Hospizgruppe Casa Malta

Die Hospizarbeit des Malteser Hilfsdienstes nutzt seit Januar 2019 die Räume der Casa Malta in der Gemeinde St. Gabriel im Niekampsweg 24 in Hamburg-Eidelstedt. Der bisher als Seniorentreff genutzte Raum wurde bis Ende 2018 von einem demenzgerechten Wohnzimmer zum Seminarraum mit Beratungsecke umgestaltet. Die Casa Malta bietet nun Platz für Gruppentreffen der ehrenamtlicher Mitarbeiter aus dem Hamburger Nordwesten, die im Malteserstift Bischof-Kettler sowie im Albertinen-Haus und Albertinen-Krankenhaus Sterbende begleiten. Darüber hinaus finden hier auch Schulungen ("Sterbende begleiten lernen") für angehende und Fortbildungen für aktive Ehrenamtliche statt. 

Unterstützungsangebote:

  • ehrenamtliche Sterbebegleitung im Malteserstift Bischof-Ketteler sowie im Albertinen-Haus und Albertinen-Krankenhaus
  • palliativpflegerische Fachberatung
  • thematische Vorträge und Schulungen
  • Kurzschulungen in Pflegeeinrichtungen
  • kostenlose Information und Beratung beim Erstellen einer Patientenverfügung
  • kompakte „Letzte Hilfe Kurse“ für jedermann

 

Ihre Ansprechpartnerin

Claudia Trilk

Claudia Trilk
Palliative Fachberatung, Koordination, Beratung für Trauernde
Tel. 040 603 3001
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Kontakt:
Malteser Hilfsdienst e.V.
Hospizdienst Casa Malta
Niekampsweg 24, 22523 Hamburg
Telefon: 040 41 91 87 29
 

Aktuelles

Infoabend am 27.8. zum Schulungskurs "Sterbende begleiten lernen"

Die Hospizgruppe in der Casa Malta in Eidelstedt bietet am Dienstag, 27. August von 18.30 bis 20:30 Uhr einen Infoabend für Interessierte jeden Alters an, die sich über ein Ehrenamt als Sterbebegleiter informieren möchten. Der grundlegende Schulungskurs für neue Sterbebegleiter beginnt am 13. September und bereitet auf die Begleitung von Menschen vor, die mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind. 

„Ein Ehrenamt als Sterbebegleiter ist etwas Besonderes, weil man mit sehr unterschiedlichen Menschen in Kontakt kommt und sie in ihrer letzten Lebensphase begleitet. Sich mit den Themen Tod und Sterben auseinanderzusetzen, ist dabei aber nie nur traurig, sondern kann, im Gegenteil, auch viele Ängste nehmen, Energie geben und dazu führen, sich selbst auf das Wesentliche zu besinnen,“ sagt Claudia Trilk, Kursleiterin. Der Grundkurs umfasst 50 Unterrichtsstunden in der Zeit vom 13. September bis 23. November 2019 und kostet pro Teilnehmer 130 Euro (inkl. Unterrichtsmaterial und kleinem Imbiss an den Samstagen).

Kursinhalte sind u.a. die Idee und das Ziel der Hospizbewegung, die persönliche Auseinandersetzung mit Leben und Sterben, Krankheit und Tod, die Bedürfnisse von Sterbenden und Begleitern, die Wahrnehmung und Kommunikation mit Sterbenden, Möglichkeiten und Grenzen in der Begleitung Schwerkranker, Trauer und Trauerwege. Im Anschluss an den Vorbereitungskurs besteht die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln. 

Wir bitten um Anmeldung bei Claudia Trilk oder Uwe Enenkel per E-Mail an: hospizdienst.casa-malta@malteser.org oder unter (040) 41 91 87 29.


Infoveranstaltung zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht am 15. Oktober

Jeder kann unfall- oder krankheitsbedingt in eine Situation kommen, in der er selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann. Die Malteser informieren kostenlos über die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht am Dienstag, 15. Oktober von 18 bis 19:30 Uhr in der Casa Malta. 
Anmeldung bei Claudia Trilk unter 040 41 91 87 29 oder per E-Mail an hospizdienst.casa-malta@malteser.org. 


Alles neu in der Casa Malta 

In die Casa Malta, in den Räumen der Gemeinde St. Gabriel, ist neues Leben eingekehrt. Das Malteser Hospiz-Zentrum nutzt diese seit Jahresbeginn als neuen Anlaufpunkt für ehrenamtliche Hospizbegleiter, die schwer kranke und sterbende Menschen im Albertinen-Krankenhaus, - Haus und im Malteserstift Bischof Ketteler begleiten. „Wir freuen uns, unseren Ehrenamtlichen endlich ein Zuhause bieten zu können“, freut sich Koordinatorin Claudia Trilk. Im September wird ein neuer Ausbildungsdurchgang für angehende Hospizbegleiter starten, der erstmals komplett in der Casa Malta stattfinden wird. 

Auch optisch hat sich im Inneren einiges getan: „Wir haben den Raum umgestaltet – von einer gemütlichen Küche mit Wohnzimmeratmosphäre zu einem Seminarraum mit Beratungsecke. Die neuen Rolltische können wir unkompliziert bei Bedarf einsetzen“, so die Eidelstedterin. Finanziert wurde die Neuausstattung durch die NDR-Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“, bei der Hörer und Zuschauer 2016 großzügig für die Hospiz- und Palliativarbeit gespendet hatten. 

Claudia Trilk berät ab sofort rund um die Themen Tod, Sterben, Abschied und informiert über Unterstützungsmöglichkeiten am Lebensende. Zwei Ehrenamtliche beraten in der Casa Malta Interessierte beim Ausfüllen einer Patientenverfügung und überprüfen gern bestehende Dokumente. Die beiden unterstützen Interessierte auch bei Fragen zur Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. „Es ist emotional deutlich weniger belastend, wenn man solche Entscheidungen nicht treffen muss, wenn man selbst oder ein Angehöriger akut erkrankt ist. Es ist ratsam, sich in guten Zeiten damit auseinanderzusetzen, um rationale Entscheidungen treffen zu können“, so Claudia Trilk. Einer der Berater ist Bernd Morgenthal. Er rät, sich für ein Erstgespräch eine Stunde Zeit zu nehmen und lieber noch einen Folgetermin zu vereinbaren: „Man sollte das Gehörte erst einmal sacken lassen, dann werden neue Fragen auftauchen.“ Das Angebot ist kostenlos. Wenn Sie Interesse an einem Gesprächstermin haben oder sich selbst ein Ehrenamt in der Hospizbewegung vorstellen können, erhalten Sie Informationen unter (040) 69 46 47 38 oder per E-Mail an hospizdienst.casa-malta@malteser.org. 


Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ unterstützt Neumöblierung der Casa Malta

Die seit 2016 bestehende Ehrenamtsgruppe in Hamburg-Schnelsen hat seit September 2018 in der Casa Malta in der Kirchengemeinde St. Gabriel in Eidelstedt ein neues Zuhause gefunden. Zuvor nutzten die Ehrenamtlichen Gemeinschaftsräume im Pflegeheim Malteserstift Bischof-Ketteler, wodurch es immer wieder zu Überschneidungen und Doppelnutzungen kam. Die in der Casa Malta vorhandenen Möbel waren jedoch nicht für Schulungszwecke und Beratungsgespräche geeignet. Fördergelder der Benefizkation „Hand in Hand für Norddeutschland“ ermöglichten die Finanzierung neuer Stühle und Sessel, eines Teppichs, einer Deckenlampe und von Geschirr.

Bereits im Januar fand ein thematischer Kinoabend in der Casa Malta für alle Ehrenamtlichen mit heißer Suppe statt. Ab März wird die Gruppe nun die Casa Malta regelmäßig für Fortbildung und Supervision nutzen. Die 19 geschulten Hospizbegleiter werden kontinuierlich durch Koordinatoren des Hospiz-Zentrums begleitet und unterstützt. Das Hospiz-Zentrum in Volksdorf besteht seit 28 Jahren und sichert personell, finanziell und durch viele Erfahrungswerte die Hospizgruppe Casa Malta ab.