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Malteser Hamburg

Stadtwanderung am 21. November nach Öjendorf

06.11.2018
Foto: Christoph Müller, „Öjendorfer See“

Hamburg. In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Öjendorfer Park im Osten Hamburgs neu geschaffen. Sein Kern ist der See, der ursprünglich nur eine Kuhle war, die durch Sandabbau in den 1920er Jahren entstanden war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde jedoch rund um die Kuhle 2,5 Millionen Kubikmeter Trümmerschutt abgeladen, der für eine bergige Modellierung sorgte. Mit dem Schleemer Bach wurde die Kuhle zu dem jetzigen See ausgeweitet und das ganze Gelände in einen Freizeitpark umgewandelt, wobei die Badestrände sehr gern von den Bewohnern angenommen werden. Heute ist der Park im Hamburger Osten sehr beliebt. Er unterscheidet sich deutlich vom Altonaer Volkspark und dem Winterhuder Stadtpark, was es zu entdecken gilt.

Ab 1880 wurden Überlegungen angestellt, den kleinen Öjendorfer Friedhof wegen des Anstiegs der Bevölkerung im Hamburger Osten zu erweitern, was erst ab dem Jahre 1933 möglich wurde. Kriegsbedingt verzögerte sich die Vergrößerung, sodass er erst 1966 eröffnet werden konnte. Er zeigt sich als Park- und Rasenfriedhof mit geordneten Gräberfeldern, sodass er in Deutschland ein Beispiel moderner Friedhofsplanung ist und die Nützlichkeit mit der Schönheit der Grünanlagen verbindet. Den natürlichen Charakter vermittelt das Schleemer Bachtal. Besonderheiten des Friedhofs sind ein italienischer Ehrenfriedhof, ein Friedhofs-baum für Obdachlose, islamische Gräber, ein Feld der anonymen Erdbestattung sowie Gräber für Menschen, die ihren Körper der Forschung zur Verfügung gestellt haben.

Treffpunkt ist am Mittwoch, 21. November um 09:50 Uhr der U-Bahnhof Horner Rennbahn, Ausgang Hermannstal/Manshardtstraße. Von wird die Gruppe den Bus 461 um 10:05 Uhr zum Öjendorfer Friedhof nehmen. Wir empfehlen die HVV-Tageskarte ab 9 Uhr.

Weitere Informationen

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