei Erwachsenen oder für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst. Die Vertiefungskurse setzen sich aus den AbsolventInnen aus den beiden Grundkursen 2015 zusammen. Alle TeilnehmerInnen haben sich für eine Tätigkeit im Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard entschieden.
Informationen zum Grundkurs 2016 "Sterbende begleiten lernen"


Inspirierender Spaziergang für Hospizmitarbeiter

Durch das benachbarte Naturschutzgebiet, die Volksdorfer Teichwiesen, sind am
Samstag, 28. März 25 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freunde des Malteser Hospiz-Zentrums gelaufen. Zwischen Texten und Liedern kamen die Teilnehmer miteinander ins Gespräch und tauschen sich aus. Sie verweilten, beteten, gaben der Stille Raum und gingen gemeinsam wieder ein Stück des Weges. Schon zum zweiten Mal fand dieses spirituelle Angebot statt. Für viele ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter ist es Kraftquelle für den eigenen Glauben und die Gemeinschaft. Ganz nach dem Motto vom Ehrenamt fürs Ehrenamt!


Kurs und Informationsabend „Sterbende begleiten lernen“

Das Malteser Hospiz-Zentrum startet im April einen neuen Kurs „Sterbende begleiten lernen“ für ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Der Kurs dient der Vorbereitung von InteressentInnen zur Begleitung von Menschen im Hamburger Nordosten, einschließlich der Regionen um Langenhorn, Bramfeld und Wandsbek, die mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind. Der Grundkurs umfasst 50 Unterrichtsstunden in der Zeit vom 10.04. bis 06.06. und kostet 130 Euro.

Für Kurs-Informationen und zur Vereinbarung eines persönlichen Gesprächs wenden Sie sich bitte an: Astrid Karahan oder Corinna Woisin, Tel. 6 03 30 01, hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org


"Wenn Krankheit und Tod mir zu nahe kommen" - Prof. Dr. Traugott Roser in Volksdorf

100 Besucher waren am Donnerstag, 26. Februar in die St. Michaels Kapelle nach Volksdorf gekommen, um Professor Dr. Traugott Roser zu hören, der anlässlich des 3. Walddörfer Hospiztages über die Kraft der Spiritualität in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Patienten und ihrer Familien sprach. Der Dozent hielt einen facettenreichen Vortrag mit Blick auf Leiden, die Begleitern und Begleiterinnen in Gemeinden, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, aber natürlich auch jedem Menschen im Privatleben begegnen. Außerdem beleuchtete er die aktuelle Debatte über ärztlich assistierten Suizid und den persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Leid in Krankheit und Tod. Die komplexen Informationen regten die Zuhörer und Zuhörerinnen zum Nachdenken über die eigene Haltung an. Anschließend fand ein reger Austausch an den Ständen des Diakonie-Hospizes Volksdorf und des Malteser Hospiz-Zentrums statt, die mit Informationsflyern bei Wasser und Wein zu einem gemütlichen Abschluss einluden.


3. Walddörfer Hospiztag - "Wenn Krankheit und Tod mir zu nahe kommen"

Anlässlich des 3. Walddörfer Hospiztages laden die Freunde und Förderer des Diakonie-Hospizes Volksdorf und des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard am Donnerstag,
26. Februar um 19 Uhr in die St. Michaels-Kapelle nach Volksdorf ein (Farmsener Landstraße 73, bei der Residenz am Wiesenkamp). Prof. Dr. Traugott Roser, Professor für Praktische Theologie und Sprititual Care an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster, spricht über die Kraft der Spiritualität in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Patienten und ihrer Familien. Der Eintritt ist frei.


10. Februar ist Kinderhospiztag

Unsere Gesellschaft muss den Eltern und erkrankten Kindern umfassend helfen. Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste im Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard trägt dazu bei: Ehrenamtliche geben den Eltern Raum für sich, sind ihnen Gesprächspartner, erschließen Netzwerke der Hilfe und haben Zeit für die Geschwisterkinder.

Die Malteser sind bundesweit Träger von 28 ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten und bieten ebenfalls an 28 Standorten Kindern und Jugendlichen Trauerbegleitungen an. Darüber hinaus arbeiten die Malteser seit 2011 in dem Projekt „Gib mir`n kleines bisschen Sicherheit – die Unsicherheiten des Lebens und Sterbens teilen“ mit Kindern und Jugendlichen zu Themen wie Sterben, Tod und Trauer in Kindergärten und Schulen.


Anlässlich des Kinderhospiztages, der seit Jahren  am 10. Februar gefeiert wird, möchte der Kinder- und Jugendhospizdienst des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard in Hamburg auf seine vielfältigen Angebote aufmerksam machen:
In unserem Hospizdienst begleiten wir mit den dafür geschulten HospizbegleiterInnen seit 2010 lebensverkürzt erkrankte Kinder und Jugendliche, deren Geschwister und Eltern, sowie abschiednehmende Kinder und Jugendliche schwersterkrankter Eltern. Beratend stehen wir auch dem weiteren Bezugssystem (z.B. Schule und Kindergarten) zur Seite. Wir bieten Gruppen für trauernde Kinder an und begleiten erwachsene Trauernde.
Unsere geschulten ehrenamtlichen Hospizbegleiter bieten Unterstützung auf vielfältige Weise: Sie schenken Zeit, bieten Hilfestellung im Alltag der betroffenen Familien, sind offen für Fragen und Nöte, unterstützen die Selbsthilfe der Familie. Erstmalig wurde am Nikolaustag im Dezember 2014 ein Familiennachmittag, für alle durch den ambulanten Malteser  Kinder- und Jugendhospizdienst begleitete Familien, gestaltet. Dies hat allen beteiligten ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen sehr viel Freunde gemacht!

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit informieren wir durch Infostände und Fachvorträge, bieten Veranstaltungen zum Thema an und begleiten Schul-und Kindergartenprojekte.

Für mehr Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an:
Monica Polanco, Tel. 603 3001, monica.polanco(at)malteser(dot)org


In der Trauer nicht allein: Neue Trauergruppe im Malteser Hospiz-Zentrum

Nach dem Tod eines geliebten Menschen stehen viele Trauernde oft alleine vor neuen Herausforderungen. Mit dem Schmerz über den Verlust sind auch Gefühle wie Angst, Einsamkeit, Wut, Schuld und Hilflosigkeit verbunden. Das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard bietet Betroffenen die Möglichkeit, ab dem 2. März an einer von erfahrenen Trauerbegleiterinnen geleiteten Trauergruppe teilzunehmen. Die Treffen finden in regelmäßigen Abständen in der Halenreie 5, jeweils montags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, statt. Für diese Gruppe stehen noch einige Restplätze zur Verfügung. Anmeldung oder nähere Informationen unter Tel.: 603 30 01. Eine Anmeldung ist bis zum 23. Februar 2015 möglich!

Darüber hinaus findet im Malteser Hospiz-Zentrum das Trauercafé statt. Jeden letzten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr haben Hinterbliebene die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee und Kuchen mit Gleichbetroffenen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung hierzu ist nicht nötig. Nächste Termine: 26.02., 26.03., 30.04.2015

Für mehr Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an Claudia Trilk, Tel. 603 30 01, claudia.trilk(at)malteser(dot)org


Lebenswerk Rolf Meyns im Hospiz-Zentrum zu sehen

Seine Bilder tragen Titel wie „Im Watt bei aufkommendem Wetter“, „Bäume am Hang“ oder „Vergänglichkeit“. Doch egal, wie sie heißen, die Zeichnungen Rolf Meyns zeugen von einer sehr genauen Beobachtungsgabe und vom Talent seine Entdeckungen auf Papier zu bannen. Am vergangenen Freitag, 23. Januar kamen etwa 70 Besucher zur Eröffnung der Ausstellung „Rolf Meyn (1930-2013) – Retrospektive I – Zeichnung“ ins Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard nach Volksdorf. Eingeladen hatte der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. in Zusammenarbeit mit Sohn Boris Meyn und Familie. 

Manfred Holz, ein Freund Meyns, ehrte den 2013 verstorbenen Künstler als "König auf dem Papier", dem es gelang, durch Licht und Dunkel, Schattierungen und Kreuzschraffuren eine große Fülle an Seherfahrungen festzuhalten. Holz lud die Besucher ein, das Lebenswerk des gebürtigen Lüneburgers Rolf Meyn kennenzulernen. Noch bis Ende Juni 2015 sind 46 Werke Meyns aus den letzten 35 Jahren im Hospiz-Zentrum zu sehen.

Besichtigungstermine können direkt unter Tel. 040 - 603 30 01 vereinbart werden.


Die Vielfalt erkennbar werden lassen - Neujahrsempfang 2015 im Hospiz-Zentrum

Dank, Anerkennung und gute Wünsche nahmen über 100 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter beim diesjährigen Neujahrsempfang am 13. Januar im Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard von Diözesanleiter Andreas Damm und dem 1. Vorsitzenden des Freundeskreises, Peter Gerhartz, entgegen. Sie betonten in ihrer Begrüßung erneut die Wichtigkeit und den hohen Stellenwert ehrenamtlichen Engagements für Schwerkranke, Sterbenden und Trauernde.
Unter dem Motto „Die Vielfalt erkennbar werden lassen“ hatte das Team der hauptamtlichen MitarbeiterInnen u.a. ein buntes, abwechslungsreiches und kulturell vielfältiges Buffet selbst zubereitet. „Der Verzicht auf einen professionellen Catering-Service ist hierbei bewusst gewählt und soll auch an dieser Stelle den Dank und die Wertschätzung gegenüber den Ehrenamtlichen ausdrücken“, so Corinna Woisin, Leiterin des Malteser Hospiz-Zentrums.
Als weiterer, sichtbarer Ausdruck der gelebten Vielfältigkeit, konnten sich die MitarbeiterInnen aus einer Vielzahl von Buttons einen aussuchen. Ob "ZeitspenderIn", "TrostspenderIn", "MutmacherIn", "SinnstifterIn", "WegbegleiterIn" oder "KulturarbeiterIn", alle Qualitäten fanden an diesem Abend reichlich „Abnehmer“ und zeigten so ganz anschaulich die großartige Vielfalt der Menschen auf, die hier zusammen arbeiten – und feiern!


"Rolf Meyn (1930-2013) - Retrospektive I - Zeichnung" - Ausstellungseröffnung am 23. Januar

Der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. zeigt im Malteser Hospiz-Zentrum in Volksdorf bis Ende Juni 2015 eine Auswahl aus dem künstlerischen Nachlass des Hamburger Malers Rolf Meyn. Es handelt sich um die erste Retrospektive des 2013 verstorbenen Künstlers.
Meyn, der gleichfalls durch seine ausgefeilten Radiertechniken wie durch die erstaunliche Leuchtkraft seiner Aquarelle bekannt wurde, studierte u.a. gemeinsam mit Horst Janssen und Vicco von Bülow (alias Loriot) an der Hamburger Kunsthochschule bei Alfred Mahlau. Bis zu seinem Tod lebte er abwechselnd in Hamburg und der französischen Provence. Dieser Umstand mag erklären, warum sich das gleißende Licht des Südens genauso wie die Klarheit norddeutscher Küstenlandschaften im Oeuvre des Künstlers spiegeln.
Gezeigt wird nun ein Querschnitt aus dem zeichnerischen Oeuvre von 1979 bis 2012. Darunter bislang nie öffentlich ausgestellte Werke, großformatige Bleistiftzeichnungen genauso wie Buntstift- und Pastellzeichnungen, deren dichte Strichfolge die Unterschiede von Zeichnung und Malerei teils verschwimmen lassen. „Es hängen die besten Blätter“, wie der Sohn des Künstlers, Boris Meyn betont. Gemeinsam mit seiner Familie hat er die Ausstellung zusammengestellt.

Die Ausstellung wird bis Ende Juni 2015 gezeigt. Besichtigungstermine können direkt unter Tel. 040 - 603 3001 vereinbart werden.


Befähigungskurs "Sterbende begleiten lernen"

Das Malteser Hospiz-Zentrum bietet einen kostenlosen Informationsabend am 20. Januar  um 18:30 Uhr an, bei dem sich InteressentInnen über den am 6. Februar 2015 startenden Befähigungskurs "Sterbende begleiten lernen" informieren können. Der Kurs bereitet auf die ehrenamtliche Begleitung von Menschen, die mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind, vor.  Die ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen sind für das Malteser Hospiz-Zentrum im Hamburger Nordosten und der Region um Langenhorn tätig.

Der Grundkurs umfasst 50 Unterrichtsstunden in der Zeit vom 6. Februar. bis 21. März 2015 und kostet 130 Euro. Um Anmeldung für den kostenfreien Informationsabend wird gebeten.
Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an:  Astrid Karahan oder Corinna Woisin, Tel. 603 3001.


1. Familiennachmittag des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard

Wenn Kinder Wichtellandschaften bauen und Eltern auf Entspannungsreise gehen, dann muss das ein ganz besonderer Tag sein. Und so war es auch am 6. Dezember, beim ersten Familiennachmittag des Kinder- und Jugendhospizdienstes des Malteser Hospiz-Zentrums in Hamburg-Volksdorf. Für alle Familien, die in der Kinder- und Jugendhospizarbeit sowie in der Kinder- und Jugendtrauerarbeit begleitet werden und wurden, gab es ein vielfältiges Angebot. Nach einem gemeinsamen Adventcafé konnten die Besucher/innen in der Holzwerkstatt individuellen Weihnachtsbaumschmuck gestalten, Kerzen dekorieren, Wichtellandschaften gestalten, Kekse backen und kleine Engel anfertigen. Für die Eltern stand eine Entspannungsreise mit Klangschalen auf dem Programm. Ein besonderes Highlight war der Besuch von Ayla, einer Golden Retriever Hündin und ihrer Besitzerin vom Malteser Besuchs-und Begleitungsdienst mit Hund. Abgerundet wurde der bunte Nachmittag mit einem gemeinsamen Abendessen, bevor alle Familien mit einem kleinen Nikolausgeschenk wieder nach Hause aufbrachen.

„Dieser Nachmittag war in jeder Hinsicht ein großer Erfolg.“, resümierten die beiden Hospizkoordinatorinnen Ramona Bruhn und Monica Polanco. „Dabei gilt unser besonderer Dank vor allem den vielen Unterstützer/innen und Ehrenamtlichen, die diesen Tag mit so viel Herz geplant, unterstützt und durchgeführt haben. Ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, ein so breites Angebot für die Familien auf die Beine zu stellen und den 1. Familiennachmittag auf den Weg zu bringen!“ Ein herzlicher Dank gelte auch dem Jugendzentrum „Manna“ in Volksdorf, das seine Räumlichkeiten für das Familienfest zur Verfügung gestellt hat.


1000 Euro Weihnachtsspende für die ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit

Ramona Bruhn und Corinna Woisin vom Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard freuen sich über eine 1000 Euro-Spende des Großhamburger Bestattungsinstitutes (GBI) für die ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit.
Die GBI-Spende hilft doppelt, denn sie nimmt an der Spendenverdopplungs-Aktion der Bethe-Stiftung teil. Damit möchte die Stiftung die Arbeit von Kinderhospizen und Einrichtungen im Bereich Kinderschutz mit Hilfe der Bevölkerung unterstützen. Somit wandern 2000 Euro in den großen Spendentopf. Herzlichen Dank dafür!
Ausführliche Informationen zur Spenden-verdopplungsaktion finden Sie hier.


„Wir sagen DANKEschön!“

Das Malteser Hospiz-Zentrum freut sich über eine überraschende Spende von 316,50 Euro, die die Skatgemeinschaft um Volker Witthöft, Knut Witthöft und Spielleiter Jürgen Sander der Leiterin des Malteser Hospiz-Zentrums, Corinna Woisin, am 17.11.2014 überreichte.

Das Geld spendeten die Skat-Freunde schon zum dritten Mal „für die ambulante Hospizarbeit in Volksdorf“ . "Einfach toll, wie unbürokratisch und spontan Herr Sander mit dem Umschlag bei uns vor der Tür stand und mir das Bargeld überreichte, von Bürgern für Bürger der Region", bedankt sich Corinna Woisin.


Neue HospizbegleiterInnen im Hospiz-Zentrum geschult

100 Theorie- und 40 Praktikumsstunden sind geschafft, auch den Vertiefungskurs zur Befähigung als HospizbegleiterIn haben alle 17 Teilnehmer erfolgreich abgeschlossen. die Frauen und Männer sind motiviert nun aktiv Begleitungen für das Hospiz-Zentrum zu übernehmen. "Ihr werdet auch dringend gebraucht", so die Kursleiterin und Koordinatorin Astrid Karahan. Denn derzeit sind alle vorhandenen 130 ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter des Dienstes in Begleitungen oder in vorübergehender Auszeit. Die Anfrage nach Begleitung im Ambulanten Hospiz-und Begleitungsdienst ist gerade im Hebst besonders groß.

Ein neuer Grundkurs "Sterbende begleiten lernen" startet bereits im Februar 2015. Dazu finden im Malteser Hospiz-Zentrum in Volksdorf zwei kostenfreie Informationsabende am 3. Dezember 2014 und am 20. Januar 2015, jeweils von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr, statt. Interessierte können sich dazu gerne direkt im Hospiz-Zentrum unter 040/ 603 3001 anmelden.


Debatte über Sterbehilfe

In der Debatte um die Beihilfe zum Suizid hat der Geschäftsführer der Malteser Deutschland gGmbH, Dr. Franz Graf von Harnoncourt einen massiven Ausbau der Hospizarbeit und Palliativversorgung in Deutschland gefordert. „Ziel ist es, Leiden zu lindern und nicht sich des Leidenden zu entledigen“, sagte er.

Das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard in Hamburg-Volksdorf begleitet seit 1991 schwerkranke und sterbende Menschen sowie ihnen nahestehende Personen. „Wir beobachten im Hospizdienst, dass nur selten der ausdrückliche Wunsch geäußert wird, nicht mehr leben zu wollen. Was man hingegen hört, ist der Satz: ’Ich will so nicht mehr leben.’ Die Umstände, unter denen jemand nicht mehr leben will, sind sehr verschieden und diesem so kann in unserer hospizlichen Arbeit auch sehr unterschiedlich begegnet werden“, sagt Corinna Woisin, Leiterin des Hospiz-Zentrums.

„Die Äußerung von Sterbewünschen kann als ein Zeichen des Vertrauens gewertet werden. Es kann ein vorsichtig tastender Versuch sein, auszuloten, ob sich das Gegenüber auf solche tiefe und existenzielle Fragen einlässt. Das Gespräch kann eine große Entlastung für den Erkrankten bedeuten. Der Todeswunsch ist dabei nicht absolut und ausschließlich zu sehen, sondern kann durchaus Ausdruck eines Zwiespalts sein. Es gehe oft um zwei Hoffnungen, die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Lebens und die Hoffnung auf mehr Leben. „Und diese Hoffnungen bestehen nebeneinander“, erläutert Corinna Woisin.

Mehr als 130 geschulte ehrenamtliche Begleiter sind für das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard tätig und engagieren sich in der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen. Mitte 2010 wurde das Hospiz-Zentrum um einen Kinder- und Jugendhospizdienst erweitert. Dabei begleiten qualifizierte Ehrenamtliche unheilbar  erkrankte Kinder und Jugendliche und deren Geschwister sowie Kinder schwerstkranker Eltern.


Gelungener Social Day im Hospiz-Zentrum

Fünf Mitarbeiterinnen und zwei Mitarbeiter aus dem Personalbereich der Commerzbank in Hamburg waren am Malteser Social Day am Freitag, 10. Oktober, im Malteser Hospiz-Zentrum mit Tatkraft im Hospiz-Garten aktiv: Einen Tag lang haben sie sich Zeit genommen, die Auffahrt gepflegt und das Blumenbeet neu gestaltet.  „Wir haben richtig viel geschafft, hatten tolles Wetter und sehr gute Gespräche über unsere Arbeit“, sagt Erika Seligmann (Servicekraft am Hospiz-Zentrum). Gemeinsam mit Hospizleiterin Corinna Woisin hat sie den Einsatz begleitet und koordiniert. "Ein gelungener Social Day", resümiert Corinna Woisin. 


Ein himmlisches Café

Seit 24 Jahren öffnet ein engagiertes Team von ehrenamtlichen Gemeindesmitgliedern der St. Jacobi-Kirche an den ersten Sonnabenden in den Sommermonaten die Türen des Turmcafés für Gäste. In einer Höhe von 84 Metern können die Gäste dieses „himmlischen Cafés“ einen wunderschönen Ausblick über die Hamburger Innenstadt genießen, während sie bei Kaffee und Kuchen an liebevoll gedeckten Tischen sitzen. Der Erlös des Tages kommt jedes Mal einer anderen sozialen Einrichtung zugute.
Die Tagesspenden des 05.07. gingen an das Malteser Hospiz-Zentrum. Drei Hospizmitarbeiter und die Koordinatorin Monica Polanco haben sich daher auf den Weg zum Turmcafé gemacht, um interessierte Gäste an einem Informationstisch über den Dienst zu informieren sowie konkrete Fragen zur Hospizarbeit zu beantworten. 
Das Team des Malteser Hospiz-Zentrums bedankt sich herzlich für die Einladung und die Spende in Höhe 1151,00 Euro für die Hospiz-Arbeit! 


Sommerfest als Dankeschön an Ehren- und Hauptamtliche

Über 100 Ehren- und Hauptamtliche des Malteser Hospiz-Zentrums waren trotz des Regens am Nachmittag zum diesjährigen Sommerfest in die Halenreie gekommen. Ihr Optimismus muss den Regen vertrieben haben, denn pünktlich zu Beginn des Festes, als die Pfadfinder der Gemeinde Heilig Kreuz in bewährter Weise die Grills in Betrieb nahmen, schlossen sich die Schleusen.
Das Sommerfest des MHZ wird jedes Jahr als Dankeschön für die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden vom Team um Corinna Woisin ausgerichtet. Und diesen Dank richtete die Leiterin des Hospiz-Zentrums in ihrer Begrüßung dann auch noch einmal ausdrücklich an alle Anwesenden. Diese waren zum Teil ganz neu dabei und erst seit Kurzem im Einsatz, andere hingegen seit vielen Jahren, einige sogar seit über 20 Jahren, für Schwerstkranke, Sterbende und/oder Trauernde engagiert.

Andreas Damm, Diözesanleiter der Malteser, schloss sich dem Dank, den Corinna Woisin auch im Namen ihres Teams ausgesprochen hatte, an. Er betonte, wie stolz er auf die geleistete Arbeit sei und wünschte allen Gästen ein schönes Fest. 

Eine großzügige Sachspende des Kosmetikherstellers Dr. Hauschka, von der Koordinierungsstelle Hospiz-und Palliativarbeit Hamburg an die Hospizdienste verteilt, wurde von Dr. Andreas Borkamp, dem zweiten Vorsitzenden des Hospiz-Freundeskreises, mit Witz und Einfallsreichtum an die Frau und den Mann gebracht.
Andreas Damm zeichnete anschließend Helmut Radeke, der als Architekt die schwierigen Sanierungsarbeiten des denkmalgeschützten Hauses, in dem das Hospiz-Zentrum untergebracht ist, leitet und beaufsichtigt, mit einer Malteser Ehrennadel aus.


Grundkurs 2014 "Sterbende begleiten lernen" mit 18 Teilnehmern abgeschlossen

Bereits der Informationsabend im März war auf besonders großes Interesse gestoßen. Aus den zahlreichen Anmeldungen wurde dann ein Kurs zusammen gestellt und am 4. April starteten 17 Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer, verschiedener Altersgruppen und aus den unterschiedlichsten Berufen, den Befähigungskurs „Sterbende begleiten lernen“. Am 14. Juni schlossen alle 18 den Grundkurs erfolgreich ab und beginnen nun mit dem Praktikum. Im September geht es mit dem Vertiefungskurs weiter.


Volksdorfer Totentanz

Am 19. Juni 2014 um 18 Uhr lädt das Malteser Hospiz-Zentrum zu einem besonderen Abend ein. Gemeinsam mit den Religionskursen der Stufe 9 des Walddörfer Gymnasiums wird die neue Ausstellung unter der Überschrift „Volksdorfer Totentanz“ eröffnet. Präsentiert werden Fotografien und Texte der Schülerinnen und Schüler, die sich kreativ mit den Themen Sterben, Tod und Trauer im Rahmen ihres Religionsunterrichtes auseinandergesetzt haben.

Schon seit mehreren Jahren pflegt das Walddörfer Gymnasium mit den Religionskursen der Stufe 9 eine gute Zusammenarbeit mit dem Malteser Hospiz-Zentrum. An zwei Tagen besuchen die Schülerinnen und Schüler den Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst in Hamburg-Volksdorf, der ein wenig versteckt in der Halenreie 5 liegt. „Vor dem Besuch im Hospiz habe ich gedacht, dass es sehr schwer sein muss, einen Menschen beim Sterben zu begleiten. Doch jetzt denke ich, dass es schön sein kann, Menschen und Angehörige in dieser Situation zu unterstützen und einem Sterbenden noch einige glückliche Momente zu bereiten.“, so beschreibt Anna ihre Erfahrungen im Hospiz-Zentrum.

Am ersten Projekttag steht vor allem das Kennenlernen der Hospizarbeit im Allgemeinen im Vordergrund sowie die ehrenamtliche Tätigkeit der über 130 Hospizbegleiter/innen des Malteser Hospiz-Zentrums. Ein bis zwei Wochen später folgt ein weiterer Besuch bei dem sich die Schülerinnen und Schüler kreativ mit dem Themen rund um „Sterben und Tod“ auseinandersetzen und dabei das gesamte Hospiz-Zentrum nutzen. Seminarräume, Bibliothek, Wintergarten und Grünflächen rund um das Haus werden als Atelier für das freie Projekt verwandt und auch die Küche findet bei jedem Schulbesuch großen Anklang. So werden Glückskekse mit eigenen Weisheiten der Schüler/innen, Trostgebäck oder Lokmas, türkische Trauerpfannkuchen, für den ganzen Kurs gebacken.

Frank Mehnert, Religionslehrer am Walddörfer Gymnasium, begleitet die Besuche im Hospiz-Zentrum seit Anbeginn und ist jedes Jahr wieder begeistert, wie sich die Schüler/innen  den abschiedlichen Themen nähern und ihrem inneren Erleben einen kreativen Ausdruck verleihen. „Im Garten kommen Leben und Sterben ganz natürlich zusammen. Gut, dass das Malteser Hospiz-Zentrum einen Garten hat. Und wenn dann noch 15-Jährige sich im Garten mit dem Sterben befassen und das im Frühsommer, bei Sonne und Schatten, dort einen Weg des Sterbens anlegen aus Blättern, Ästen und Moos, aus Ästen eine Leiter zum Himmel aufstellen mit 6 Sprossen, die alle einen Namen tragen, die letzte heißt ‚Freiheit‘, einen Gullideckel bunt anmalen, weil das Unscheinbare bedeutsam ist im Leben wie im Sterben, dann lebt das Hospiz und seine Idee.“ (Frank Mehnert) 

Die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen und weiteren Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, ist ein wichtiger Bestandteil der Malteser Hospizarbeit. Seit 2011 erfolgt ein bundesweites Malteser- Projekt, das wissenschaftlich durch die Universität Klagenfurt mit dem Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF, Wien) begleitet wird. Am 14. Juni 2014 findet zum Projektabschluss eine Fachtagung statt („TOD - Kein Thema für Kinder?“: http://www.malteser-hospizarbeit.de/bildungsangebot/malteser-fachtagung.html).

Einen Einblick in die regionale Arbeit hier in Hamburg  soll die Ausstellung „Volksdorfer Totentanz“ vermitteln, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Die Ausstellungseröffnung findet am 19. Juni 2014 um 18 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wird voraussichtlich bis  Oktober 2014 in den Räumlichkeiten des Malteser Hospiz-Zentrums zu besichtigen sein.  Bei Interesse an einer Ausstellungsbesichtigung außerhalb der Eröffnung bittet das Malteser Hospiz-Zentrum um eine vorherige Terminabsprache unter 040 – 603 3001. 

Für mehr Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an:
Ramona Bruhn unter Tel. 603 3001, ramona.bruhn(at)malteser(dot)org


Dankeschön an das Basarteam der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Volksdorf

Am 14. April nahmen fünf Damen des Basarteams die Einladung der Koordinatorinnen des Kinder- und Jugendhospizdienstes, Ramona Bruhn und Monica Polanco, in die Halenreie an, um den Dank für eine großartige Spende über 3390,17 Euro entgegenzunehmen. Mit einem Vortrag über die Kinder- und Jugendhospizarbeit und einem Gespräch, gelang es den Zuhörerinnen einen Einblick in die Arbeit mit Familien mit einem lebensverkürzend erkranktem Kind oder einem sterbenden Elternteil zu nehmen. In einem regenfreien Moment wurde das Treffen mit einem Foto festgehalten. Zum Ende nahmen die Frauen Ostereier mit nach Hause, die am Nachmittag im Rahmen der Kindertrauergruppe von den Kindern bemalt und beklebt wurden.

Im November hatten die fleißigen Bastlerinnen den Hospizdienst nun schon zum zweiten Mal ausgewählt, als eines der drei Projekte, welches durch den Erlös des Adventsbasars gefördert werden. Inmitten vieler selbstgefertigten  Werke (Kekse, Marmelade, Kerzen, Tischdecken, verschiedenster Adventskalender etc.) und eines reichhaltigen Kuchenbuffets nahmen zwei  Mitarbeiterinnen des Dienstes  teil an dem  bunten,  lebhaften Treiben in den Räumen der Kirchengemeinde. Hier ergaben sich  Möglichkeiten mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und von unserer Arbeit zu erzählen, zu erläutern wohin die Spende geht und natürlich Fragen zu beantworten. Wir freuen uns sehr, dass unserem  Dienst  ein  Drittel des Erlöses des Basars zugute gekommen ist und bedanken uns bei allen Spendern und dem Basarteam!


14. Kunstausstellung mit großem Besucherandrang

Mit einer gut besuchten Vernissage wurde am Freitag, 21.03., die 14. Kunstaustellung des Hospiz-Freundeskreises Bruder Gerhard e.V. eröffnet.

Zahlreiche Kunstinteressierte waren in das Hospiz-Zentrum gekommen, um die Werke der Hamburger Künstlerin Anne-Katrin Piepenbrink zu sehen. Dass ihre Bilder mehrere Besucher schnell in ihren Bann zogen, zeigte sich darin, dass bereits vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellung einige Werke den Besitzer wechselten. 
Die Künstlerin mit der selbsterklärten Vorliebe dafür, das unmittelbare Erlebnis im Bild einfangen, beim Malen und Skizzieren direkt am Wasser und bei Musikern und Tänzern in Aktion, unterstützt mit dieser Ausstellung und dem Verkauf ihrer Werke die Arbeit des Freundeskreises Bruder Gerhard e.V.
Dafür danken der Freundeskreis und das Team des Hospiz-Zentrums ihr sehr herzlich!

Die eindrucksvollen Bilder werden noch bis Mitte Juni 2014 im Malteser Hospiz-Zentrum gezeigt. Besichtigungstermine können direkt unter Tel. 040 - 603 3001 vereinbart werden.


Vom Umgang mit der Wahrheit - Referetin Martina Kern beeindruckt beim Walddörfer Hospiztag

„Vom Wagnis sterbenden Menschen die Wahrheit zu sagen“, unter diesem Titel stand der Walddörfer Hospiztag am Donnerstag, 20. März. Veranstaltet wurde er von den Freunden und Förderern des Diakonie-Hospizes Volksdorf sowie dem Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V.
Zum gleichnamigen Vortrag von Referentin Martina Kern (Pflegedienstleitung des Zentrums für Palliativmedizin und Leiterin der Akademie für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus Bonn) waren weit über 100 Besucher in das amalieFORUM des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses in Hamburg-Volksdorf gekommen.
Zunächst begrüßte Peter J. Gerhartz für beide Fördervereine die Zuhörer und hob in seinem Grußwort die ausgesprochen gute Zusammenarbeit zwischen den Förderkreisen und den Diensten beider christlichen Konfessionen hervor. Anschließend stellten die beiden Hospizleitungen Corinna Woisin und Andreas Hausberg die Arbeit ihrer Hospizeinrichtungen vor.
Anschließend beleuchtete Martina Kern in ihrem Vortrag viele Facetten des Umgangs mit der Wahrheit. Die Individualität der begleiteten Menschen und ihren An-und Zugehörigen, die erforderliche Reflexionsfähigkeit aller Begleiter (Ärzte, Pflegende und Ehrenamtliche) wurde deutlich. Die große Erfahrung der Referentin mit einer Akzeptanz und Wertschätzung den Erkrankten und ihrem Umfeld gegenüber, bereit, sich selbst immer wieder zu hinterfragen, machten diesen Vortragsabend zu einem besonderen Erlebnis für die Zuhörerschaft.
Die Fragen von Pflegenden, Interessierten und Betroffenen, moderiert und zusammengefasst von Corinna Woisin, machten dieses sehr deutlich.
Corinna Woisin betont: „Jeder, ob Spender und Förderer, ob Fachkraft aus Medizin und Pflege, ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen und auch Bürgerinnen und Bürger konnten aus diesem Vortrag viel für sich mitnehmen.“


Das Malteser Hospiz-Zentrum freut sich über ehrenamtlichen Zuwachs im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst

Am 01. März 2014 konnte der Vertiefungskurs "Sterbende begleiten lernen" für ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes erfolgreich abgeschlossen werden. Elf Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer beschäftigen sich über 50 Stunden, aufgeteilt auf sieben Abendtermine und drei Samstage, mit der Situation von Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind und setzten sich mit der besonderen Situation von Kindern sterbender Eltern auseinander. Unterschiedliche Referent/innen aus dem Netzwerk gaben einen ergänzenden Einblick in ihren jeweiligen Arbeitskontext.  Die beiden Kursleiterinnen und Koordinatorinnen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes, Ramona Bruhn und Monica Polanco, freuen sich über die neuen Ehrenamtlichen im Kinder- und Jugendhospizdienst, die sich mit viel Engagement, Freude und Interesse auf die Inhalte eingelassen haben.
Für weitere Informationen nehmen Sie gern Kontakt zum Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst auf: Ramona Bruhn und Monica Polanco, Tel.: 040 - 6033001.


Vom Wagnis die Wahrheit zu sagen - 2. Walddörfer Hospiztag

Die Freunde und Förderer des Diakonie-Hospizes Volksdorf und der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. des Malteser Hospiz-Zentrums laden am Donnerstag, 20.03., gemeinsamen zum 2. Walddörfer Hospiztag ein.
Um 19.00 Uhr findet  im amalieFORUM des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses am Haselkamp 33 in 22359 Hamburg-Volksdorf der Vortrag  “Vom Wagnis die Wahrheit zu sagen – Kommunikation als Herausforderung für alle Begleiterinnen und Begleiter“ statt. Referentin ist Martina Kern, Pflegedienstleitung des Zentrums für Palliativmedizin und Leiterin der Akademie für Palliativmedizin im Malteser Krankenhaus Bonn. Sie verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen mit dem Thema und weiß: "Der Umgang mit der Wahrheit bei schwerstkranken und sterbenden Menschen ist ein Wagnis und erfordert von Ärzten, Pflegenden und weiteren Berufsgruppen in der palliativen Versorgung sowie von Begleitern und Angehörigen eine sensible Kommunikation. Die Patienten können sowohl dankbar reagieren, wenn in einem Aufklärungsgespräch oder in der Begleitung die begrenzte Lebenserwartung offen ausgesprochen wird, als auch vorwurfsvoll, da diese Wahrheit das für sie Zumutbare übersteigt und die Hoffnung und der Lebenssinn zerstört werden." 
Der Eintritt zum Vortrag ist frei. 


14. Kunstausstellung mit Werken von Anne-Katrin Piepenbrink

Wasser, Wellen im Gegenlicht und Lichtreflexe, Farbstimmungen an der Elbe und Kräne als Silhouetten sind das eine, immer unter freiem Himmel bearbeitete Thema der Hamburger Künstlerin Anne-Katrin Piepenbrink – das andere sind mit schnellem Stift gezeichnete Eindrücke von Musikern im Konzertsaal, deren Bewegungen eingefangen und damit die Klänge der Musik geradezu sichtbar gemacht werden.

Diese Eindrücke aus nächster Nähe zu erleben, und sie dabei sofort künstlerisch umzusetzen, das fasziniert Anne-Katrin Piepenbrink besonders. Ob sie sich mit Ölfarbe und Spachtel ein Plätzchen möglichst dicht am Wasser sucht oder sich direkt neben Musiker bei der Arbeit setzt – mit genauer Beobachtung und Sensibilität, bringt sie mit lebendigem Strich ihre Erlebnisse auf Malkarton und Papier.
Die Unmittelbarkeit ihres Erlebens überträgt sich auf den Betrachter und macht den großen Reiz ihrer Hafenbilder und Musikerzeichnungen aus, die wir bis Mitte Juni in unseren Räumen zeigen werden.
Anne-Katrin Piepenbrink hat in Hamburg an der HAW Illustration studiert. Sie arbeitet freiberuflich als Malerin sowie als Zeichnerin und Designerin für Verlage und war mehrmals als Lehrbeauftragte an der Rudolf-Steiner-Schule Altona tätig.

Der Hospiz-Freundeskreis Bruder Gerhard e.V. lädt ein zur Vernissage am Freitag, 21.03., um 18.00 Uhr in der Halenreie 5, 22359 Hamburg Volksdorf.
Die Ausstellung wird bis Mitte Juni 2014 gezeigt. Besichtigungstermine können im Hospiz-Zentrum unter Tel. 040 - 603 3001, hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org vereinbart werden.


Erste Einsätze nach erfolgreichem Kursabschluss

Über 14 neue ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen freuen sich die Albertinen und das Malteser Hospiz-Zentrum. Die Frauen hatten sich seit Januar 2014 intensiv mit den Themen Endlichkeit des Lebens, Sterben und Tod auseinandergesetzt und schlossen am Samstag, 01.03., den Grundkurs „Sterbende begleiten lernen“ erfolgreich ab. Somit können sie nun in ihre ersten Einsätze auf der onkologischen Palliativeinheit im Albertinen Krankenhaus oder auf der geriatrischen Palliativeinheit im Albertinen Haus gehen.

Der Grundkurs "Sterbende begleiten lernen" wurde bereits zum zweiten Mal gemeinsam vom Malteser Hospiz-Zentrum und dem Albertinen Diakoniewerk angeboten. Er umfasst insgesamt 50 Stunden Theorie sowie 40 Stunden Praktikum und thematisiert zunächst Idee und Ziel der Hospizbewegung und der Palliativversorgung, regt zur persönlichen Auseinandersetzung mit den Themen Leben und Sterben, Krankheit und Tod an und behandelt die Bedürfnisse Sterbender und ihrer Begleiter. Außerdem thematisiert er u.a. die Kommunikation mit Sterbenden, die Spiritualität in der Sterbebegleitung sowie Unterstützungsmöglcihkeiten für Angehörige in der Trauerphase.

Der Grundkurs wird regelmäßig angeboten, Interessierte wenden sich an das Malteser-Hospiz-Zentrum, Corinna Woisin oder Uwe Enenkel, Tel. (040) 6033001, hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org.


Sterbehilfe-Diskussion: Familien schwer erkrankter Kinder geraten unter Druck

Zum heutigen Tag der Kinderhospizarbeit (10.02.): In der Diskussion um die aktive Sterbehilfe sind die Bedürfnisse von lebensverkürzend erkrankten Kindern ausgeblendet, kritisieren die Malteser. „Mit einem Gesetz, das die aktive Sterbehilfe für Kinder ermöglicht, wie es in Belgien gerade bevorsteht, wird die Tötung als eine menschliche Lösung dargestellt. Anstatt umfassend zu begleiten, was sowohl die Lebensqualität als auch die Möglichkeit des Loslassens berücksichtigt, und damit das Leiden zu lindern und die Familie zu unterstützen, wird so der Druck auf die ganze Familie erhöht. Das ist eine Kapitulation der Gesellschaft. Der Gesetzgeber sollte statt dessen alles tun, damit Kinder und Jugendliche in Würde sterben, ohne ihr Leben künstlich zu verlängern oder zu verkürzen – das Leiden beseitigen und nicht den Leidenden. Es ist wirklich kein Gesetz nötig, das das Leben unwiderruflich abzuschneiden erlaubt“, sagt Prof. Dr. Lukas Radbruch, Leiter des Zentrums für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard in Bonn.
 
Radbruch weiter: „Unsere Gesellschaft muss den Eltern und den erkrankten Kindern umfassend helfen. Kinder- und Jugendhospizdienste tragen dazu jeden Tag ihren Teil bei: Ehrenamtliche geben den Eltern Raum für sich, sind ihnen Gesprächspartner, erschließen Netzwerke der Hilfe und haben Zeit für die Geschwisterkinder.“ 
 
Das Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard bietet mit seinem integrierten Kinder- und Jugendhospizdienst Beratung, Begleitung und Unterstützung für erkrankte Kinder und Jugendliche an. Auch Angebote der Trauerbegleitungen für Kinder und Jugendliche sind vorhanden. Darüber hinaus arbeiten die Malteser in dem Projekt „Gib mir `n kleines bisschen Sicherheit – die Unsicherheiten des Lebens und Sterbens teilen“ mit Kindern und Jugendlichen zu Themen wie Sterben, Tod und Trauer in Kindergärten und Schulen.


Weitere Informationen


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