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Malteser Hamburg

Aktuelles

„Immer in Bewegung“ – Ausstellung im Malteser Hospiz-Zentrum

Katharina Duwe, Downtown 2018

Ausstelungseröffnung am Freitag, 2. November um 18 Uhr
Um das rasante Tempo unserer Zeit, um die Stimmung in der Großstadt und um die Umsetzung dieser Eindrücke in Bildern geht es in der Ausstellung „Immer in Bewegung“, die ab Freitag, 2. November im Malteser Hospiz-Zentrum zu sehen ist. Um 18 Uhr sind alle Interessierten zu einer Ausstellungseröffnung eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Hamburger Künstlerin Katharina Duwe wird anwesend sein.

Sie zeigt mit ihren Werken urbanes Leben im künstlichen Licht nächtlicher Stadträume. „Lichter des fließenden Stadtverkehrs und animierender Lichterwerbung überstrahlen menschliche Figuren, die schemenhaft hier und dort auftauchen. Die Form eines Autos, eines Gebäudeteils, einer Person oder Details einer Werbung sind gelegentlich deutlich gezeichnet und machen somit andere Bildteile, die sich in Unschärfen verflüchtigen, verstehbar,“ erklärt Duwe. „Wenn ich male, nähere ich mich schrittweise den Dingen, die in der Stadt so schnell und rasant geschehen“, so die Künstlerin weiter.

Eine Anmeldung zur Ausstellungseröffnung ist nicht erforderlich. Bis Ende des Jahres werden die Bilder wochentags im Hospiz-Zentrum zu sehen sein. Alle Interessierten sind nach kurzer telefonischer Absprache (Tel. 040 6033001) herzlich willkommen.


Rückblick auf die Hamburger Hospizwoche 2018

Die Hamburger Hospizwoche vom 14. bis 21. Oktober bot in diesem Jahr wieder zahlreiche abwechslungsreiche Veranstaltungen zu den Themen Sterben, Tod und Trauer. Der Malteser Hilfsdienst e.V. informierte über neue Entwicklungen der Hospizarbeit im Malteserstift St. Maximilian Kolbe in Wilhelmsburg. Im Malteser Hospiz-Zentrum in Volksdorf fand eine gut besuchte Informationsveranstaltung zur Patientenverfügung und zur Vorsorgevollmacht statt, im Anschluss konnten Interessierte individuelle Beratungstermine vereinbaren. In Zusammenarbeit mit dem Diakonie-Hospiz Volksdorf veranstaltete das Malteser Hospiz-Zentrum ein Klavierkonzert mit Musikern von Yehudi Menuhin. 40 Gäste lauschten dem Konzert unter dem Motto „Musik heilt, tröstet, bringt Freude“ auf dem Gelände des Amalie Sieveking-Krankenhauses. 


Banker helfen beim Social Day im Hospiz-Zentrum

Foto: Ingeborg Dallmann

Tatkräftig unterstützt haben vier Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter der Commerzbank des Team des Malteser Hospiz-Zentrums beim Social Day am Freitag, 21. September. Nach einem gemeinsamen Frühstück pflanzten die Helfer ein Beet um, auf dem zukünftig ein Platz für Fahrradständer für die ehrenamtlichen Mitarbeiter entstehen soll. Außerdem räumten die Banker das Archiv im Keller um, was durch Umbauarbeiten im Keller notwendig geworden war, um einen Raum für die Trauerarbeit zu schaffen. Erika Seligmann vom Hospiz-Team (rechts im Bild) begleitete die Gruppe durch den Tag. Die engagierten Gäste und das Team des Hospiz-Zentrums freuen sich auf eine Wiederauflage des Social Days im kommenden Jahr.


Trauercafé mit neuen Öffnungszeiten

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Das Trauercafé des Malteser Hospiz-Zentrums hat ab Donnerstag, 27. September geänderte Öffnungszeiten. Zukünftig öffnen sich die Türen in der Halenreie 5 jeden letzten Donnerstag im Monat bereits um 15 Uhr und damit eine Stunde früher als bisher. Dafür endet das Angebot um 17 Uhr und nicht wie bisher um 18 Uhr.

„Es kann hilfreich und wohltuend sein, Trauer nicht allein bewältigen zu müssen“, sagt Koordinatorin Claudia Trilk. Ausgebildete Trauerbegleiter des Hospizdienstes laden Trauernde in einer geschützten Atmosphäre ein, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen. Es kann geweint, gelacht, geredet, sich erinnert und geschwiegen werden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die nächsten Termine sind die Donnerstage am 27. September, 25. Oktober und 29. November.

Für mehr Informationen und Fragen zur Trauerbegleitung wenden Sie sich bitte an Claudia Trilk unter 040 69 46 47 38 oder per E-Mail an claudia.trilk(at)malteser(dot)org.


Hamburger Hospizwoche 2018

Foto: luise / pixelio.de

Montag, 15. Oktober: Neue Entwicklungen: Hospizarbeit der Malteser in Wilhelmsburg

Im Rahmen der Hamburger Hospizwoche vom 14. bis 21. Oktober informiert der Malteser Hilfsdienst e.V. über die neuen Entwicklungen der Hospizarbeit der Malteser in Wilhelmsburg. Die Infoveranstaltung findet statt am Montag, 15. Oktober von 18:30 bis 20 Uhr im Malteserstift St. Maximilian Kolbe (Krieterstraße 7). Wir bitten um Anmeldung unter 040 6 03 30 01 oder per E-Mail an hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org.

Dienstag, 16. Oktober: Informationsabend zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Das Malteser Hospiz-Zentrum (Halenreie 5) bietet am Dienstag, 16. Oktober ab 18 Uhr einen kostenfreien Informationsabend zu den Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht an. Auf Wunsch können Interessierte im Anschluss individuelle Beratungstermine vereinbaren. Die Malteser bitten um Anmeldung unter 040 603 3001 oder per E-Mail an hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org.

Donnerstag, 18. Oktober: Musik heilt – tröstet – bringt Freude, Benefizkonzert im amalieFORUM

Musik kann vieles bewirken: sie beruhigt und berührt, weckt Erinnerungen und Lebensfreude, lädt zum Träumen ein, macht glücklich. Klänge transportieren Emotionen – Rhythmen und Melodien können Schmerzen und Ängste lindern. Im Rahmen der Hamburger Hospizwoche laden Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard und Diakonie-Hospiz Volksdorf sehr herzlich zu einem Benefizkonzert ein:

Am Donnerstag, 18. Oktober findet unter dem Motto „Musik heilt – tröstet – bringt Freude“ ein Klavierkonzert mit klassischen und modernen Werken statt. Die Künstler Yun Cho (Klavier) und Christoph Konnerth (Fagott) werden u.a. Werke von Mozart, Saint-Saëns und Dutilleux darbieten. Die Lesung hält Pastor Claus-Friedrich Dierking.

Das Konzert beginnt um 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) im amalieFORUM des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses, Haselkamp 33 in 22359 Hamburg. Der Eintritt ist frei, wir bitten um eine Spende.  


Neue Trauergruppe geplant

Claudia Trilk lädt Betroffene zur neuen Trauergruppe, die im Spätsommer startet, ein. Foto: Thorsten Vollbrecht

Eine neue Trauergruppe bieten die Malteser im Spätsommer in ihrem Hospiz-Zentrum an. Ab sofort können sich Betroffene dafür anmelden. Die Gruppe trifft sich zukünftig 14-tägig donnerstags in der Zeit von 14 bis 16 Uhr. „In Gemeinschaft fällt es oftmals leichter, über den Verlust eines geliebten Menschen zu sprechen, vor allem, wenn man weiß, dass andere Betroffene in ähnlichen Situationen sind und Verständnis mitbringen,“ weiß Claudia Trilk, Koordinatorin im Hospiz-Zentrum. Ihre langjährige Erfahrung in der Trauerarbeit bestätige, dass insbesondere die Gespräche außerhalb des gewohnten familiären Umfelds hilfreich seien. Trauer sei eine intensive Lebenszeit, in der alles Bisherige in Frage gestellt werde und die Suche nach einem neuen Weg im veränderten Leben beginne. „Der offene Gedanken- und Erfahrungsaustausch innerhalb einer Gruppe kann Betroffene in ihrer Trauer unterstützen und Impulse für den Umgang mit der neuen Lebenssituation geben. Es ist möglich, Halt zu finden und mit dem Unfassbaren ein kleines Stück besser umgehen zu können,“ so Claudia Trilk weiter.
Vor der Teilnahme an der Trauergruppe findet ein persönliches Orientierungsgespräch im Hospiz-Zentrum statt, zu dem Anmeldungen ab sofort möglich sind, Tel.: (040) 603 3001.


14. Spiritueller Spaziergang um die Teichwiesen

Herzliche Einladung für alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter samt Freunden und Familien zum spirituellen Spaziergang um die Teichwiesen in Volksdorf am Samstag, 1. September. Der 14. Spaziergang mit spirituellen Inhalten wird sich um das Thema Versöhnung drehen. Mit Texten und Liedern besteht die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Die Gruppe wird verweilen, der Stille Raum geben und gemeinsam ein Stück des Weges gehen. Interessierte treffen sich um 10:20 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Malteser Hospiz-Zentrum (Halenreie 5) in Volksdorf. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Spaziergang findet bei jedem Wetter statt.


„Ich habe Zeit für dich“ – wie eine Hamburgerin Sterbende begleitet

Die ehrenamtliche Sterbebegleiterin Ümran Özdugan. Foto: Stefanie Langos

Ein Buch änderte Ümran Özdugans Leben. „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ der australischen Schriftstellerin Bronnie Ware hatte sie tief beeindruckt. Sterbende begleiten wollte Özdugan auch und recherchierte dazu. Eine Ausbildung zur Krankenschwester kam für sie nicht in Frage. Da entdeckte die Bankerin vor drei Jahren einen Hinweis auf eine Informationsveranstaltung für angehende ehrenamtliche Sterbebegleiter. Seit März 2018 begleitet sie nun selbst jedes Wochenende sterbende Menschen im Palliativbereich eines Krankenhauses in Hamburg-Schnelsen.

„Jede Begegnung ist etwas Besonderes“, sagt die 47-Jährige. „Ich stelle mich als Ehrenamtliche der Malteser vor. Ich sage: ‚Ich besuche hier die Patienten und wenn Sie Zeit haben, dann setze ich mich dazu‘“, so Özdugan. Achtsamkeit und Einfühlungsvermögen seien Grundvoraussetzungen für Sterbebegleiter. Man müsse sich auf die Menschen einlassen. „Ich bin ein neugieriger Mensch, die Besuche machen mir Freude. Man muss auch zuhören können und den Anderen ausreden lassen. Ich signalisiere, ich habe Zeit für dich. Dafür bin ich da“, sagt die Ehrenamtliche.

Ümran Özdugan ist im steten Austausch mit den Krankenschwestern. Dort erfährt sie, in welches der Patientenzimmer sie gehen darf, wer etwas Ruhe braucht. Sie bekomme auch manchmal den Hinweis, dass es einem Patienten schlecht gehe, aber der Partner jemanden zum Reden brauche. „Wir setzen uns dann in die Cafeteria und unterhalten uns. Eine Bekannte eines Sterbenden sagte einmal: ‚Machen Sie bitte weiter, das ist gut, was Sie machen.‘“

Sterbebegleiter werden beim Malteser Hilfsdienst gut vorbereitet. Zehn Kurseinheiten besucht jeder Ehrenamtliche, gefolgt von einem Praktikum. „Es ist wichtig zu lernen, wie viel kann ich geben, wie viel vertrage ich“. Einmal im Monat gehen Özdugan und die anderen Sterbebegleiter zur Supervision. Sie reflektieren dort ihre Erlebnisse: „Wir lernen beispielsweise auch, wie wir damit umgehen können, wenn ein Mensch während unseres Besuches stirbt.“ 

Vor ein paar Wochen erfuhr sie, dass eine Dame, die sie begleitet hatte, verstorben war. „Ich habe mich gefragt, ob ich mich anders hätte verabschieden sollen“, sagt die Ehrenamtliche. Sie hätte die darauffolgenden Tage an die Verstorbene gedacht. „Ich bin sehr dankbar, dass ich sie kennenlernen durfte, dass sie Nähe zugelassen hat“, so Özdugan. Mit der Nähe ist das so eine Sache bei der Sterbebegleitung, vor allem mit der körperlichen Nähe. Einige Sterbende möchten nicht berührt werden. „Ich versuche mir vorzustellen, wie ich es wollen würde. Das wäre sicher tagesabhängig und so ist es auch bei den Menschen, die ich begleite“, sagt die Hamburgerin. „Deswegen frage ich immer: Darf ich Ihre Hand nehmen? Diese Dame erwiderte dann immer: ‚Unbedingt.‘“

Manche Menschen besucht die 47-Jährige nur ein einziges Mal. „Ich verabschiede mich immer so, als wäre es das letzte Mal“, so Özdugan. Ihr sei es wichtig, dass die Menschen einen guten Abschied nehmen können. „Manchmal werde ich von Patienten gefragt, wie es zu Hause weitergeht, wenn sie das Krankenhaus verlassen, um in vertrauter Umgebung Abschied nehmen zu können.“ Dann verweise sie an die hauptamtlichen Experten in der Klinik, die beratend zur Seite stünden. Auch als Sterbebegleiterin müsse man nicht auf alles eine Antwort haben. Wichtig sei, die Fragen aufzunehmen und weiterzuleiten.

„Sterbende begleiten ist eine sehr bereichernde Aufgabe. In einem Kurs hatten wir eine Themeneinheit, da ging es um das Bild einer Waage - was gebe, was bekomme ich. Momentan bekomme ich sehr viel mehr als ich gebe. Für die Zeit, Energie und Aufmerksamkeit bekomme ich viel Wertschätzung und Dankbarkeit“, sagt Özdugan.

Informationen und Anmeldung unter 040 603 3001 oder per E-Mail an hospiz-zentrum(at)malteser(dot)org.


"Ein Tag wie Urlaub – einfach großartig!"

Foto: Ramona Bruhn-Tobler

Unter dem Motto „Natur erleben, Familienzeit genießen“ starteten am 7. Juli neun im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser betreute Familien mit insgesamt 19 Kindern und Jugendlichen zu einem Familienausflug in den Wildpark Schwarze Berge bei Hamburg. Im Rahmen der Projektaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“, die vom NDR für soziales und gesellschaftliches Engagement initiiert wurde, konnte ein gemeinsamer Ausflug für sieben lebensverkürzt erkrankte Kinder und Jugendliche sowie elf Geschwisterkinder und ein Kind eines sterbenden Elternteils realisiert werden. Neun ehrenamtliche und zwei hauptamtliche Mitarbeiter vom Hospiz-Zentrum der insgesamt 43 Teilnehmer begleiteten die Gruppe auf verschiedenen Wildparktouren mit Bogenschießen und Streichelgehegen. Aufgrund der Pflege und Versorgung ihrer schwerkranken Kinder kommen nicht nur die eigenen Bedürfnisse der Eltern, sondern auch die der Geschwisterkinder oftmals zu kurz, da ist „ein Tag wie Urlaub, einfach großartig“, so der Dank einer begeisterten Mutter.


Eine einzigartige Gemeinschaft

Foto: Sabine Wigbers

Über 100 Ehrenamtliche waren am Dienstag, 26. Juni zum traditionellen Sommerfest des Malteser Hospiz-Zentrums nach Volksdorf gekommen. Im sommerlich geschmückten Garten in der Halenreie dankte Hospiz-Leiterin Corinna Woisin allen Sterbe- und Trauerbegleitern für ihr unermüdliches Engagement, sie begrüßte gleichzeitig neue Ehrenamtliche, die erst vor knapp zwei Wochen ihren Kurs abgeschlossen hatten und wünschte ihnen für ihre Einsätze alles Gute. Außerdem begrüßte sie die neue Koordinatorin Iris Mackeprang. Für das Diakonie-Hospiz Volksdorf waren Pastor Andreas Hausberg und Dirk Spitzke gekommen. Auch ihnen dankte Corinna Woisin für die gute verlässliche Zusammenarbeit über viele Jahre.

„Für Ihre herausfordernde Arbeit, die Sie in einer einzigartigen Gemeinschaft erbringen, möchte ich meinen großen Respekt zum Ausdruck bringen,“ sagte Ansgar Theune, stellvertretender Diözesangeschäftsführer und Mitglied im Vorstand des Hospiz-Freundeskreises Bruder Gerhard. Er betonte, dass die Perspektiven für das Jahr 2019, der Auf- und Ausbau der Malteser Hospizarbeit in den Stadtteilen Wilhelmsburg und Schnelsen, durch die geleistete Arbeit der Ehrenamtlichen regelrecht beflügelt würde.

Bei sommerlichen Temperaturen und einem leckeren (von den Ehrenamtlichen selbst zubereiteten) Buffet verbrachten ehren- und hauptamtliche Malteser und die weiteren Gäste anschließend einen harmonischen Abend zusammen. Im Mittelpunkt standen der gemeinsame Austausch, das Zusammensein, aber auch ein kleines „Glücksspiel“: Die Ehrenamtliche Kathrin Prick-Hoffmann hatte eine Tombola vorbereitet. Als Preise winkten 23 Kunstwerke der Malerin Marianne Hein sowie einige Fachbücher und am Ende des Abends waren nicht nur die Los-Gewinner glücklich.


Abschluss der Aufbaufortbildung für ehrenamtliche Trauerbegleiter

Die NDR-Benefizveranstaltung "Hand in Hand für Norddeutschland" ermöglichte und finanzierte einen Großteil zweier Aufbaufortbildungen für ehrenamtliche Hospizbegleiter, die Ende April 2018 erfolgreich abgeschlossen werden konnten.
15 Trauerbegleiter setzen sich von Januar bis April 2018 mit der Begleitung von Erwachsenen mit sogenannter "erschwerter Trauer" auseinander, neun weitere Ehrenamtliche mit der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Zeiten der Trauer. Besondere Schwerpunkte des letztgenannten Aufbaumoduls waren Trauer in Familien; die Aktivierung von Ressourcen innerhalb der betroffenen Familien; entwicklungspsychologische Grundlagen; kreative Trauerbearbeitung bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen; die Sensibilisierung für die besonderen Belange von Geschwistern sowie die Entdeckung eigener Kraftquellen bei der Arbeit mit lebensverkürzt erkrankten und/oder trauernden Kindern und Jugendlichen.

Die Aufbaufortbildung „Begleitung von Erwachsenen mit erschwerter Trauer“ ermöglichte den Trauerbegleitern sich auszutauschen, ihre Wahrnehmung zu schärfen und ihr Wissen zu erweitern. „Jede Trauer hat ihre eigene Zeit und ihren ganz eigenen Rhythmus – das haben alle Trauerbegleiter in ihrer Ausbildung gelernt und das wissen ohnehin auch die meisten Menschen, die Trauer in ihrem Leben schon erfahren haben“, sagt Jutta Kröger, die an der Fortbildung teilgenommen hat. Doch was ist, wenn ein Mensch, den man begleitet länger andauernd deprimiert oder gar depressiv ist, von Selbstvorwürfen oder Selbsthass geplagt wird? Die Teilnehmer erfuhren, wie sie in solchen Fällen angemessen reagieren und wo sie an ihre Grenzen stoßen.

Auftakt der dreiteiligen Seminarreihe war ein intensives Wochenende vom 19. - 21. Januar 2018 im Niels-Stensen-Haus in Wentorf (bei Hamburg) unter Leitung von Claudia Trilk (Koordinatorin) und Conny Wolff (Sozialpädagogin, zertifizierte Palliative Care-Trainerin und Ausbilderin für Trauerbegleiter). Im Mittelpunkt standen das Erkennen und Deuten von Anzeichen erschwerter Trauer; Einflüsse, die eine erschwerte Trauer begünstigen; eine Differenzierung, was Trauerbegleiter leisten können und wo professionelle Hilfe nötig ist sowie Selbstreflexionsübungen.

Im zweiten Modul am 17. März unter Leitung von Claudia Trilk betrachteten die Teilnehmer den Umgang mit Trauernden, die wiederkehrend Suizidgedanken und -absichten äußern. Weitere Themen waren u.a. Depressionen und die Abgrenzung zur Trauer; Faktoren, die die Suizidwahrscheinlichkeit erhöhen; Warnsignale und deren Einordnung sowie Besonderheiten von Trauer nach einem Suizid.

Der letzte Punkt stand auch im dritten Teil am 14. April mit Claudia Trilk im Vordergrund. Die Trauerbegleiter beschäftigten sich mit dem Fachartikel „Trauerbegleitung nach Suizid" von Chris Paul (aus: Psychotherapie & Seelsorge, 2.2010) und beleuchteten die darin aufgestellten Thesen. Zusammenfassend wurde dabei deutlich, dass der Mensch und nicht die Todesart im Mittelpunkt der Begleitung stehen sollte und dass es nach einem Suizid wichtig ist, die gemeinsame Lebensgeschichte nicht zu vernachlässigen. Des Weiteren braucht es Raum für angstfreie Gespräche und die Stärkung Hinterbliebener.

Besondere Schwerpunkte des letzten Seminartags waren Schuld und Scham in der Trauerbegleitung. Dass viele Trauernde nach einem Suizid darunter leiden, ist für Außenstehende oft nur schwer nachzuvollziehen. Die Teilnehmer erarbeiteten Sinn und Zweck von Schuldzuweisungen und Schamgefühlen für die Trauernden.
Die Seminarreihe „Begleitung von Erwachsenen mit erschwerter Trauer" bot den Teilnehmern nicht nur neues Wissen, sondern auch viele Anstöße, sich immer wieder selbst zu reflektieren und wichtige Anregungen für ihre künftigen Trauergespräche.


Sterben ist ein Teil des Lebens

Einen kostenlosen „Letzte Hilfe Kurs“ bieten die Mitarbeiter des Malteser Hospiz-Zentrums am Donnerstag, 19. April von 18:00 bis 21:30 Uhr im Malteserstift Bischof-Ketteler (Kettelerweg 5, 22457 Hamburg-Schnelsen) an. Dieser Kurs steht jedem offen, ist leicht verständlich und vermittelt Interessierten Grundkenntnisse. Er gibt Orientierung, wenn ein geliebter Mensch im Sterben liegt. Der Kurs will Hemmschwellen abbauen und Mut machen, sich mit dem Thema Sterben auseinanderzusetzen. Die Kursleiter Astrid Karahan und Uwe Enenkel stellen konkrete Angebote und lokale Netzwerke vor, auch praktische Übungen sind Teil des Kurses. Die Themen des Kurses im Einzelnen: Sterben ist ein Teil des Lebens; Vorsorgen und Entscheiden; Körperliche, psychische, soziale und existenzielle Nöte lindern sowie Abschied nehmen. Weitere Informationen und Anmeldungen unter 040 603 3001. Informationen auch unter www.letztehilfe.info.


Abschluss Ehrenamtsschulung „Vertiefungskurs im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst“

Am 24. März haben 13 Teilnehmerinnen den Vertiefungskurs für den Kinder- und Jugendhospizdienst am Malteser Hospiz-Zentrum erfolgreich abgeschlossen. An zehn Kurstagen standen alle Themen rund um die Begleitung von lebensverkürzt erkrankten Kindern und Jugendlichen und ihren Familien, als auch von Kindern eines erkrankten Elternteils im Fokus.
Die Kursleiterinnen des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes, Ramona Bruhn-Tobler und Stella-Sophie Tatje, freuen sich über die hochmotivierten und engagierten neuen Hospizbegleiterinnen.


Budni-Patentag am 24. März für den Kinder- und Jugendhospizdienst

Am Samstag, 24. März fand der Budnikowski-Patentag im Drogeriemarkt „Stadtperle“ in Hamburg Volksdorf statt. Bei leckerem Kuchen informierten sich die Kunden bei den ehren- und hauptamtlichen Hospizmitarbeitern über die lokale Hospizarbeit des Malteser Hospiz-Zentrums und versuchten ihr Glück am Glücksrad. Die Kunden konnten den Dienst durch Aufrunden ihres Einkaufbetrages mit einer Spende in Höhe von 530 Euro unterstützen.


"Letzte Hilfe Kurs" im Malteser Hospiz-Zentrum

22 interessierte Bürgerinnen und Bürger setzten sich im Rahmen des vierstündigen Kurses am      27. März engagiert mit den Bedürfnissen sterbenskranker Menschen auseinander. Informationen zu Symptomen, praktischen Unterstützungsmöglichkeiten, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sowie lokalen Netzwerken geben Sicherheit, wenn ein Mensch aus dem sozialen Umfeld stirbt. Die Teilnehmer fühlten sich durch das Erfahrene ermutigt und gestärkt, am Lebensende Sorge für einen Mitmenschen zu tragen.


Unterwegs für schwerstkranke und sterbende Menschen

Der neue Dienstwagen für die Mitarbeiter des Hospiz-Zentrums wurde durch die Aktion "Hand in Hand für Norddeutschland" finanziert. Foto: Corinna Woisin
Der neue Dienstwagen für die Mitarbeiter des Hospiz-Zentrums wurde durch die Aktion "Hand in Hand für Norddeutschland" finanziert. Foto: Corinna Woisin

Die Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" fördert jedes Jahr verschiedene Hilfsprojekte und Organisationen im Norden. Dem Malteser Hospiz-Zentrum wurde durch diese Aktion die Anschaffung eines neuen Dienstwagens finanziert. Der Wagen konnte kürzlich in Empfang genommen werden, ist nun beschriftet und im Einsatz für schwer-kranke und sterbende Menschen. In 2017 wurden rund 150 Menschen beraten und mehr als 200 Menschen ehrenamtlich begleitet. Die ständig wachsende Anzahl der Beratungen und steigende Zahl ehrenamtlicher Hospiz-mitarbeiter machen den großen Bedarf deutlich.

Im Kinder- und Jugendhospizdienst sind zusätzlich häufig mehrere Beratungsgespräche durch die Koordinatorin erforderlich, da oft viele weitere Institutionen (z.B. das Jugendamt) beteiligt sind. Außerdem findet der Erstkontakt der Ehrenamtlichen bei Kinder- und Jugendbegleitungen immer gemeinsam mit der Koordinatorin statt. Neben den Fahrten zu den erkrankten Menschen, wird der Dienstwagen für Fahrten zu stationären Einrichtungen benötigt. Dies sind Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Mitarbeiter nutzen das Auto auch, um im Netzwerk aktiv sein zu können sowie an der Gremienarbeit und an Aus- und Fortbildungen teilzunehmen. Dies ist die Voraussetzung dafür, weiterhin die Qualität im Sinne der Hospizarbeit, sicherzustellen. Kurzum: Der Wagen wird seinen Zweck in allen Bereichen der Malteser Hospiz-Arbeit erfüllen. Das Team des Hospiz-Zentrums bedankt sich herzlich bei allen Spendern und beim NDR für die Unterstützung seiner Arbeit!


Restplätze im Kurs "Sterbende begleiten lernen"

Sterbebegleiter besuchen Schwerstkranke zu Hause oder in einem stationären Hospiz. Foto: Andreas Hermsdorf/pixelio.de

Für den Kurs „Sterbende begleiten lernen“ stehen noch Restplätze zur Verfügung. Er bereitet auf das Ehrenamt als Sterbebegleiter vor. Kursinhalte sind unter anderem das Ziel der Hospizbewegung, die psychischen, physischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse von Sterbenden und ihren Begleitern, die Kommunikation mit Sterbenden, die Möglichkeiten und Grenzen in der Begleitung Schwerkranker, die Spiritualität in der Sterbebegleitung und auch das Thema Trauer
Die Schulung richtet sich an Interessierte aus dem Hamburger Nordosten, den Stadtteilen Langenhorn, Bramfeld und Wandsbek. Sie beginnt am 6. April 2018, umfasst 50 Unterrichtsstunden und endet am 16. Juni 2018. Die Teilnahme kostet 130 Euro. Wir bitten um eine Anmeldung. Bei Fragen helfen Astrid Karahan oder Corinna Woisin unter 040 603 3001 gerne weiter.


6. Walddörfer Hospiztag am 22. Februar um 19 Uhr

Petra Rechenberg-Winter zeigt wie unterschiedlich Menschen die Geschichte ihres Lebens erzählen. Foto: Veragsgruppe V&R

„Geschichten des Lebens neu gestalten“ – Biografiearbeit in der Sterbe- und Trauerbegleitung

Anlässlich des 6. Walddörfer Hospiztages am Donnerstag, 22. Februar spricht Diplom-Psychologin Petra Rechenberg-Winter vom Hamburgischen Institut für Systemische Weiterbildung im amalieForum des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses über Biografiearbeit und deren Einsatz in der Sterbe- und Trauerbegleitung. Bei dieser Methode tauchen Menschen in ihre Erinnerungen ein und erzählen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Die gemeinsame Veranstaltung der Freunde und Förderer des stationären Diakonie-Hospizes Volksdorf und des Freundeskreises des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard findet statt am Donnerstag, 22. Februar um 19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) im Haselkamp 33 in 22359 Hamburg.

Unterstützt von persönlichen Materialien wie Fotos, Poesiealben und Briefen kann die Biografiearbeit Menschen helfen, ihre Identität zu suchen oder zu festigen, ihr bisheriges Leben zu bilanzieren oder auf besondere Lebensabschnitte zurückzublicken. Neue Erzählperspektiven können Menschen auch in stark belastenden Lebenssituationen wieder Zutrauen, Sinn und Hoffnung in sich und ihre Umwelt schenken. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind nicht erforderlich.


Kostenfreie Informationsveranstaltung am 17. April zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Foto: bbroianigo/Pixelio

Das Malteser Hospiz-Zentrum (Halenreie 5, Nähe U-Bhf. Volksdorf) bietet am Dienstag, 17. April um 18 Uhr einen kostenfreien Informationsabend zu den Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht an. Auf Wunsch können Interessierte im Anschluss individuelle Beratungstermine vereinbaren. Wir bitten um Anmeldung unter 040 603 3001 oder per E-Mail an hospiz-zentrum.hamburg(at)malteser(dot)org. Bei Fragen zur Veranstaltung steht Astrid Karahan gerne unter selbiger Nummer zur Verfügung.


Tag der Kinderhospizarbeit 2018

Foto: Mirko Honnens

Am Samstag, 10. Februar, ist der Tag der Kinderhospizarbeit. Die Malteser betreuen derzeit 409 Kinder und Jugendliche, die unheilbar krank sind. Unter anderem Helene, die fünfjährige Tochter der Familie Wagner*.

Köln. „Ihr Kind hat einen schweren Herzfehler.“ Das war die traurige Botschaft des Arztes an die Eltern Hans und Pia Wagner nach der Geburt ihrer Tochter Helene vor fünf Jahren. Noch schlimmer: Helene hat eine stark verkürzte Lebenserwartung. Das heißt, niemand weiß, wie lange sie noch lebt. Heute ist Helene fünf. Sie kann einen normalen Kindergarten besuchen und nimmt mit ihren beiden Schwestern Frieda (7) und Jessica (3) unbeschwert am Familienleben teil. Sie hat Spaß am Leben. Aber die medizinischen Probleme nehmen zu.

Helene ist eines von vielen Hundert Kindern mit begrenzter Lebenserwartung in Deutschland. Sie leiden am Krebs, haben Muskel- oder Stoffwechselerkrankungen, sind infolge von Geburtskomplikationen, Missbildungen, Herz- oder Lungenschäden ohne Chance auf ein langes Leben. Für die Eltern dieser Kinder bedeutet Alltag ein Leben zwischen Krankenhausaufenthalten, Therapiemaßnahmen, Arztterminen. Um 409 von ihnen kümmern sich 683 ehrenamtliche und knapp 64 hauptamtliche Mitarbeiter des Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser an bundesweit 30 Standorten. Sie betreuen auch die rund 1000 Eltern und Geschwister. Das kann sogar Jahre dauern, kostet die Familien aber keinen Cent. Der Dienst wird weitgehend über Spenden finanziert.

Helene hat mehrere Operationen überstanden und wird seit Anfang letzten Jahres vom Ambulanzteam einer Universitätskinderklinik betreut. Das sind Ärzte, Pfleger und Sozialpädagogen, die wie die Mitarbeiter des Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser auch auf die ambulante Versorgung unheilbar kranker Kinder und Jugendlicher spezialisiert sind und dabei die ganze Familie im Blick haben. Sie arbeiten mit den Maltesern zusammen, vermittelten der Familie eine ehrenamtliche Betreuerin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser in der Nähe des Wohnortes der Familie.

Seit ein paar Monaten besucht die Betreuerin und die Familie Wagner. Das ist für die Wagners ein Glücksfall. Sie haben auch mal wieder ein paar Stunden für sich und bekommen nun auch psychosoziale Unterstützung. Die Diagnose „unheilbar krank“ wirkt sich nicht nur auf das Leben der Eltern aus. Sie betrifft auch die gesunden Geschwister. Auch Helenes ältere Schwester Frieda (7) hat große Verlustängste. Sie weiß, dass Helene sterben wird und versucht in Rollenspielen mit ihren Ängsten umzugehen. Die Malteser Betreuerin kommt einmal die Woche, kümmert sich um Helene, macht Ausflüge mit den Kindern, spielt auch mit Frieda und Jessica. Sie haben sie ins Herz geschlossen. Für die Wagners ist die Betreuerin eine große Entlastung. Sie fühlt, was der Familie guttut und vermittelt den Wagners das Gefühl, auch in den schwersten Stunden eine zuverlässige Stütze zu haben.

„Wir Malteser versuchen den Familien unter die Arme zu greifen und ihnen in den Krisen mit dieser schweren lebensbegrenzenden Erkrankung zur Seite zu stehen und Halt zu geben“, sagt Dirk Blümke, Leiter der zentralen Malteser Fachstelle Hospizarbeit, Palliativmedizin und Trauerarbeit in Köln. „Die ständige Sorge um die Gesundheit des Kindes, die berufliche Arbeitsbelastung in Verbindung mit der Pflege, das schlechte Gewissen, den gesunden Geschwistern nicht gerecht zu werden, das ist ein ständiger Kraftakt, der die Eltern oft an ihre Grenzen bringt. Sie haben dann das Gefühl, unter dem Druck zusammenzubrechen. Da versuchen wir Malteser zu entlasten, zu helfen, zu trösten.“ Er betont: „Wir kommen nicht erst, wenn ein Kind stirbt. Wir stehen schon vorher zur Verfügung und betreuen die Familien auch nachher noch. Die Familie kann sich auf uns verlassen.“


Neue Trauergruppe für Kinder startet im Februar 2018

Kinder trauern anders als Erwachsene.
Foto: CFalk/pixelio.de

Gemeinsam mit dem Hamburger Zentrum für Kinder und Jugendliche in Trauer e.V. wird das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard im Februar 2018 die nächste Trauergruppe für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren in Hamburg-Volksdorf starten. Das Angebot richtet sich an die Bedürfnisse von Kindern, die ihren Vater, ihre Mutter, Bruder oder Schwester verloren haben. Im Kurs können sie kreativ und spielerisch ihre Trauer ausdrücken. Die Pädagoginnen und qualifizierten Kinder- und Jugendtrauerbegleiterinnen, Ramona Bruhn-Tobler (Malteser Hospiz-Zentrum) und Maria Traut (Hamburger Zentrum für Kinder und Jugendliche in Trauer e.V.) werden die Gruppe leiten, die in einem zweiwöchigen Rhythmus im Malteser Hospiz-Zentrum (Halenreie 5) in Hamburg stattfinden wird. Eine Anmeldung ist erforderlich. Für mehr Informationen und Fragen zur Trauergruppe für Kinder wenden Sie sich bitte an Ramona Bruhn-Tobler unter 040 603 3001 oder per E-Mail an ramona.bruhn-tobler(at)malteser(dot)org.


Neujahrsempfang im Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard

Foto: Astrid Karahan

Über 120 Ehrenamtliche und geladene Gäste kamen zum diesjährigen Neujahrsempfang am 16. Januar in die Räumlichkeiten des Malteser Hospiz-Zentrums Bruder Gerhard. Die Hospizleitung, Corinna Woisin, begrüßte und sprach insbesondere allen Ehrenamtlichen ihren Dank für ihr Engagement im letzten Jahr aus.

Insgesamt 150 ausgebildete ehrenamtliche Sterbebegleiter und -begleiterinnen spendeten engagiert ihre Zeit für die Hospizarbeit. Nur so konnten die zahlreichen Nachfragen in den unterschiedlichen Bereichen erfüllt werden. 180 sterbenskranke Menschen und ihre Zugehörigen wurden begleitet, 13 lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche sowie 14 Geschwisterkinder und ein Kind eines erkrankten Elternteils unterstützt und begleitet. Die Nachfragen zu den Angeboten in der Trauerarbeit, vor allem im Bereich der Unterstützung für Erwachsene, sind weiterhin steigend.

Unter dem Motto „das Wesentliche in den Fokus nehmen“ wurde symbolisch jedem eine kleine Leselupe überreicht - das Wichtige in der Hospizarbeit sehen und im Blick behalten!

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE72 3706 0120 1201 2240 19  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7